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  • Why Bonnie – 90 In November

    Zwar kommen die Mitglieder des Quintetts Why Bonnie aus New York und Texas – und einen Moment lang dachten Bandleaderin und Songwriterin Blair Howerton und ihre Musiker auch darüber nach, das Debüt-Album in Kalifornien einzuspielen. Dann aber setzte sich indes die Erkenntnis durch, dass dieses nur in Texas geschehen könne, denn – und das wird…

  • Ayria – This Is My Battle Cry

    Ayria ist der Projektname, den sich Jennifer Parkin zulegte, nachdem sie sich 2003 von ihrer Band Epsilon Minus getrennt hatte. Seither macht die Kanadierin in Sachen Darkwave-Disco und gibt in dieser Eigenschaft nun ihr Debüt auf dem Label Artoffact. Jennifer bedient sich dabei ihrer eigenen Aussage nach einer Cyper-Punk-Anime-Goth-Pop-Ästhetik. Bezogen auf ihr nun vorliegendes, sechstes…

  • Nina Nastasia – Riderless Horse

    12 Jahre ist es her, seit Nina Nastasia ihr letztes Album „Outlaster“ veröffentlichte und sich anschließend ins Privatleben zurückzog, weil sie die zerfallende Beziehung zu ihrem langjährigen privaten wie musikalischen Partner Kennan Gudjonsson zu retten versuchte. Es war dann ihre Beendigung dieser Beziehung und der darauf folgende Freitod Kennans, der Nina dazu veranlasste, diese Zeit…

  • Emma Ruth Rundle – Zwischen Enthüllung und Verschleierung

    Niederschmetternd, bedrohlich und intensiv – ohne Band im Rücken widmet sich Emma Ruth Rundle auf ihrer aktuellen LP „Engine Of Hell“ fragilen, verletzlichen Songs, die rau und ungeschminkt ihre tiefe Verzweiflung und unendliche Hoffnungslosigkeit einfangen und nur auf das nötigste Beiwerk beschränkt keine klanglichen Schlupflöcher bieten, um die Schonungslosigkeit der Texte zu maskieren. Das Resultat…

  • Launder – Happening

    Musik wie die von John „Launder“ Cudlip ist einfach nicht totzukriegen. Nicht, dass sich dazu wohl irgendjemand wirklich genötigt sähe, denn Launder macht seine Sache sehr gut. Tatsächlich ließ sich Cudlip drei Jahre und 60 Demos Zeit, bevor er als Launder mit seiner Version des zeitlosen Indie-Gitarrenpops an die Öffentlichkeit ging. Er hat sich also…

  • Naima Bock – Giant Palm

    Platte der Woche KW 26/2022 Dass jeder einzelne der Songs auf dem Solo-Debüt der Ex-Goat Girl-Bassistin Naima Bock ein eigenes – und von den anderen vollkommen unterschiedliches – musikalisches Mäntelchen besitzt, liegt weniger daran, dass Naima sich nicht so recht entscheiden konnte, was sie als Solo-Künstlerin eigentlich machen wollte, sondern daran, dass sie von einer…

  • The Brian Jonestown Massacre – Fire Doesn’t Grow On Trees

    Anton Newcombe macht keine halben Sachen. „Fire Doesn’t Grow On Trees“ ist nämlich nur eines von zwei Alben, die das Brian Jonestown Massacre in diesem Jahr unter’s Volk zu bringen gedenkt. Offensichtlich hatten sich in der Pandemie seit der Veröffentlichung des letzten, selbst betitelten BJM-Albums 2019 so viele musikalische Ideen angesammelt, dass es mit einem…

  • Blood Command – Praise Armageddonism

    Schon die ersten vorab veröffentlichten Songs versprachen Großes. Großes ist nun da. Das erste Blood Command-Album mit ihrer neuen Sängerin Nikki Brunnen, die zuvor mit Pagan gespielt hat. „Praise Armageddonism“, ein kleines Meisterwerk. Sehr beeindruckend. Wie passend, dass diese Platte bei Hassle erscheint, dem Experten-Label für kreative Krachmusik, für Geballer mit Stil, für aufregend-aggressive Musik.…

  • Muna – Muna

    Katie Gavin, Naomi McPherson und Josette Maskin ist etwas recht ungewöhnliches gelungen, denn das Trio Muna gehört nicht nur zu den Ikonen der LGBT-Community, sondern ist auch so etwas wie die offizielle Guilty Pleasure Band der Indie-Szene. Etliche Acts aus dem Indie-Bereich können sich nämlich für die hemmungslos gut gelaunte Disco-Pop-Musik begeistern, die sich das…

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