„Girl Friday“ ist im anglophilen ein Begriff, der ein Mädel bezeichnet, auf das man sich verlassen kann und das die…
„Girl Friday“ ist im anglophilen ein Begriff, der ein Mädel bezeichnet, auf das man sich verlassen kann und das die Sachen erledigt. Es ist auch der Name, den sich Vera Ellen, Libby Hsieh, Sierra Scott und Virginia Pettis aus L.A. als Namen für ihr gleichberechtigt agierendes Post-Power-Punk-Rock-Quartett ausgesucht haben. Die Damen wechseln sich beim Singen…
Der Name des neuen Albums der langjährigen Angel Olsen-Begleiterin Heather C. McEntire ist ein wenig erklärungsbedürftig: Eno ist der Name eines Flusses in den Wäldern um Durham, North Carolina, wohin sich Heather zurückzog, um dort in einem alten Bauernhaus zu sich selbst finden, sich dem Landleben zu widmen und nebenher die neuen Songs zu konzipieren.…
Sneaks ist der Moniker unter dem die aus Washington, DC stammende Spoundfricklerin, Produzentin, Poetin, Aktivistin und Performerin Eva Moolchan die Club-Szene mit ihrer ganz speziellen E-Pop-Variante, die sie „Salt Rock“ nennt, aufmischt. Ihre Spezialität ist dabei, ihre sloganartigen Lyrics in Gedichtform im Spoken-Word-Format mit harten, elektronischen HipHop, Techno, Dubstep-Beats unterlegt und mit einer punkigen Riot…
No Joy ist der Projektname, den sich die Kanadierin Jasamine White-Gluz für ihr Bandprojekt ausgesucht hatte. Die Sache begann zunächst als Online-Soundfrickler-Projekt, wurde dann 2015 in Sachen Shoegaze aufgebohrt, mutierte anschließend zu einer experimentellen Indie-Rockband und shiftete zuletzt in Richtung Electronica, als Jasamine begann mit Synthesizern zu experimentieren und 2018 eine EP mit Sonic Boom…
Mit dem Feuer spielt das Vintage-Rock Trio L.A. WITCH auf diesem zweiten Album nicht nur thematisch. Denn während sich die Damen auf der neuen Scheibe inhaltlich über das Überwinden von Limitationen Gedanken machen und somit eine kämpferische – zumindest aber stoische – Note an den Tag legen, bohren sie ihren Garage-Rock mit Elementen aus Grunge-,…
Besonders zuckrig ist das dritte Album von Alicia „Bully“ Bognanno nun nicht gerade geworden. Obwohl sich Alice durchaus auch als Produzentin bewiesen hat, ließ sie sich den Großteil des neuen Albums nämlich von Indie-Meister John Congleton in jenem Studio auf den Leib produzieren, in dem Nirvana dereinst „In Utero“ einspielten. Alice selbst konnte sich so…
Das besondere Anliegen von Ernest Greene scheint zu sein, wirklich jedermann deutlich zu machen, dass der 80er-Jahre E-Pop-Sound und die damals vorherrschende, leicht unterkühlte New Wave-Ästhetik auch heutzutage noch ihre Berechtigung haben. Natürlich achtet Greene auch auf seinem neuen Album wieder darauf, nicht in bloßer Retro-Seligkeit hängen zu bleiben und öffnet sich auch dieses Mal…
Angesichts der Menge der Veröffentlichungen dieser Art muss ja langsam mal die Frage erlaubt sein, worin der Sinn bestehen soll, die Ästhetik einer bestimmten Phase distanzlos auf die Jetztzeit zu übertragen. In dem Fall geht es um den britisch geprägten Sound des New Wave-Pop der 80er Jahre – inklusive Fake-Soul-Elementen -, den Video Age-Mastermind Ross…
Das neue Jaye-Jayle-Album, „Prisyn“, entstand durch eine glückliche Fügung. Eine Auftragsarbeit führte Band-Mastermind Evan Patterson mit Ben Chisholm (White Horse, Revelator, Chelsea Wolfe) zusammen, doch weil die Zeit knapp und der Amerikaner gerade auf Tournee war, nutzte er einfach die technischen Hilfsmittel, die ihm zur Verfügung standen: sein iPhone und die App GarageBand. Begeistert vom…