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  • Dánjal – Time

    Der von den Faröer-Inseln stammende Dánjal á Neystbø macht sich die Sache nicht so einfach: Anders als etwa sein Landsmann Teitur schreibt er nicht bloße Songs, die er dann zu einer CD zusammenstellt, sondern fast das Ganze als Gesamtkunstwerk zwischen Philosophie, Poesie und Musik auf. Das Ergebnis ist eine Art Konzeptalbum zu den Themen Zeit,…

  • Tops – Picture You Staring

    Tatsächlich gibt es auch heutzutage noch Bands mit Konzepten, die in dieser und jener Form doch eher überraschend erscheinen. Die Tops sind eine Girl/Boy-Band aus Montreal, die sich die Rekonstruktion des klassischen Mainstream-Pop der 70s auf die Fahnen geschrieben haben. Dabei heraus kam eine Melange, die stilistisch ziemlich unberechenbar zwischen Soul, New Wave, Indie-Pop, Funk…

  • Robyn Hitchcock – The Man Upstairs

    Das 20. Album von Robyn Hitchcock entstand auf eine Initiative der Produzenten-Legende Joe Boyd, der nach einem Partner suchte, der seinen Bedingungen – live im Studio mit einer überschaubaren Anzahl von Mitwirkenden in einer kurzen Zeit aufzunehmen und Coverversionen in den Mix zu werfen – ohne weiteres zustimmte. Das Ergebnis ist dann eine klassische, unspektakuläre,…

  • The Sigourney Weavers – Blockbuster

    Vielfalt kann schön sein. Oder stören. Hier geht es gerade noch mal gut, hier macht sie nur fast ein bisschen was kaputt. Denn The Sigourney Weavers wollen eigentlich ein bisschen viel und machen auch ein bisschen viel und das würde den Genuss des Albums eigentlich erschweren. Doch die Schweden haben neben viele guten Ideen auch…

  • Mirel Wagner – When The Cellar Children See The Light Of Day

    Mit ihrem Debüt-Album kreierte die Finnin mit deutschen und afrikanischen Wurzeln eine Nische, die unter Songwriter-Kolleginnen bislang eigentlich noch nicht besetzt war: Als atmosphärische Minimalistin gelang es Mirel alleine mit Stimme, Gitarre und viel Hall intensiv-dichte Klangwelten zu erzeugen, die den Zuhörer mit ihrer greifbaren Emotionalität in den Bann nahmen. Die düster/desolaten Songs, die sich…

  • Bear In Heaven – Time Is Over One Day Old

    Das Kreativzentrum Brooklyn brodelt wieder einmal und beschert uns neue Songs aus der Feder von Bear In Heaven, die mit ihrem neuen Album „Time Is Over One Day Old“ ihr viertes Album vorlegen. Es ist die zweite Veröffentlichung auf dem Label Dead Oceans und zeitgleich ein Anknüpfen an das von der Band gerne besuchte Sound-Terrain…

  • Strand Of Oaks – Heal

    „Heal“ lautet der programmatische Titel von Strand Of Oaks a.k.a. Tim Showalters neuem Album. Programmatisch ist dieser deshalb, weil Showalter seine Zuhörer auf eine Reise mitnimmt, an deren Ende eine Katharsis steht. Auf dem Weg zu dieser müssen der Songwriter aus Philadelphia, USA und sein Publikum jedoch noch diverse Krisen durchstehen.Ausgehend vom Opener „Goshen ’97“,…

  • Jonah Tolchin – Clover Lane

    Zwar stammt Jonah Tolchin aus New Jersey und lebt momentan in Maine – dort ist er aber zweifelsohne nicht zu Hause. Im wörtlichen wie im musikalischen Sinne, denn als geborener Troubadour ist Tolchin natürlich ständig unterwegs und musikalisch bedient er sich bei klassischen Tugenden wie Folk, Blues und Country (sein Vater besaß mal einen Plattenladen…

  • Astrid Swan – Astrid4

    Seltsam, dass es ausgerechnet beim Piano-Pop so schwierig ist, aus der Vergleichsmühle auszubrechen und eine eigene Note zu finden. Caroline Keating brachte es mal auf den Punkt, indem sie sich so vorstellte: „Ich spiele Piano, klinge aber nicht wie Kate Nash.“ Die Finnin Astrid Swan (die dereinst mit einem Pavement-Album für Mädchen Furore machte), fand…

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