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  • Deafheaven – Sunbather

    Platte der Woche KW 35/2013 Seit einigen Jahren tauchen immer wieder Bands auf, die „trven“ Metallern scheinbar ihren Metal, bevorzugt Black Metal wegnehmen. So sagen zumindest die trven Metaller, regen sich künstlich auf und meinen dabei vornehmlich Bands wie Wolves In The Throne Room, Krallice oder Liturgy.Die neuesten Kandidaten in dieser illustren und hochdekorierten Riege…

  • Angèle David-Guillou – Kourouma

    Als Mitglied des britisch-französischen Projektes Piano Magic und unter ihrem Pseudonym Klima hat Angèle David-Guillou in Sachen Dream Pop bereits von sich reden gemacht. Dieses Album unter eigenem Namen beschreitet einen anderen Weg. Es handelt sich um ein akustisches, weitestgehend (aber nicht ausschließlich) instrumentales Solo-Album, dessen Tracks sich um Klavierkompositionen ranken, die Angèle auf dem…

  • Barbarossa – Das Gegenteil vom zweckorientierten Songwriting

    Authentizität fängt beim Namen an. Für James Mathé heißt das, sein optisch wohl größtes Merkmal zu seinem Künstlernamen umzufunktionieren und den roten Bart mit einer bedeutungsvollen Bezeichnung zu huldigen. Zum Glück hat der in London beheimatete Singer-Songwriter aber noch mehr zu bieten als haarige Besonderheiten dieser Art. Musikalische, zum Beispiel. Tourt er gerade nicht als…

  • Belle And Sebastian – The Third Eye Center

    Andere Acts kriegen eine solche rundum gelungene Songsammlung selbst nach etlichen Versuchen nicht hin. Belle And Sebastian schütteln so etwas sozusagen aus dem Dachgepäck, denn es handelt sich hier nicht mal um ein neues Werk unserer Lieblings-Schotten, sondern um eine aktuelle Sammlung von Outtakes, B-Seiten und Oddities. Sicher: Das hier versammelte Material klingt eklektischer als…

  • Lilly Wood & The Prick – The Fight

    Der Kampf, den Nili Hadida und Benjamin Cotto alias Lilly Wood & The Prick hier auf ihrem zweiten Album besingen, ist jener um das Format für die neuen Songs. Das ist insofern logisch, als das sich die beiden Franzosen mit diesem Werk eine recht eigene Nische auserkoren haben. Es gibt basslastigen Disco Pop mit New…

  • Stephanie Nilles & Zack Brock & The Magic Numbers – Takes A Big Ship

    Stepanie Nilles ist schon ein recht besonderes Recording-Luder: Die Dame aus New Orleans greift sich die traditionellen Eckpunkte klassischer US-Musiktraditionen – Jazz, Blues, Ragtime, Honky Tonk und Folk etwa – auf und mischt diese dann mit Verve und ohne Rücksicht auf Verluste zu einem ganz eigenen Voodoo-Gebräu im Geiste ihrer Heimatstadt. So singt Stephanie etwa…

  • Rah Rah – The Poet’s Dead

    Rah Rah sind eine typische kanadische Kommunenband im Stil von Arcade Fire, den New Pornographers oder Broken Social Scene – mit allen Konsequenzen. So gibt es einen vergleichsweise ungehobelten Sound, der Schönklang-Freunden schon zu schmirgelig sein dürfte, Indie-Fans aber die Herzen aufgehen lässt und ein sicheres Indiz dazu bietet, dass das Sextett live ziemlich spannend…

  • Mélissa Laveaux – Dying Is A Wild Night

    Mélissa Laveaux wurde als Kind haitianischer Emigranten im kanadischen Montreal geboren, veröffentlichte dort eine Folkpop-Scheibe (zunächst als Indie, dann nochmals mit Labelunterstützung), bevor sie nach Paris zog und von dort nun dieses neue Album vorlegt – das indes mit Folkpop nun so gar nichts mehr zu tun hat. Um Mélissas außerordentliche, rauchige Gesangsstimme mit hohem…

  • Justin Currie – Lower Reaches

    Der ehemalige Del Amitri-Frontmann Justin Currie legt mit seinem neuen Album „Lower Reaches“ ein erstaunlich eindringliches Werk vor, in dem er der Sache mal so richtig auf den Grund geht. Der Kern-Track des Albums „Every Song’s The Same“ beschreibt auf anschauliche und nachvollziehbare Art die Sorgen und Nöte, denen sich ein jeder Songwriter ausgesetzt sieht,…

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