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  • Trade Wind – Certain Freedoms

    Zweites Album, zweites schönes Ding! Die Band um Jesse Barnett (Stick To Your Guns) und Tom Williams (Stray From The Path) macht da weiter, wo sie 2016 mit „You Make Everything Disappear“ aufgehört hat. Und klingt doch ein wenig anders. Denn „Certain Freedoms“ ist noch atmosphärischer, verspielter, verkopfter und auch ruhiger, musikalisch nachdenklicher… und vor…

  • Deadbeat & Camara – Trinity Thirty

    Coverversionen – so sagte Joe Jackson ein Mal – seien die schönste Art der Schmeichelei für den Autor der Stücke%3B selbst dann, wenn diese total misslungen sein sollten. Wie groß muss dann die Schmeichelei erst sein, wenn es um das Cover einer ganzen LP geht – so wie in diesem Fall die „Trinity Session“ der…

  • Heather Woods Broderick – „Ich bin jetzt viel mehr mit mir im Reinen“

    Heather Woods Broderick ist gerade auf der Durchreise, als sie sich Mitte März für Gaesteliste.de Zeit nimmt. „Ich sitze im Bett im Haus eines Freundes meiner Familie in Portland, Oregon, ein behaglicher und friedvoller Ort, an dem ich oft bleibe, wenn ich auf dem Weg raus aus der Stadt bin, um eine neue Tournee zu…

  • John Fairhurst – The Divided Kingdom

    Der Londoner John Fairhurst ist ein klassischer Vertreter des klassischen, britischen Blues. Das bedeutet in diesem Fall die härtere, elektrische Gangart des Genres. Auch mit typischen US-Blues-Themen hat Fairhurst nichts im Sinn: Er betrachtet den Blues als Basis für durchaus politische Protestsongs, die er mit entsprechendem Nachdruck präsentiert. Das Album entstand in Kooperation mit seinem…

  • American War Machine – Unholy War

    Es muss ja nicht immer etwas Neues sein. Manchmal muss es einfach knallen. Hardcore, Dude. Punkrock, Wut, auf die Cap. Hier und heute und zum zweiten Mal nach einer EP vor zwei Jahren von American War Machine, einer kleinen Allstar-Band mit (Ex-)Leuten von Slapshot, Agnostic Front, Only Living Witness (!), Blood For Blood und Intent…

  • Shana Cleveland – Dahingetupfte Realitätsflucht

    Gibt es eigentlich etwas, was Shana Cleveland nicht kann? Erst letztes Jahr brillierte sie als Frontfrau des kriminell unterbewerteten Surf-Rock-Quartetts La Luz mit der Glanztat „Floating Features“ und verband dabei so ungeniert ambitioniert Trash-, Surf-, Schrammel-, Psychedelic- und Girl-Group-Pop, dass es eine helle Freude war. Als Solistin dagegen widmet sich die Amerikanerin einem ganz anderen…

  • Lady Lamb – Even In The Tremor

    Platte der Woche KW 14/2019 Aly Spaltro war dereinst angetreten, die wenn möglich komplexesten, vertracktesten, sperrigsten, unberechenbarsten, charmantesten Indie-Schrammelpop-Songs zu schreiben, die es geben könnte. Aber schon auf ihrem zweiten Album „After“ relativierte sich die Sache dann schon. Damals präsentierte sich eine Künstlerin, die ihre Sturm und Drang-Phase im Griff hatte und der es damals…

  • Weyes Blood – Titanic Rising

    Agierte Natalie Mering a.k.a. Weyes Blood auf ihrem letzten Album musikalisch noch unter dem Label „Müsli Folk“, so ist dieses Mal eine mit viel musikalischem Wagemut angereicherte, angeraute, dramatische Soundtrack-Note dazu gekommen. Sie selbst beschreibt das Ganze als Aufeinandertreffen von Bob Seger und Enya. Was damit wohl gemeint ist, dass hier geradliniges, klassisches Storytelling-Songwriting auf…

  • Priests – The Seduction Of Kansas

    Als „Rock’n’Roll-Bilderstürmer“ werden die Priests aus Washington, DC in der aktuellen Bio bezeichnet. Nicht ganz zu unrecht, wie die zweite Scheibe dieser im Geiste des Punk/Post Punk geborenen Combo eindrucksvoll belegt. Denn zum Bilderstürmen gehört ja zunächst mal die Überzeugung, dass man das, was man da stürmt, selber auch besser machen könne. Und demzufolge trägt…

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