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  • She Keeps Bees – Kinship

    Es gab mal Zeiten, da konnte man das, was Jessica Larrabee und Andy LaPlant machten, noch getrost in bestimmte Kategorien wie „Folk“ oder „Blues“ einsortieren. Auf dem neuen Album – für die sich das Duo immerhin vier Jahre Zeit ließ – ist das schon nicht mehr so einfach. Sicher: Jessica Larrabee hat immer noch ordentlich…

  • The Mountain Goats – In League Wth Dragons

    Was tut man, wenn man mit rund 20 facettenreichen Platten bereits alles abgegrast hat, was zwischen Indiewelt und klassischem Singer/Songwritertum möglich scheint? Wenn man John Darneille heißt und Mastermind der Mountain Goats ist, liegt die Antwort nahe: Eine Heldentum-Rock-Oper muss her, vollgestopft mit wilden Storys über Rache und Erlösung! Auch musikalisch denkt der seit Langem…

  • Tacocat – This Mess Is A Place

    Einen Labelwechsel leistet sich das aus Seattle stammenden Ensemble Tacocat für das vierte Album – und nutzt die Gelegenheit, um den nach wie vor dominierenden Retro-Glam-Power-Pop auf eine stilistisch breitere Basis zu stellen als bislang. Das bedeutet, dass sie neuen Songs um Themen wie „Rollschuhlaufen, Freundschaft, Freundschaft mit sich selbst, Zweifel und Zweifellos“ (wie Frontfrau…

  • Spellling – Mazy Fly

    Krautrock meets E-Pop meets Psychedelia meets Esoteria meets Indie-Doom-Blues – so in etwa ließe sich das zweite Werk von Chrystia Cabral alias Spelling aus Kalifornien vielleicht noch halbwegs greifbar umreißen. Mit der Jetztzeit hat Chrystia nur insofern etwas zu tun, als dass ihre Musik eine dem Zeitgeist verpflichtete, verstörend dystopische Note besitzt. Musikalisch kramt sie…

  • Drahla – Useless Coordinates

    Es ist ja immer recht bequem, sich auf Gegensätze zu beziehen, die in diesem und jenem Sinne aufeinanderprallen, um ein Debütalbum wie „Useless Coordinates“ zu beschreiben – das ja schon im Titel Kategorisierungsbemühungen einen Riegel vorzuschieben scheint. In dem Fall geht es um ziemlich stacheligen, maskulin anmutenden, druckvollen und entsprechend des Genres verkopft und komplex…

  • Kevin Morby – Modernität, die niemals altert

    Mit Können und Charisma ist Kevin Morby in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Referenzgrößen der Indiewelt aufgestiegen. Jetzt geht der rastlose Himmelsstürmer aus Kansas mit der ambitionierten Doppel-LP „Oh My God“ mutig neue Wege und klingt am Ende doch mehr nach Kevin Morby als je zuvor. Mit Glanzlichtern wie „Hail Mary“ jagt er…

  • Trade Wind – Certain Freedoms

    Zweites Album, zweites schönes Ding! Die Band um Jesse Barnett (Stick To Your Guns) und Tom Williams (Stray From The Path) macht da weiter, wo sie 2016 mit „You Make Everything Disappear“ aufgehört hat. Und klingt doch ein wenig anders. Denn „Certain Freedoms“ ist noch atmosphärischer, verspielter, verkopfter und auch ruhiger, musikalisch nachdenklicher… und vor…

  • Deadbeat & Camara – Trinity Thirty

    Coverversionen – so sagte Joe Jackson ein Mal – seien die schönste Art der Schmeichelei für den Autor der Stücke%3B selbst dann, wenn diese total misslungen sein sollten. Wie groß muss dann die Schmeichelei erst sein, wenn es um das Cover einer ganzen LP geht – so wie in diesem Fall die „Trinity Session“ der…

  • Heather Woods Broderick – „Ich bin jetzt viel mehr mit mir im Reinen“

    Heather Woods Broderick ist gerade auf der Durchreise, als sie sich Mitte März für Gaesteliste.de Zeit nimmt. „Ich sitze im Bett im Haus eines Freundes meiner Familie in Portland, Oregon, ein behaglicher und friedvoller Ort, an dem ich oft bleibe, wenn ich auf dem Weg raus aus der Stadt bin, um eine neue Tournee zu…

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