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  • Ex Hex – It’s Real

    Vermutlich hätte sich Mary Timony – immerhin dank ihrer Band Helium eine Indie-Ikone der 90er – es sich auch nicht träumen lassen, dass sie mal an einer Scheibe wie „It’s Real“ beteiligt sein würde. Was 2005 noch als Experiment unter Marys eigenem Namen mit der LP „Ex Hex“ begann und sich dann im Folgenden etwa…

  • Orville Peck – Pony

    Who the fuck is Orville Peck? Nun – jedenfalls nicht der, der er vorzugeben scheint. Denn obwohl Peck auf seinem Debüt-Album „Pony“ mit so ziemlich allen Country-Klischees zu hantieren scheint, die irgendwie vorstellbar sind (von der Kostümierung über die Inhalte bis hin zur Instrumentierung), ist „Pony“ vor allen Dingen eines nicht: Eine Country-Scheibe nämlich. Steigt…

  • Sophie Zelmani – Sunrise

    Die Musik von Sophie Zelmani gehört gewiss zum Sanftmütigsten und Friedlichstenen was dem geneigten Hörer heutzutage in Sachen melancholischem Folkpop so geboten wird. Das ist natürlich auch auf dem mindestens 15. Album der Schwedin so. Hier hat Sophie zusammen mit ihrem langjährigen Partner und Produzenten Lars Halpi eine Sammlung wunderschöner Balladen im akustischen Old-School-Setting, die…

  • Stella Donnelly – Kein Zufall

    Die Australierin Stella Donnelly hat etwas zu sagen. Das bezieht sich nicht nur auf ihre endlose Facebook-Seite, sondern natürlich auch auf ihre Songs, in denen sie sich mehr oder minder unverblümt, aber durchaus charmant und humorvoll hauptsächlich um die zwischengeschlechtlichen Themen kümmert, denen sich junge Frauen nicht nur heutzutage ausgesetzt sehen. Das passt alles ganz…

  • The Coathangers – The Devil You Know

    Die Garage, aus der The Coathangers einst gekrochen zu sein schienen, sehen die drei Damen aus Atlanta inzwischen höchstens noch im Rückspiegel. „The writing process was done with an open heart“, heißt es im Waschzettel des Labels. „Everything that came before had to go away.“In der Tat schauen Crook Kid, Rusty und Minnie mit ihrem…

  • The Stroppies – Whoosh!

    The Stroppies sind eine Indie-Supergroup aus der Gegend von Melbourne, die von Gus Lord, dem Bassisten der bereits auf diesem Sektor tätigen Combo Twerps aus Mitgliedern hierzulande vollkommen unbekannter Indie-Bands zusammengestellt wurde. Wichtiger ist aber eher, dass die hier versammelten Musiker sich – mit der entsprechenden Routine und Versiertheit auf diesem Sektor im Rücken –…

  • Durand Jones & The Indications – American Love Call

    Das Problem bei vielen Retro-Soul-Acts ist oft das, dass das musikalische Format als Gimmick zum Selbstzweck verkommt und ein Bezug zur Gegenwart definitiv nicht zur Debatte steht. Das ist bei Durand Jones & The Indications ein bisschen anders. Zwar ist den jungen Musikanten die Ehrfurcht vor den musikalischen Leistungen der Altvorderen durchaus anzumerken – sie…

  • Desperate Journalist – Vom Suchen und Finden des Wunderbaren

    Desperate Journalist greifen nach den Sternen. Mutig und ambitioniert entfernt sich das britische Quartett auf seiner „In Search Of The Miraculous“ betitelten dritten LP weiter von seinen Ursprüngen und setzt mit spürbar üppiger und breitwandiger klingenden Stücken den mit der letztjährigen „You Get Used To It“-EP begonnenen Weg fort. Die zuvor so prägenden dunkel funkelnden…

  • Nathan Gray – Live in Wiesbaden / Iserlohn

    Man kennt das ja. „Make some noise!“ sagen sie da oben auf den Bühnen. „The best show of the tour“ und das jeden Abend oder einfach „We love you“. Konzerte und das Phrasenschwein sind beste Kumpels, aber das stört nicht, das gehört oft dazu. Ebenso oft gibt es natürlich klare Ansagen, von „Nazis raus“ bis „Platten…

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