Django Reinhardt war ja wohl der Urvater aller fingerfertigen Swing-Gitarristen schlechthin. In mehr als einer Hinsicht tritt das Diknu Schneeberger…
Django Reinhardt war ja wohl der Urvater aller fingerfertigen Swing-Gitarristen schlechthin. In mehr als einer Hinsicht tritt das Diknu Schneeberger Trio mit dieser Scheibe in dessen Fußstapfen. Diknu, das erst 17-jährige Wunderkind aus Österreich ist der Chef des Trios, in dem auch sein Entdecker, Förderer und Vater als Assist mitwirkt. Natürlich basiert die Musik des…
Paul Gunter, Mike Benn und D. Gallagher verstehen ihr Road-Projekt als Präsentationsfläche für verschiedenste Klangideen und als Tableau für diverseste Stimmen. Unterstützt u.a. von Altmeister Terry Callier, Valerie Etienne oder Elliot May (Basement Jaxx) und vielen anderen versierten Studio-Stimmen und lose basierend auf einem verschwitzten, mit lateinamerikanischen Weltmusik-Elementen angereichertem Funk-Soul-Gemisch mit einer Prise Jazz loten…
Das multikulturelle Trio Macchiato ist für die Weltmusik in etwa das, was das Tin Hat Trio für die Indie-Welt ist. Mit leichter Hand mischen Jana Mishenua, Jakob Neubauer und Henry Altmann allerlei Musikstile zwischen Swing, Tango, Schlager, Chanson, Klassik, Jazz und Folklore – manchmal mit, oft auch ohne Gesang und oft und gerne aus dem…
Als nächstes kommt eben diese Solo-CD! Pat Appleton ist die Stimme von De-Phazz – und führt hier unter eigener Regie das fort, was sie mit der Mutterband aus der zweiten Reihe auch schon immer machte: Eine hochaktuelle Melange aus modernem Soul-Funk-Jazz-Pop – wobei sich Pat Appleton hier nicht speziell festlegen möchte, sondern alle Sparten paritätisch…
Zugegeben, mit „Goldener Reiter“ schrieb er einen NDW-Klassiker und mit „Die Flut“ konnte er auch mit Düster-Pop-Klängen überzeugen und mächtige Erfolge feiern. Was allerdings danach kam, kratzte mal mehr und mal weniger deutlich an der Grenze zur Peinlichkeit. Über die unspektakuläre Musik hätte man hinweg sehen können, die meist schlimmen Texte aber und sein albernes…
Platte der Woche KW 32/2007 Positiv überrascht hat uns Phillip Boa in den letzten Jahren vor allem beim Blick zurück: „20 Years Of Indie Cult“ zelebrierte er ebenso gekonnt wie die Wiederveröffentlichung seiner klassischen Frühwerke „Copperfield“, „Hair“ und „Hispanola“ – nebst der dazugehörigen Retrospektive auf der Bühne. Dass er aber (trotzdem) lange noch nicht zum…
Bands wie diese gibt es viele – und dann auch wieder nicht. Zwar machen New Years Day gut gelaunten US-Gitarren-Power-Pop – wie viele andere Bands auch -, haben aber mit Ashley Costello eine Sängerin am Start. Sie tun dies auch nicht mit einem Marketing-Konzept im Rücken, sondern aus Spaß an der Freude und auf eigenes…
Eigentlich hatte sich Sinead O’Connor ja bereits mehrmals offiziell vom Musikbusiness verabschiedet. Doch in Zeiten, wo selbst Oldie-Truppen, von denen kein Originalmitglieder mehr lebendig ist, erfolgreich durch die Lande ziehen, ist es nicht wirklich verwunderlich, wenn man sich auch Ankündigungen solcher Art nicht mehr verlassen kann. Auf diesem neuen Werk kehrt Sinead O’Connor auf eine…
Die Norweger hatten bisher das Problem, dass man sie stets an ihren frühen Meisterwerken misst, nun kann man sie auch an „Scandinavian Leather“ und „Party Animals“ messen. Im Vergleich zu diesen beiden aber fällt „Retox“ leider etwas ab.Natürlich ist auch dieses ein mal wieder richtig starkes Album geworden. Doch alle anderen Turbonegro-Werke waren bzw. sind…