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  • Destroyer – „Die Kunst stellt die Realität in den Schatten“

    Bei Dan Bejar weiß man nie, was einen erwartet. Mit jedem neuen Album seines Mitte der 90er aus der Taufe gehobenen Projekts Destroyer findet der inzwischen 45-jährige Kanadier zwischen Eklektizismus und Exzentrik neue Mittel und Wege, sich auszudrücken. Auch auf dem just veröffentlichten elften Album seiner Band, „Ken“, bringt er mühelos verschiedene Genres zusammen, doch…

  • Mariam The Believer – Love Everything

    Als sich Mariam Wallentin – immerhin die eine Hälfte des höchst erfolgreichen Drum’n’Vocal-Projektes Wildbirds & Peacedrums – weiland entschloss, unter dem Moniker Mariam The Believer ihre musikalischen Visionen in einem stärker songorientierten Umfeld zu realisieren, erlebten die Fans die Geburt einer musikalischen, performerischen Urgewalt. Mariam setzte auf ihrem Debüt „Blood Donation“ alles daran, eigentlich unvereinbare…

  • Ane Brun – Leave Me Breathless

    Mit Cover-Versionen kennt sich die Norwegerin Ane Brun ja gut aus – denn regelmäßig drückte sie auch schon in den vergangenen Jahren den Kompositionen von Kollegen ihren ureigenen Stempel auf. Der Gedanke, mal eine ganze Scheibe mit Coverversionen aufzunehmen, kam Ane indes, nachdem sie sich frisch verliebt hatte – und deswegen unter anderem wohl auch…

  • Stick To Your Guns – True View

    Als Stick To Your Guns im vergangenen Jahr ihre EP „Better Ash Than Dust“ veröffentlichten, schrieben wir ziemlich beeindruckt: „Der kalifornische Fünfer spielt modernen, hoch melodischen Hardcore, kann aber bei aller Popperei und Singerei auch mächtig knüppeln und vereint beides in diesen fünf neuen Songs.“ Jetzt gibt es das Ganze auf Album-Länge und ja, auch…

  • Simon Joyner – Die Genialität des Augenblicks

    Rund zwei Dutzend Platten hat Simon Joyner in den zurückliegenden 25 Jahren veröffentlicht und sich dabei – inspiriert von Bob Dylan, Townes Van Zandt oder Leonard Cohen und angelehnt an einen leicht psychedelischen Country-Folk-Sound – einen ganz eigenen Klangkosmos geschaffen, in dem keine seiner Veröffentlichungen wie die letzte klingt. Von einer kleinen, aber eingeschworenen Fangemeinde…

  • Kaitlyn Aurelia Smith – The Kid

    Platte der Woche KW 40/2017 Nun gut: Im weitesten Sinne macht Kaitlyn Aurelia Smith E-Pop. Aber eigentlich nur deswegen, weil sie ihre quirligen Klangwolken auf sympathisch verstolperten, verspielten elektronischen Beats und Sounds basiert und es schlicht keine Genre-Bezeichnung für das, was Kaitlyn macht, gibt. Dabei hat sie auch durchaus weit mehr im Sinn als eine…

  • Alex Lahey – I Love You Like A Brother

    Alex Lahey stammt aus Melbourne, studierte an der Uni Saxophon und betrachtet Dolly Parton und Bruce Springsteen als Inspirationsquelle für die Songs, die nun auf ihrem Debüt-Album versammelt sind. Das sollte man aber am besten gleich wieder vergessen, denn trotz dieses konzeptionellen Unterbaus gelingt Alex Lahey mit „I Love You Like A Brother“ vor allen…

  • Svetlanas – This Is Moscow Not L.A.

    Mit Nick Oliveri haben sie ein prominentes Gesicht in ihren Reihen, mit Josh Homme einen noch prominenteren Produzenten und auch trotzdem gibt’s hier weder Stoner Rock oder noch staubigen Desert Sound, sondern wilden, hemmungslosen Hardcore-Punk, es gibt aggressive Highspeed-Unterhaltung, eine durchdrehende Olga am Mikrofon und zehn überwiegend hyperaktive Knaller-Songs mit so passenden Titeln wie „Lose…

  • The Rasmus – Dark Matters

    Diejenigen, die The Rasmus gerne als typische finnische Band bezeichnen möchten – nur weil es vielleicht die kommerziell erfolgreichste Finnen-Band ist -, liegen nicht ganz richtig, denn mit typischen finnischen Eskapaden – wie Folklore (insbes. Tango und Polka) oder Heavy Metal haben The Rasmus nun wirklich nichts am Hut. Stattdessen gibt es gefälligen Power-Pop –…

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