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  • Khruangbin – Alt, Neu & Pfiff

    Auf die Idee, das Trio Khruangbin aus Houston als eine Band wie jede andere zu bezeichnen, käme vermutlich so schnell kaum jemand: Benannt haben sich Khruangbin z.B. nach dem thailändischen Wort für Flugzeug (bzw. wörtlich „Fliegendes Ding“) – aber nicht etwa, weil die Band aus Thailand stammt, sondern weil Bassistin Laura Lee – die gerade…

  • Mantar – Grungetown Hooligans II

    Diese Mantars. Witzbolde. Hat aber geklappt, ich habe kurz überlegt, ob ich wohl „Grungetown Hooligans I“ kenne. Kenne ich natürlich nicht, gibt es schließlich gar nicht. Und Grunge ist das auch nicht. Nur. Dafür aber ziemlich geil.Mantar haben ein Cover-Album gemacht, aufgenommen in Gainesville, Florida sowie Hamburg, mit neuen Versionen alter Alternative Schinken. Womit sie…

  • Art Feynman – Half Price At 3:30

    Art Feynman ist Luke Temple ist Art Feynman. Das sollte jeder im Hinterkopf behalten, der vielleicht als Fan und Follower des gewesenen Here We Go Magic-Vorsitzenden, Folkies, Singer/Songwriters und/oder Produzenten Luke Temple gelten mag. Es ist auch absolut zwingend, dass sich Temple einen neuen Moniker für dieses neue Projekt suchte, denn hier wirft er alles,…

  • Phoebe Bridgers – Mein Unterbewusstsein ist schlauer als ich

    In den letzten drei Jahren eilte Phoebe Bridgers von Erfolg zu Erfolg. Erst rannte die junge amerikanische Singer/Songwriterin mit ihrem im Sommer 2017 veröffentlichten Debütalbum „Strangers In The Alps“ überall offene Türen ein und katapultierte sich mit tonnenweise Charisma, bemerkenswertem songwriterischen Können und sicherlich auch durch ihr goldenes Händchen in puncto Social-Media-Selbstvermarktung praktisch aus dem…

  • Becca Mancari – The Greatest Part

    Platte der Woche KW 25/2020 Das ist endlich mal ein zweites Album, wie es sein sollte. Denn als Becca Mancari 2017 mit ihrem Album „Good Woman“ debütierte, suchte sie noch erkennbar nach einem eigenen musikalischen Stil, ihrer Persönlichkeit und allgemein ihrem Platz im Leben. Nachdem sie „Good Woman“ in ihrer nach langer Rastlosigkeit auserkorenen Wahlheimat…

  • Rolling Blackouts Coastal Fever – Sideways To New Italy

    Was nicht kaputt ist, kann man auch nicht reparieren: Mit ihrem zweiten Album setzen Rolling Blackouts Coastal Fever genau dort an, wo ihr feines Debütalbum „Hope Downs“ vor zwei Jahren endete. Es mag nur ein unbedeutendes Detail oder gar Zufall sein, aber dass die zehn Songs auf „Sideways To New Italy“ in der uns vorliegenden…

  • Ohmme – Der Geist zu Hause

    Auch wenn es in letzter Zeit sich nicht mehr so aufdrängte: Die Musikszene in Chicago bietet nach wie vor vielfältige Möglichkeiten, sich musikalisch auszudrücken, auch wenn die Dominanz bestimmter Genres (wie zuvor Blues, House oder Postrock) heutzutage keine große Rolle mehr spielt. Sima Cunningham und Macie Stuart – die sich bereits auf der Highschool kennenlernten…

  • Discovery Zone – Remote Control

    Bislang machte die New Yorkerin JJ Weihl als Bassistin und Sängerin der Berliner Band Fenster von sich reden und machte dort eher in Sachen gutgelaunten, psychedelischen New Wave Pop. Das war dann zuweilen auch schon ganz schön abgefahren – erscheint aber im Vergleich zu dem, was JJ Weihl mit ihrem Solo-Projekt Discovery Zone nun veranstaltet,…

  • The Stroppies – Look Alive

    Auf diesem Mini-Album erheben die australischen Stroppies das Schrammelpop-Prinzip, das sie auf ihrem Debütalbum „Whoosh“ erfolgreich als Mittel der Wahl etabliert hatten – wohl auch unter dem Eindruck der inzwischen gemeinsam etablierten Live-Shows (u.a. auf dem letzten Reeperbahn Festival) zu einer regelrechten Wissenschaft. Tatsächlich schaffen es Gus Lord, Claudia Serafi und ihre Mannen nämlich, jedem…

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