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  • Hiss Golden Messenger – Terms Of Surrender

    Wenn M.C. Taylor am Werk ist, dann finden klassische musikalische Werte der 70er und die Ideen von The Band, Jackson Browne oder Van Morrison wunderbar leichtfüßig einen Platz im Hier und Jetzt. Klanglich geht es dem rastlosen Amerikaner mit der wunderbar weichen, geradezu beschwörenden Stimme auf dem neuen Album seiner Band Hiss Golden Messenger weniger…

  • Bror Gunnar Jansson – They Found My Body In A Bag

    Was für ein… Kerl. Ein überragender Typ der Bror. Der Bro. Bror Gunnar Jansson kommt aus Schweden und haut ein famoses neues Album raus. Famos, ja, beeindruckend, betörend, verstörend. Und famos. Sowie nur sein Album. Denn zwar hat er sich für „They Found My Body In A Bag“ ein bisschen Verstärkung am Cello und den…

  • Joan Shelley – Geysire und Gartentraktoren

    Wenn gut nicht gut genug ist: Auch auf ihrem famosen neuen Album „Like The River Loves The Sea“ spürt Joan Shelley dem Besonderen auf dem weiten Feld des zeitgemäßen Indiefolk nach und findet im Spannungsfeld von Schönheit und Schmerz, Anmut und Traurigkeit mit wunderbar intimen Liedern immer wieder neue Ausdrucksformen für ihre wagemutige Experimentierfreudigkeit, die…

  • Jenny Hval – The Practice Of Love

    Die norwegische Performance-Künstlerin und musikalische Exzentrikerin Jenny Hval lässt auf ihrem neuen Album alle avantgardistischen Nickeligkeiten beiseite, verwendet soundmalerische Experimente nur noch als Garnitur und konzentriert sich stattdessen ganz auf das kommunikative Element ihrer Musik. Das Ergebnis ist eine „ganz normale“ (im Sinne von „verständlicher“ und „nachvollziehbarer“) Club-Pop-Scheibe auf E-Pop-Basis. Bei geringeren wäre das eine…

  • Chelsea Wolfe – Birth Of Violence

    Manchmal hat man einfach genug – genug vom Lärm, genug vom ständigen Reisen, ohne Pause, immer etwas Neues, immer weiter und weiter. Mal einen Gang zurückschalten und sich wieder sammeln. So oder so ähnlich muss auch es Chelsea Wolfe ergangen sein, nachdem sie in den letzten Jahren mit Alben wie „Pain Is Beauty“ (2013), „Abyss“…

  • The Paranoyds – Carnage Bargain

    Nun gut: Die Art von Punk-getriebenem Power Pop, den die Paranoyds hier auflegen, kann eigentlich auch nur aus L.A. kommen – wo die Band demzufolge auch ihre Basis hat. Den Namen hat sich das Damen-Trio + Drummer dann auch nicht umsonst gegeben, denn die Mädels haben erkannt, dass es in unseren „dystopischen Zeiten“ nun wirklich…

  • Frankie Cosmos – Close It Quietly

    Es ist schon erstaunlich, wie unbekümmert die Kevin Kline-Tochter Greta und ihre Musikanten auch auf diesem immerhin vierten Album des New Yorker Indie-Pop-Outfits Frankie Cosmos zur Sache gehen – ganz so, als habe man sich einfach hingesetzt und drauflos gejammt. Nichts könnte ferner von dieser Vermutung sein, denn die Aufgabe war hier schlicht und ergreifend,…

  • Bibi Ahmed – Adghah

    Bibi Ahmed stammt aus Agadez im Niger und gehört somit auch zur sogenannten Tuareg-Szene, die im Herzen des afrikanischen Kontinents maßgeblich an der musikalischen Prägung ihres Kontinents beteiligt ist. Ähnlich wie die Kollegen von Tinariwen oder Tamikrest kombiniert Ahmed auf seinem Solo-Debüt pulsierende afrikanische Grooves mit den Harmonien der Sahel-Zone und elektrischen Gitarrensounds mit Blues-…

  • Shannon Lay – August

    Der im Titel besungene August war der Monat im Jahre 2017, an dem Shannon Lay aus Los Angeles beschloss, ihren Dayjob an den Nagel zu hängen, um hinkünftig als Musikerin ihr Dasein zu fristen – unter eigenem Namen solo als Folk-Künstlerin und als Mitglied der Indierockband Feels. Wie auch auf den vorangegangenen beiden Solo-Alben ist…

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