Einen etwas eigenartigen Ansatz verfolgen die Felines aus Kopenhagen auf ihrer Debüt-EP (bzw. – je nach Betrachtungsweise – ihrem Debüt-Kurzalbum).…
Einen etwas eigenartigen Ansatz verfolgen die Felines aus Kopenhagen auf ihrer Debüt-EP (bzw. – je nach Betrachtungsweise – ihrem Debüt-Kurzalbum). Denn musikalisch fühlt sich das dänische Damen-Trio (mit Zusatz-Keyboarder) jener Ästhetik verpflichtet, die man im New York der 90er Jahre als Alternative zum britischen New Wave-Sound auf Basis eher rhythmisch und strukturell als songorientierter Elaborate…
2002 schüttelte sich Jane Weaver auf ihrem Debütalbum „Like An Aspen Leaf“ noch wie Espenlaub im zarten Folkpop-Wind. Diese Zeiten sind lange vorbei. Heutzutage hat Jane ihr Herz für die zeitgemäße Psychedelia entdeckt und arbeitet sich auch auf ihrem neuen Album an eher unerbittlichen psychedelischen Drones ab, in denen sich zwar durchaus zuweilen noch so…
Die Welt geht zum Teufel, aber Mudhoney verlieren ihren (Galgen-)Humor trotzdem nicht. Mit einem Augenzwinkern nehmen sich die Amerikaner die Abgründe des Social-Media-Wahns genauso zur Brust wie den politischen Status quo in ihrer Heimat und klingen genau 30 Jahre, nachdem sie in ihrer Heimatstadt Seattle den Grunge aus der Taufe gehoben haben, mit ihren holperig-harten…
Die schönsten Scheiben sind immer die, die ohne irgendwelche Erwartungshaltungen zu bedienen einfach durch die Qualität des Materials überzeugen. Und das gelingt dem Kanadier Doug Paisley auf seinem neuen Album mit leichter Hand – einfach indem er sich auf sein Kerngeschäft zurück zieht, seine Geschichten erzählt und die Musik für sich sprechen lässt. Dabei macht…
Also: Paz Maddio und Marta Zabala aus Buenos Aires und Luke Tristam aus London trafen sich dortselbst und beschlossen, zusammen Musik zu machen. Als Medium hierfür haben sie sich den DYI-Schrammelpop ausgesucht. Dagegen ist ja nichts zu sagen – wenn man denn bedenkt, dass so eine Art von Ansatz gewisse Limitationen in sich birgt. Zum…
Konzeptionell lässt sich Jilian Medford sicherlich kaum etwas vorwerfen: In dem Bemühen, ihre Neurosen und sozialen Ambitionen in Szenarien zu präsentieren, die dem Auf und Ab adäquat der inneren Konflikte, die das letztlich zu den Songs führte, entsprechend musikalisch abbilden zu können, verfiel sie auf diesem zweiten Album darauf, die Stücke mit „dissonanten, offenen Akkorden…
Die Norwegerin Kari Jahnsen lebte außer in London auch längere Zeit in Berlin – und entdeckte dabei dann die Russendisko. Gemeint ist hier die Musik – nicht der Roman. Die Inspirationsquelle für ihr zweites Album ist deswegen „alte Soviet-Disco“-Musik, wie Kari selbst meint. Außerdem waren ihr 90er R’n’B, Alice Coltranes Harfenspiel und die Kompositionen von…
Kaum zwei Jahre ist es her, dass Emma Ruth Rundle auf ihrem phänomenalen Album „Marked For Death“ den LP-Titel mit elektrisierend intensiven Songs adäquat in niederschmetternde Töne verwandelte. Letztes Jahr stolperte sie dann praktisch über ihr Glück, und das kann man nun hören und sehen: Mit ihrem beeindruckenden neuen Album „On Dark Horses“ findet die…
Swearin‘ selbst bezeichnen ihre dieser Tage erscheinende Comeback-LP „Fall Into The Sun“ als ihr „erwachsenes Album“, und allein die Existenz der Platte unterstreicht, dass die Amerikaner mit dieser Einordnung recht haben. 2015 nach der Trennung der beiden Frontleute Allison Crutchfield und Kyle Gilbride auseinandergegangen, hat das durch Drummer Jeff Bolt und Neu-Bassistin Amanda Bartley komplettierte…