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  • Jessica Gall – Little Big Soul

    Das kleine, aber feine Label Herzog Records entwickelt sich immer mehr zur Schatzkiste für ungewöhnliche Acts zwischen Jazz und Pop. Die neueste Entdeckung aus dem Hause Herzog ist Jessica Gall, die mit „Little Big Soul“ zwar bereits ihr zweites Werk vorlegt, aber das erste mit einer eigenen Identität. Und diese besteht darin, dass außer einer…

  • Solomon Burke – Nothing’s Impossible

    So richtig festlegen lässt sich Altmeister Solomon Burke nicht wirklich. Auch wenn die von ihm selbst schon mal angedachte Hardrock-CD immer noch aussteht. Dieses Werk ist quasi ein „Back To The Roots“-Album, das er nach Ausflügen in die Bereiche Gospel, Country & Western und Pop nun wieder als reinrassiges Soul-Album im Stil der 70er Jahre…

  • Ed Kowalczyk – Alive

    Es ist das alte Lied: Drei Kumpels – seit Grundschultagen! – gründen eine Band, gehen durch die Decke, verkaufen weltweit 20 Mio. Alben, bis sich schließlich gepflegte Langeweile breit macht. Diagnose: Writer’s Block und Sinnkrise beim Songwriter / Sänger! Die Welt gerät drob nicht unbedingt in Schockstarre, denn während „Throwing Copper“ und auch noch „Secret…

  • Dweezil Zappa – Return Of The Son Of…

    1993 starb – allzufrüh – Frank Zappa, Enfant Terrible und zur Abwechslung mal wahrer Erneuerer der Rockmusik. Wer ihn noch live erleben durfte, weiß, dass bis zum Äußersten des an Ausdruck UND Technik überhaupt möglichen gespielte E-Gitarren (neben u.a. krankem Humor, Zotigkeit, Dirigententum und vielem, vielem anderen) stilbildendes Element der Zappa-Shows waren. Franks Sohn Dweezil…

  • The Real McKenzies – Shine Not Burn

    Im Studio sind sie gut. Auf der Bühne klasse. Da macht ein Live-Album schon Sinn. The Real McKenzies fanden sich im vergangenen Jahr für drei Abende im Berliner Wild At Heart ein, um 21 Lieder aufzunehmen. Sie hätten es kaum besser machen können.Offiziell läuft das Ganze hier wohl als Akustik-Show, doch mit einer Platte im…

  • Simone Kopmajer – Didn’t You Say

    Eine Jazzerin aus Wien, wie Simone Kopmajer eine ist, braucht sich ja eigentlich nicht mal um die europäischen Konventionen des Genres zu scheren – weil Wien ja nun nicht eben das Zentrum für diese Art von Musik ist. Und so orientiert sich Simone auch eher am klassischen US-Idiom. Neben Gershwin und Genossen aus dem Songbook-Genre…

  • Matt Bianco – Sunshine Days

    Hm. Nachdem Mark Reilly und Mark Fisher alias Matt Bianco zuletzt bereits mit einer neuen Scheibe auf den eigentlich recht überschaubaren Markt für Swing Pop drängten, legen Sie nun noch eine Best-Of-Kompilation vor, auf dem sie ihre Hits aus den 80ern neu einspielten. Und zwar in Versionen, in denen selbst der ausgebuffte Fan nach Unterschieden…

  • Breed77 – Insects

    Dig the new Breed: Breed77 liefern das Wohlfühl-Album dieses Frühsommers. Dem ursprünglich von Gibraltar stammende, heute in London lebende und Insekten züchtenden Quintett ist es auf „Insects“ gelungen, ihre spanisch / maurischen Einflüsse mit Rock und etwas Metal zu einem heißen, köstlichen Gebräu aufzukochen. Das wäre noch nicht weiter berühmenswert, wenn der Truppe dabei nicht…

  • SWR Big Band – Big Soul

    „Soul“ und „Deutsch“ ist ja gemeinhin ein Widerspruch, der kaum überbrückt werden kann. Erst Recht in Zeiten, wo der Begriff „Soul“ hierzulande durch das Bohlensche „Gänsehaut-Feeling“ pervertiert wurde. Der SWR Big Band ist dabei zusammen mit den Vokalisten Regy Clasen, Rolf Stahlofen und Dirk Zöllner ein relativ gangbarer Kompromiss gelungen. Es gibt eine vollsatte Produktion…

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