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  • Lewsberg – Hypnotische Entschleunigung und gedämpfte Farben

    Mit stoischer Gelassenheit, poetischen Texten und beeindruckend schlichten Stakkato-Rocksongs hefteten sich Lewsberg vor rund fünf Jahren an die Fersen von The Velvet Underground und erweckten auf zwei famosen Platten die einst von Lou Reed, John Cale, Sterling Morrison und Maureen Tucker heraufbeschworene Magie der Monotonie zu neuem Leben. Ihrem Faible für das bahnbrechende New Yorker…

  • Tempers – New Meaning

    Sehr viel brauchen Jasmine Golestaneh und Eddie Cooper – besser bekannt als das New Yorker E-Pop-Duo Tempers – nun wirklich nicht, um glücklich (bzw. tatsächlich eher schwermütig) zu sein: Ein geradliniger Retro-Backbeat, zwei bis drei Grundakkorde, jede Menge Hall (insbesondere auf den Vocals), klassische Dreampop- und New Wave-Klangwolken und eine Handvoll recht einschmeichelnder Moll-Melodien reichen…

  • Barrie – Etwas von Wert

    Bereits 2012 gründete die aus Massachusetts stammende Songwriterin, Heimfricklerin und inzwischen auch Produzentin Barrie Lindsay mit ihrem Bruder Jack eine fünfköpfige Band namens Grammar, mit der sie ihre Vorstellungen von vielschichtig produzierten, vielschichtigen Indie-Pop-Songs realisieren wollte. So richtig funktionierte das nicht – obwohl sie eigentlich immer dieselbe Art von stilistisch kaum eingrenzbarem „Multifunktions-Pop“ machte, wie…

  • Guerilla Toss – Famously Alive

    Auch schon wieder zehn Jahre im Geschäft sind Kassie Carlson und ihre Musiker als Guerilla Toss in Sachen Now Wave Art Pop im Geschäft. Das Problem dabei ist, dass es in der für ihre ekstatischen Live-Shows gepriesenen Band immer schon ziemlich wüst und bunt zuging. Schon des Öfteren bemühte sich das Ensemble, die Energie der…

  • Buster Shuffle – Go Steady

    Manchmal kann man gar nicht so viel zu einem Album sagen. Weil das Album alles selber sagt. Weil alles gesagt ist. Buster Shuffle. Ska, Pub, Punk, Soul, Pop. Man kann alles, macht alles und macht es auch hier wieder nahe der Perfektion. Bitte tanzen Sie jetzt und träumen Sie von besseren Zeiten. Vielen Dank und…

  • The Pictish Trail – Island Family

    Johnny Lynch gehört zur Gruppe der schottischen Sonderlinge wie z.B. James Yorkston und Malcolm Middleton (mit denen er auch gelegentlich zusammen musizierte) und ist seit 2002 unter dem Pseudonym The Pictish Trail tätig. Zusammen mit seiner Partnerin Sarah Boden und den gemeinsamen Kindern residiert Lynch auf der Insel Eigg in den Hebriden, wo er auch…

  • Emily Wells – Körperliche Spiritualität

    Wer die New Yorker Künstlerin Emily Wells schon ein Mal auf der Bühne erlebt hat – wo sie mit ihrer Geige, einer Loop-Station, Sampler und Keyboards genresprengende Symphonien aus allen möglichen und unmöglichen Elementen zusammenschraubt -, der könnte auf die Idee kommen, dass sie als Künstlerin in einer isolationistischen Blase ganz selbstgenügsam agiert. Dem ist…

  • Alex Cameron – Oxy Music

    Oha, ist das kompliziert: Ursprünglich hatte der australische Songwriter Alex Cameron vorgehabt, ein Konzeptalbum über den inzwischen auch verfilmten Roman „Cherry“ von dem Autor Nico Walker zu schreiben. Dabei geht es um die Geschichte eines Kriegsheimkehrer, der im Drogensumpf versinkt. Bei einem Aufenthalt in den USA wurde Alex dann aber die Dimension des Problems, das…

  • Subterfuge – Wir waren auch noch nie gut darin, uns einen Overdub zu verbieten.

    30 Jahre ist es inzwischen her, dass die beiden Songwriter, Sänger und Gitarristen Tommy Baumhoff und Lars Schmidt die Band Subterfuge aus der Taufe gehoben haben. Anfangs noch auf den Fersen der Indierock-Helden aus den USA und Großbritannien, folgte der frühen Sturm-und-Drang-Phase mit den beiden Alben „Fabulous“ und „Marc“ der 90er-Jahre eine klangliche Neuorientierung, die…

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