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  • Chiefland – Wildflowers

    „Tears run down his face, as the wind hits him and he drowns in that suffocating sound“ singen sie, nein, schreien sie in einem Song. „We’re just chemicals bound by broken souls.“ und „I feel my heartbeat with every step I take – full of excitement. I’m home. But as I reach the baggage claim,…

  • The Lemonheads – Varshons II

    Wie hatte es eigentlich dazu kommen können? Immerhin galt Evan Dando mal als unanfechtbarer Songwriter-King, der nichts falsch machen konnte. Sicher: Coverversionen gab es auch zu Beginn der Lemonheads schon (mit „Mrs. Robinson“ wurden sie schließlich berühmt) – aber weiland war das noch kein Selbstzweck. Jetzt gibt es – zehn Jahre nach „Varshons“ – ein…

  • Lewsberg – Lewsberg

    The Velvet Underground gehören zu jener Gattung einflussreicher Rock-Acts, für die sich offensichtlich in jeder Musikergeneration willfährige Emulationswillige finden. Das ist auch im Falle des nach einem obskuren niederländischen Schriftsteller benannte Rotterdamer Quartetts Lewsberg so, das sich auf diesem mitreißenden Debüt-Album das erstaunlich gut passende Schrammelpop-Stakkato-Mäntelchen überstreift, das die New Yorker dereinst als Ultra Ratio…

  • Cherry Glazerr – Stuffed & Ready

    Eigentlich machen Clementine Creevy und ihre Mitstreiter eine Musik, die momentan gar nicht mal so angesagt ist: Scharfzüngig und energisch vorgetragenen Indie-Rock nämlich. Dass das neue Werk zudem noch eine Prise druckvoller und geradliniger geraten ist, liegt unter anderem auch daran, dass die Keyboarderin Sasami Ashworth inzwischen ausgestiegen ist und als Solo-Künstlerin aktiv ist. Bei…

  • Lewsberg – „Wir wollen schlicht klingen“

    So cool gießt derzeit kaum eine zweite Band Purismus in Töne: Mit indifferenter Lässigkeit tritt das Rotterdamer Quartett Lewsberg auf seinem famosen selbstbetitelten LP-Erstling das Erbe von Bands wie The Velvet Underground, Modern Lovers und Galaxie 500 an und erhebt dabei die Tristesse der eigenen Herkunft kurzerhand zur Kunstform. Mit oft meisterlicher musikalischer Selbstbeschränkung konzentrieren…

  • Better Oblivion Community Center – Better Oblivion Community Center

    Platte der Woche KW 4/2019 Es ist nicht so, dass Phoebe Bridgers und Conor Oberst hier konzeptionell alles richtig gemacht hätten – denn die Geheimniskrämerei um das und der dämliche Name des Projekt(es) Better Oblivion Community Center sind marketingtechnisch sicherlich nicht besonders förderlich. Aber erstens hat das neue Dreamteam der Indie-Songwriter-Szene konventionelle Werbung nicht wirklich…

  • Toy – Happy In The Hollow

    Einen ganz großen Chapeau gilt es anlässlich des vierten Albums der Londoner Experimentalpop-Band Toy zu lüpfen. Denn hier demonstriert das Quintett, dass man sich erfolgreich außerhalb aller genrespezifischen und stilistischen Konventionen immer noch einen eigenen Weg suchen kann und letztlich auch so etwas wie eine eigene musikalische Sprache entwickeln kann. Denn irgendwie schaffen es die…

  • Sharon Van Etten – Düstere Hoffnungsschimmer

    „Ich habe das Unterwegssein aufgegeben, um mich selbst zu finden“, sagt Sharon Van Etten bestimmt. Mit „Remind Me Tomorrow“, ihrem ersten Album seit fünf Jahren, gewährt sie nun erstmals Einblick in ihr neues Leben – und überrascht dabei mit einem treibenden, düster schimmernden Sound, bei dem Retro-Keyboards, Analog-Synthesizer, prägnante Grooves und oft ein kühler New-Wave-Einschlag…

  • Machinefabriek – With Voices

    Manchmal lohnt es sich schon, genau hinzuschauen: „With Voices“ heißt das neue Werk des niederländischen Avantgardisten Rutger Zuydervelt a.k.a. Machinefabriek – und nicht etwa „mit Gesang“. Denn die Stimmfetzen von Peter Broderick, Melissa Nadler, Chantal Acda und anderen, die Zuydervelt in seine Klanginstallationen einwebt, sind mindestens so klangmalerisch zerzupft wie die Samples, organischen und elektronischen…

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