Krautrock meets E-Pop meets Psychedelia meets Esoteria meets Indie-Doom-Blues – so in etwa ließe sich das zweite Werk von Chrystia…
Krautrock meets E-Pop meets Psychedelia meets Esoteria meets Indie-Doom-Blues – so in etwa ließe sich das zweite Werk von Chrystia Cabral alias Spelling aus Kalifornien vielleicht noch halbwegs greifbar umreißen. Mit der Jetztzeit hat Chrystia nur insofern etwas zu tun, als dass ihre Musik eine dem Zeitgeist verpflichtete, verstörend dystopische Note besitzt. Musikalisch kramt sie…
Es ist ja immer recht bequem, sich auf Gegensätze zu beziehen, die in diesem und jenem Sinne aufeinanderprallen, um ein Debütalbum wie „Useless Coordinates“ zu beschreiben – das ja schon im Titel Kategorisierungsbemühungen einen Riegel vorzuschieben scheint. In dem Fall geht es um ziemlich stacheligen, maskulin anmutenden, druckvollen und entsprechend des Genres verkopft und komplex…
Mit Können und Charisma ist Kevin Morby in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Referenzgrößen der Indiewelt aufgestiegen. Jetzt geht der rastlose Himmelsstürmer aus Kansas mit der ambitionierten Doppel-LP „Oh My God“ mutig neue Wege und klingt am Ende doch mehr nach Kevin Morby als je zuvor. Mit Glanzlichtern wie „Hail Mary“ jagt er…
Zweites Album, zweites schönes Ding! Die Band um Jesse Barnett (Stick To Your Guns) und Tom Williams (Stray From The Path) macht da weiter, wo sie 2016 mit „You Make Everything Disappear“ aufgehört hat. Und klingt doch ein wenig anders. Denn „Certain Freedoms“ ist noch atmosphärischer, verspielter, verkopfter und auch ruhiger, musikalisch nachdenklicher… und vor…
Coverversionen – so sagte Joe Jackson ein Mal – seien die schönste Art der Schmeichelei für den Autor der Stücke%3B selbst dann, wenn diese total misslungen sein sollten. Wie groß muss dann die Schmeichelei erst sein, wenn es um das Cover einer ganzen LP geht – so wie in diesem Fall die „Trinity Session“ der…
Heather Woods Broderick ist gerade auf der Durchreise, als sie sich Mitte März für Gaesteliste.de Zeit nimmt. „Ich sitze im Bett im Haus eines Freundes meiner Familie in Portland, Oregon, ein behaglicher und friedvoller Ort, an dem ich oft bleibe, wenn ich auf dem Weg raus aus der Stadt bin, um eine neue Tournee zu…
Der Londoner John Fairhurst ist ein klassischer Vertreter des klassischen, britischen Blues. Das bedeutet in diesem Fall die härtere, elektrische Gangart des Genres. Auch mit typischen US-Blues-Themen hat Fairhurst nichts im Sinn: Er betrachtet den Blues als Basis für durchaus politische Protestsongs, die er mit entsprechendem Nachdruck präsentiert. Das Album entstand in Kooperation mit seinem…
Es muss ja nicht immer etwas Neues sein. Manchmal muss es einfach knallen. Hardcore, Dude. Punkrock, Wut, auf die Cap. Hier und heute und zum zweiten Mal nach einer EP vor zwei Jahren von American War Machine, einer kleinen Allstar-Band mit (Ex-)Leuten von Slapshot, Agnostic Front, Only Living Witness (!), Blood For Blood und Intent…
Gibt es eigentlich etwas, was Shana Cleveland nicht kann? Erst letztes Jahr brillierte sie als Frontfrau des kriminell unterbewerteten Surf-Rock-Quartetts La Luz mit der Glanztat „Floating Features“ und verband dabei so ungeniert ambitioniert Trash-, Surf-, Schrammel-, Psychedelic- und Girl-Group-Pop, dass es eine helle Freude war. Als Solistin dagegen widmet sich die Amerikanerin einem ganz anderen…