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  • Hotel Bossa Nova – Supresa

    Das Hotel Bossa Nova, das hier seine Pforten öffnet, ist gar nicht mal ein so offensichtliches. Sicher, Nomen ist Omen und es gibt hier auch tüchtig was auf die brasilianische Kappe. Aber: Hier treffen sich drei deutsche Jazzer und eine Sängerin, die zwar in Portugal geboren wurde, aber in Deutschland aufwuchs und auch erst hier…

  • Keith Emerson Marc Bonilla Glenn Hughes – Boys Club: Live From California 1998

    Das Jahr 1998 sah neben vielen anderen Dingen auch eine der zahlreichen Trennungen und Rochaden im Hause Emerson, Lake And Whoever. Keith Emerson trommelte für mehrere Auftritte diese Formation zusammen, die aus Glenn Hughes (voc, hier leider nicht: bss. u.a. Deep Purple, Black Sabbath), seinem Kumpel Marc Bonilla (guit), der sich bislang noch keine größeren…

  • Moya Brennan – Heart Strings

    Die Heart Strings im Titel von Moya Brennans ersten Live-Album beziehen sich auf die Streicher des Liverpool Philharmonic Orchestra. Aber: Obwohl Moya Brennan zusammen mit ihrer Band Clannad die New Age-Ambient-Welle musikalisch entscheidend mit losgetreten hat, ist dieses Werk keineswegs eine reine, esoterische Klangtapete geworden. Zu stark schlagen da zum einen die Folk-Roots durch und…

  • Ret Marut – Sommer der Anarchie

    Ret Marut war das Pseudonym des radikalen Schriftstellers B. Traven (den viele selbst für eine Kunstfigur hielten), der in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts agierte. Ret Marut ist auch der Name der Band des Tatort-Schauspielers Bernd Michael Lade, der indes vor seiner Schauspieler-Karriere bereits als Musiker von sich reden machte. Die Musik kommt als…

  • Jen – Mellow Dramas

    Jen heißt eigentlich Jennifer Schwed, kommt aus Washington DC und ist eigentlich eine Poetin. Sie schreibt Texte und Gedichte und verarbeitet in diesen ihre Gefühle, ihre Probleme und ihre persönlichen Erfolge. Nun macht sie eine Platte, auf der sie aber im Grunde nicht singt, sondern ihre Werke spricht. Ein Spoken Word-Album aber ist „Mellow Dramas“…

  • Brett Anderson – Wilderness

    „Wilderness“ ist bereits das zweite Soloalbum des früheren Suede-Frontmanns Brett Anderson. Es klingt jedoch, als sei es sein erstes. Während der selbstbetitelte erste Alleingang des charismatischen Briten vor rund 18 Monaten noch deutliche Bezüge zu seinen früheren Bandwerken sowohl mit Suede als auch mit The Tears aufwies, stehen bei „Wilderness“ alle Zeichen auf Neuanfang. Während…

  • Joo Kraus – Sueño

    Auf seinem neuen Werk zog es Startrompeter Joo Kraus in die Ferne – genauer gesagt nach Kuba, wo er diese Scheibe mit kubanischen Musikern (und anderen Gästen) einspielte. So etwas haben andere Jazzer ja auch schon gemacht – mit weit weniger eigenständigen und faszinierenden Ergebnissen freilich. Kraus verfiel nämlich nicht der Versuchung, einfach eine Scheibe…

  • Lisa Bassenge – Won’t Be Home Tonight…

    Eine eklektischere Scheibe wird man so schnell nicht finden: Auf ihrer aktuellen Live-Album schafft es Lisa Bassenge, The Cure, die Sugababes, Hildegard Knef, Die Eurythmics, Rio Reiser, Willie Nelson und AC/CD in eine Reihe mit den alten Repertoire-Autoren wie Cole Porter und sich selbst zu stellen. Mit neuer Band, zu der neben dem Kerntrio nun…

  • Flexkögel – Wilde Gezeiten

    Das zweite Werk von Britta-Ann Flechshar und Christian Kögel auf einen Nenner zu bringen, ist nicht ganz einfach. Zwar bedient sich das Duo musikalisch durchaus beim Jazz – spielt aber keinen Jazz. Und wenn sich Bossa-Momente einschleichen, dann nicht so dominant, dass man da gleich an Brasilien dächte. Auch Kraut-Rock und Prog-Rock-Elemente verbergen sich unter…

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