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  • H. C. McEntire – Lionheart

    Mit dem Projekt Mount Moriah hatte Heather McEntire, die ihre Laufbahn als Indie-, Postpunk und Riot Grrrl-Aktivistin begann, bereits erkennen lassen, dass sie auch ein Herz für eher traditionelle Americana-Sounds hat. Auf drei Alben entwickelte sich das Projekt in dieser Richtung immerhin so weit, dass Heather es nun wagte, ein klassisches, folkorientiertes Singer-Songwriter-Album als Solo-Debüt…

  • Great Collapse – Neither Washington Nor Moscow… Again

    Sie sind wieder da. Die Hardcore-Allstars, die Polit-Punks, die großartige zweite Band von Strike-Anywhere-Frontmann Thomas Barnett, die er mit Leuten macht, die man von Rise Against, Death By Stereo oder Set Your Goals kennt. Die Gitarristen Chris Chasse und Tom Arnott, Drummer Todd Henning, der den ehemaligen Comeback Kid-Schlagwerker Kyle Profeta ersetzt, und Bassist Joe Saucedo.Im Herbst…

  • Have You Ever Seen The Jane Fonda Aerobic VHS? – Jazzbelle 1984 / 1988

    Das Problem an Namen wie diesem sind, dass alle Welt über den Begriff Have You Ever Seen The Jane Fonda Aerobic VHS? redet. Was heißt das, wie witzig, die trauen sich was. Oder einfach oh wie doof. Was so oder so schade wäre und ist und bleiben wird, wenn die Band dahinter so gute Sachen…

  • Shame – Songs Of Praise

    Platte der Woche KW 02/2018 Also richtig zu schämen braucht sich das Londoner Quintett nicht direkt – jedenfalls wenn die Jungs die Ferkel in Ruhe lassen, die sie auf dem Cover im Arm halten. Live muss man sich Charlie Steen und seinen Mitstreitern in etwa vorstellen wie Oasis auf Speed – nur lauter, schneller und…

  • Hey Ruin – Poly

    Am Anfang ist das irgendwie Post-Punk, „Ram“, der Opener, kommt so ein bisschen im Love A-Style. Intelligent, ernsthaft, politisch, musikalisch verspielt und ziemlich gut. Später dann lassen sie mal das Post weg oder versuchen sich im schnoddrigen Indie-Rock, zeigen keine Furcht vor poppigen Momenten, setzen sich zwischen Muff Potter und Madsen, tatsächlich, oder stampfen durch…

  • Flash Forward – Revolt

    Erst im vergangenen Jahr veröffentlichten Flash Forward ein Album auf Redfield Records und wir so: „Es gibt gute und sehr gute und weniger gute Lieder, es gibt Pop und Punk und Rock und 2000er-Emo.“ Jetzt sind die Pop-Punker zu Uncle M gewechselt. Und haben ihren alten Sound einfach mitgenommen. Wieder pop-punken sie sich durch emoeske…

  • Angel Olsen – Phases

    Ihren bemerkenswerten Aufstieg hat Angel Olsen nicht zuletzt der Tatsache zu verdanken, dass sie sich nie gescheut hat, Umwege zu gehen, und ihren Songs stets den Sound verpasst hat, nach dem die zu erzählenden Geschichten verlangten, auch wenn sie damit die Erwartungen ihrer Anhänger im ersten Moment ein ums andere Mal enttäuschte. Nachdem sich die…

  • Destroyer – „Die Kunst stellt die Realität in den Schatten“

    Bei Dan Bejar weiß man nie, was einen erwartet. Mit jedem neuen Album seines Mitte der 90er aus der Taufe gehobenen Projekts Destroyer findet der inzwischen 45-jährige Kanadier zwischen Eklektizismus und Exzentrik neue Mittel und Wege, sich auszudrücken. Auch auf dem just veröffentlichten elften Album seiner Band, „Ken“, bringt er mühelos verschiedene Genres zusammen, doch…

  • Mariam The Believer – Love Everything

    Als sich Mariam Wallentin – immerhin die eine Hälfte des höchst erfolgreichen Drum’n’Vocal-Projektes Wildbirds & Peacedrums – weiland entschloss, unter dem Moniker Mariam The Believer ihre musikalischen Visionen in einem stärker songorientierten Umfeld zu realisieren, erlebten die Fans die Geburt einer musikalischen, performerischen Urgewalt. Mariam setzte auf ihrem Debüt „Blood Donation“ alles daran, eigentlich unvereinbare…

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