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  • Robbie Fulks – Gone Away Backward

    Nach 12 Jahren Abstinenz kehrt US-Neo-Folkie Robbie Fulks mit seinem neuen Album wieder zu jenem Label zurück, auf dem er 2001 seine Laufbahn begann. Es ist dieses dann folglich auch musikalisch eine Rückkehr zu seinen Wurzeln – die eben in den Folk-Traditionen des amerikanischen Herzlandes liegen (also durchaus mit einer Prise Country, aber grundsätzlich den…

  • Pure Bathing Culture – Moon Tides

    Pure Bathing Culture sind Keyboaderin und Sängerin Sarah Vesprille und Gitarrist Daniel Hindman aus Portland via New York. Gemeinsam machen sie schläfrigen Dream Pop im Mid-Tempo-Bereich, der vor allem Vesprilles Stimme in den Vordergrund stellt.Leider fehlt „Moon Tides“ jegliche Dramatik, die man von einem Album, das laut Band tief vom Meer, dem Mond und den…

  • Delorean – Apar

    Mit der typischen Subkategorie spanischer Rockmusik haben die Basken von Delorean nicht so viel am Hut. Statt aufgebrezelter U2-Riffs gibt es auf der neuen Scheibe eher so etwas wie eine halbelektronische Popmusik – in der Gitarren zwar noch vorkommen, allerdings nicht in Reinkultur, sondern als Klangfarbe im allgemeinen, letztlich dann doch organischen Mix. Eine weitere…

  • Adolar – Die Kälte der neuen Biederkeit

    Manchmal reichen ein paar Worte, reichen eine Zeile oder zwei, um eine neue Platte ins Herz zu schließen. „Dass mir hier ein Freund fehlt, vergessen. Der mit mir Captain Planet hört, während wir Pizza essen.“ singen zum Beispiel Adolar im ersten Lied ihrer neuen Platte. Man muss sie mögen. Platte und Band.„Die Kälte der neuen…

  • Deafheaven – Sunbather

    Platte der Woche KW 35/2013 Seit einigen Jahren tauchen immer wieder Bands auf, die „trven“ Metallern scheinbar ihren Metal, bevorzugt Black Metal wegnehmen. So sagen zumindest die trven Metaller, regen sich künstlich auf und meinen dabei vornehmlich Bands wie Wolves In The Throne Room, Krallice oder Liturgy.Die neuesten Kandidaten in dieser illustren und hochdekorierten Riege…

  • Angèle David-Guillou – Kourouma

    Als Mitglied des britisch-französischen Projektes Piano Magic und unter ihrem Pseudonym Klima hat Angèle David-Guillou in Sachen Dream Pop bereits von sich reden gemacht. Dieses Album unter eigenem Namen beschreitet einen anderen Weg. Es handelt sich um ein akustisches, weitestgehend (aber nicht ausschließlich) instrumentales Solo-Album, dessen Tracks sich um Klavierkompositionen ranken, die Angèle auf dem…

  • Barbarossa – Das Gegenteil vom zweckorientierten Songwriting

    Authentizität fängt beim Namen an. Für James Mathé heißt das, sein optisch wohl größtes Merkmal zu seinem Künstlernamen umzufunktionieren und den roten Bart mit einer bedeutungsvollen Bezeichnung zu huldigen. Zum Glück hat der in London beheimatete Singer-Songwriter aber noch mehr zu bieten als haarige Besonderheiten dieser Art. Musikalische, zum Beispiel. Tourt er gerade nicht als…

  • Belle And Sebastian – The Third Eye Center

    Andere Acts kriegen eine solche rundum gelungene Songsammlung selbst nach etlichen Versuchen nicht hin. Belle And Sebastian schütteln so etwas sozusagen aus dem Dachgepäck, denn es handelt sich hier nicht mal um ein neues Werk unserer Lieblings-Schotten, sondern um eine aktuelle Sammlung von Outtakes, B-Seiten und Oddities. Sicher: Das hier versammelte Material klingt eklektischer als…

  • Lilly Wood & The Prick – The Fight

    Der Kampf, den Nili Hadida und Benjamin Cotto alias Lilly Wood & The Prick hier auf ihrem zweiten Album besingen, ist jener um das Format für die neuen Songs. Das ist insofern logisch, als das sich die beiden Franzosen mit diesem Werk eine recht eigene Nische auserkoren haben. Es gibt basslastigen Disco Pop mit New…

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