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  • Crumb – Jinx

    Als Lila Ramani in ihrer College-Zeit begann, eigene Songs zu schreiben, war das noch eine Art Hobby. 2016 fand sie im heimatlichen Brooklyn eine Gruppe musikalisch interessierter Gleichgesinnter, mit denen zusammen sie dann begann, das Material irgendwie interessant musikalisch aufzubereiten. Dabei stellte sich offensichtlich die Frage, was man in Sachen Indiepop heutzutage noch machen könnte,…

  • SadGirl – Water

    Dass eine Band, die sich SadGirl nennt, nun nicht unbedingt fröhliche Musik macht, leuchtet ein. Auch dass es sich bei dem Trio aus Los Angeles nicht um traurige Mädchen, sondern lamentierende Herren handelt, ist heutzutage nicht unbedingt ungewöhnlich. Was indes überrascht, ist, dass sich Misha Landes und seine Jungs sich musikalisch eher der klassischen Torch-Song-Pop-Musik…

  • Norbert Buchmacher – „Ich glaube, dass man es mit seichter Unterhaltungsmusik leichter hat“

    „Das ist Pop-Musik, die den kritischen Blick in den Spiegel nicht scheut, die auch in den Abgrund schaut, die mitten zwischen den Menschen ihre Stimme erhebt und einen Appell formuliert, der in diesen Tagen wichtiger ist denn je: Hört einander zu, geht aufeinander zu, sprecht wieder miteinander!“ Das schreibt Hendrik Otremba von der Band Messer…

  • Ex Hex – „Es ist unmöglich, kreativ zu sein, wenn du dir zu viele Gedanken machst“

    Die unbändige Spielfreude und beeindruckende Klarheit, mit der Ex Hex schon vor fünf Jahren auf ihrem famosen Debüt „Rips“ glänzen konnten, ist auch auf, „It‘s Real“, dem Nachfolger des Trios aus Washington, D.C., allgegenwärtig. Gleichzeitig setzen Mary Timony, Betsy Wright und Laura Harris bei ihren mit wuchtigen Powerchords vollgestopften Hymnen im Dunstkreis von Garage-Pop und…

  • Scott Mannion – Loving Echoes

    Bereits seit 2003 veröffentlichte Scott Mannion als Hälfte des Duos The Tokey Tones zwei Alben im heimatlichen Neuseeland, wo der Mann vor allen Dingen wegen seiner Sammlung obskurer Instrumente bekannt und geschätzt wurde. Es folgte ein Umzug ins UK, wo er die Musik aus den Augen verlor – bis er dann erneut umzog und in…

  • Lungbutter – Honey

    Nun – eine typische Punk Combo ist das kanadische Trio Lungbutter aus Montreal nun wirklich nicht. Zwar bieten Lungbutter auf der musikalischen Ebene sicherlich keine besonderen handwerklichen Fähigkeiten und setzen eher auf Geräusche denn auf Musik – aber wenn man weiß, dass das Trio aus der experimentellen Noiserock-Szene der Stadt stammt, dann macht das Ganze…

  • The Gotobeds – Debt Begins At 30

    Auf ihrem dritten Album lenken die Gotobeds aus Pittsburgh ihren Sturm- und Drang-Rock langsam aber zielstrebig vom Breitwand-Schweinerock-Setting in Richtung Schrammelpop. Zumindest, was die ambitioniertere Struktur ihrer neuen Songs betrifft. Denn der Punk und die Unvernunft dominieren nach wie vor das Geschehen. Ab und zu (wenn sich die Herren für ihre Verhältnisse am Riemen reißen)…

  • Apex Manor – Heartbreak City

    Vor acht Jahren gab es das letzte Lebenszeichen von Ross Flourneys Apex Manor. Insofern ist es dann auch nicht verwunderlich, dass das neue Album wohl eher zufällig entstand und sich aus einer Art Live-Session entwickelte, die Flourney mit Dan Allaire und Rob Barbato im Studio lostrat. Tatsächlich hört sich das Ganze dann auch so an…

  • Faye Webster – Nutella für Millionäre

    Obwohl Faye Webster gerade mal 21 Lenze zählt, ist sie doch schon ganz gut im Geschäft. Die Songwriterin aus Atlanta veröffentlicht mit „Atlanta Millionaires Club“ nun bereits ihr drittes Album als Solo-Songwriterin – war aber zuvor schon in der recht aktiven HipHop-Szene Atlantas als Mitglied für das renommierte AWAL-Label tätig und arbeitet nebenher auch als…

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