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  • Glasser – Interiors

    Nicht umsonst heißt das zweite Album von Cameron Mesirow alias Glasser „Interiors“, denn in Zusammenarbeit mit dem Techno-Produzenten Van Rivers schuf Cameron ein Album, das sehr viel introvertierter ausfiel als ihr Debüt „Ring“. Dem Vernehmen nach ließ sich Cameron von dem Buch „Delirious“ des New Yorker Architekten Rem Koolhas inspirieren, der in diesem die Mysterien…

  • Touché Amoré – Is Survived By

    Man sollte ja immer etwas vorsichtig sein, wenn eine Band mehr oder weniger plötzlich von jedem und überall abgefeiert wird. So, wie es einst bei La Dispute war, wie es grad bei Dave Hause ist und wie es aktuell auch bei Touché Amoré ist. Doch in diesem Fall (und im Hause-Fall natürlich auch) ist die…

  • Willis Earl Beal – Nobody Knows

    Als coolste Rampensau aller Zeiten begeisterte Willis Earl Beal mit seinen spärlichen Auftritten in unseren Breiten durch eine ungemeine Bühnenpräsenz und Power, die sich auf seinem weiland erschienenen Homespun-Debütalbum „Acousmatic Sorcery“ dem Hörer sicherlich nur ansatzweise erschloss. Insofern ist es nicht ganz falsch, dass es in der Info zu diesem neuen (voll produzierten) Werk des…

  • Ron Spielman – Swimming In The Dark

    „Swimming In The Dark“ ist das 12. Soloalbum des Deutsch-Amerikaners Ron Spielman und es zeigt den Mann, der seine Wurzeln im Fusion-Sound hat, von einer neuen Seite: Anstatt um spieltechnische Finesse geht es ihm dieses Mal um den Song als solchen. Das soll nicht heißen, dass es hier Songwriter-Folk gibt, sondern dass der Inhalt und…

  • God Is An Astronaut – Origins

    Immerhin das siebte Album legen die US-Postrocker von God Is An Astronaut hier vor. Entgegen des Titels ist es jedoch keine Rückkehr zu den (noch etwas chaotischen) Wurzeln, sondern ein konsequent ausgeloteter, neuer Layer ihrer Kunst. Das mittlerweile zum Kleinorchester herangereifte Projekt versteht es, virtuos mit den Versatzstücken des Genres zu spielen – und dabei…

  • Joseph Arthur – The Ballad Of Boogie Chris: Acts 1 & 2

    Platte der Woche KW 37/2013 Endlich hat es Joseph Arthur ein Mal geschafft, jene Magie, die er als Live-Performer regelmäßig alleine entfacht, mit großem Besteck auch auf einem Tonträger einzufangen – genau gesagt auf deren zwei, die aber zusammengehören, schon alleine, weil der Meister hier so eine Art durchgehender Geschichte erzählt. Diese entpuppt sich –…

  • Neko Case – The Worse Things Get, The Harder I Fight, The Harder I Fight, The More I Love You

    Es ist gar nicht mal so, dass Neko Case auf ihrem neuen Album grundsätzlich mehr Worte braucht, um ihre Botschaft an den Hörer zu bringen – es ist ihr aber wichtig, dass da eine Botschaft ist. Die Songwriterin, die sich zuvor gerne mit der Natur oder der Folklore beschäftigte, wird auf dem neuen Werk ziemlich…

  • The Elwins – Kanadische Frohnaturen

    Hochgezogene Mundwinkel als Voraussetzung für ein Debütalbum? Klingt irgendwie simpel. Aber das soll funktionieren? The Elwins aus Kanada haben den Versuch gemacht, genau auf dieser Grundlage basierend die Songs für ihr erstes Studiowerk „And I Thank You“ aus der Taufe zu heben. Ungefilteter Frohsinn in seiner reinsten Form als Essenz für zehn mindestens ebenso gut…

  • Emiliana Torrini – Tookah

    Eine der sicherlich eigenartigsten Karrieren hat die isländische Songwriterin Emiliana Torrini hingelegt: Das Debütalbum wurde dank verkorkster Major-Promo erfolgreich gegen die Wand gefahren, das independent präsentierte Nachfolgewerk „Fisherman’s Woman“ – immerhin eine klassische Folk-Scheibe – führte zum Durchbruch in Liebhaberkreisen und das musikalisch anspruchsvolle dritte Album „Me & Armini“ dank des Single-Hits „Jungle Drum“ gar…

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