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  • Mathias Kom & Toby Goodshank – Miller Time

    Wenn sich diese Scheibe ein wenig komisch anhört, so hat das einen ganz einfachen Grund – denn das Werk von Mathias Kom von The Burning Hell und dem New Yorker Exzentriker Toby Goodshank von The Moldy Peaches ist eine Hommage an den 1992 verstorbenen Country-Songwriter Roger Miller, der aufgrund seiner eigenartig verbogenen Weltsicht als „Clown…

  • Indigo Sparke – Hysteria

    Zunächst mal: Natürlich agiert die australische Wahl-New-Yorkerin Indigo Sparke auf ihrem dritten Album nur für ihre Verhältnisse hysterisch. Zumindest auf der musikalischen und songwriterischen Seite scheint sie nun endlich aufgewacht zu sein und ihr volles Potential auszuschöpfen. Die Sache ist nämlich die, dass die Gute ihr selbst verlegtes Debüt-Album „Nightbloom“ zunächst mal als hoffnungsvolle Indie-Folkpop-Queen…

  • Dives – Wanna Take You There

    Dives gehören zur gar nicht mal so seltenen Spezies der Wiener Damenbands, die sich im weitesten Sinne dem Rockmedium verschrieben haben. Anders als bei den Kolleginnen von Friedberg oder My Ugly Clementine handelt es sich aber nicht um je vier Solo-Künstlerinnen, die sich im Bandkontext zusammengefunden haben, sondern um ein echtes Bandprojekt im Trio-Format. Außerdem…

  • Princess Chelsea – Everything Is Going To Be Alright

    „Everything Is Going To Be Alright“ ist das, was „Princess“ Chelsea Nikkel auf ihrem sechsten Album wie ein Mantra vor sich herträgt. Tatsächlich bezeichnet die neuseeländische Indie-Queen das Ganze als „Nervous Breakdown“-Album. Während nicht ganz klar wird, worauf sich dieser Breakdown denn beziehen mag, ist deutlich zu erkennen, dass Chelsea mit ihren neuen Songs –…

  • Herman Dune – The Portable Herman Dune Vol. 1

    Bei aller Hochachtung vor dem, was Herman Dune in der Vergangenheit gemacht hat, stellt sich angesichts dieses ambitionierten Trilogie-Projektes dann doch die Frage, ob es nun wirklich notwendig ist, wirklich alles zu veröffentlichen. Nicht deswegen, weil der Meister sich entschloss, seine neuen Songs in geradlinigen, Solo-Akustik-Versionen einzuspielen (mit ein wenig gesanglicher Unterstützung von Julie Doiron,…

  • Yeah Yeah Yeahs – Cool It Down

    Äh, ja! Nach neun Jahren Auszeit gibt es mit dem nach einem unbekannteren Velvet Underground-Song benannten „Cool It Down“ nun plötzlich ein fünftes Album des legendären Postpunk-turned-Dreampop-Trios Yeah Yeah Yeahs. Persönliche Gründe für die Auszeit ließen sich wohl konstruieren: Karen O und Drummer Brian sind jeweils Eltern geworden, sowohl Karen wie auch Nick Zinner beschäftigten…

  • Talco – Videogame

    Es dauert nur wenige Augenblicke und sie haben einen. Mal wieder, schon wieder. Talco, die italienischen Skapunk-Giganten, machen auch auf ihrem neuen Album mal wieder gar nichts falsch. Wobei es gar nicht ihr neuestes Album ist, Videogame war bereits kurz vor dem Ausbruch von Covid so gut wie fertig, wurde aber nicht releast. Dafür machten…

  • Marina Allen – Ab durch die Mitte

    Die Songwriterin Marina Allen aus L.A. bezeichnet sich selbst als „Spätzünderin“. Das meint, dass sie – ihrer Meinung nach – erst recht spät anfing, im Alter von 16 oder 17 Jahren eigene Songs zu schreiben, dann noch sehr lange brauchte, bis sie genug musikalisches Selbstbewusstsein angesammelt hatte, um sich an ihr Debüt-Album „Candlepower“ zu wagen,…

  • Built To Spill – When The Wind Forgets Your Name

    Klassischer Grower! Leute, das Album ist super, braucht aber vielleicht einen oder zwei oder gar drei Durchläufe, um seine volle Schönheit zu entfalten. Aber dann: wow! Built To Spill haben mit „When The Wind Forgets Your Name“ Großes vollbracht! Dabei ist es jetzt nicht so, dass sich die Band nach 30 Jahren plötzlich neu erfunden…

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