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  • Hooray For Earth – True Loves

    Es ist schwer zu glauben, dass Hooray For Earth‘ Debütalbum „True Loves“ auf Schlafzimmeraufnahmen vom Kopf der Band Noel Heroux basiert. Das Album ist so vollgestopft mit Ideen, Einflüssen und Klängen, dass es einem schon beim Hören fast schon wieder zu den Ohren herauskommt.Das Quartett stürzt sich von offensichtlich The Knife-inspiriertem Avant-Pop („Realize It’s Not…

  • Dagefoer – Tender Breeze

    Von einer Nachwuchsband kann man bei Dagefoer wahrlich kaum mehr sprechen, obwohl „Tender Breeze“ doch das Debüt des Quartetts darstellt: Hinrich Dagefoer ist ein seit Jahren etablierter Filmkomponist, Bassist Stefan Wulff war Gründungsmitglied der ersten deutschen Folkrockband Ougenweyde, Sängerin Jamina Achour hat eine Schauspielausbildung am renommierten Strasberg-Institute hinter sich und der Percussionist Dumisani Mabaso zog…

  • Ólafur Arnalds – Another Happy Day

    Genau genommen macht der isländische Musikant Ólafur Arnalds sowieso immer Soundtracks. Meist für den Film, der noch gedreht werden müsste, manchmal für jenen, der für immer im Kopf bleibt und zuweilen eben auch für einen tatsächlich existierenden, wie diesen hier. Dass er also nun als Score-Komponist reüssiert, ist nicht verwunderlich. Verwunderlich ist eher, dass es…

  • Zita Swoon Group – Wait For Me

    In einem klassischen Fall von musikalischem Nord-Süd-Gefälle entschied sich der Zita Swoon-Vorsitzende Stef Camil Carlens, zusammen mit den Musikern Awa Démé und Mamadou Diabeté Kibié aus Burkina Faso das bisherige Band-Konzept aufzubohren und eine gemeinsame Version moderner Weltmusik auf die Beine zu stellen. So etwas haben Dirt Music und Tamikrest ja auch neulich gemacht –…

  • Kettcar – Zwischen den Runden

    Ein paar Tage ist „Zwischen den Runden“, das vierte Album der Hamburger Jungs von Kettcar, nun schon draußen. Viele Albumkritiken konnte man schon lesen und fast alle beginnen damit, dass Kettcar wie alte Freunde seien, die man endlich wiedersieht. Blabla. Wir haben uns für so eine wichtige Veröffentlichung extra ein bisschen mehr Zeit genommen und…

  • The Menzingers – On The Impossible Past

    Man kann echt nicht sagen, dass dieses Album nicht gut ist. Ganz und gar nicht. Aber so richtig und sehr gut ist es eben auch nicht. Es ist zu nett, es ist zu lieb und einfach nicht für eine echte Partnerschaft geeignet. Lass uns Freunde bleiben, okay? Ich mag dich, aber ich liebe dich nicht.…

  • Ron Spielman Trio – Electric Tales

    Erst nach einer 20 Jahre andauernden Laufbahn im Schatten anderer Musiker (Spilff, Bob Geldof, Chick Corea) und als Solo-Künstler fand der in Berlin lebende Deutsch-Amerikaner Ron Spielman zum Trio-Format. Dass sich so jemand mit halben Sachen nicht zufrieden gibt, ist schon klar. Somit ist das neue Werk ein bis ins Detail durchkonzeptioniertes Album, bei dem…

  • Sport – Aus der Asche, aus dem Staub

    Tatort Küche. Fragt sie: „Was hören wir da?“ Sagt er: „Sport.“ Sie so: „Eher langweilig, oder?“ Er: „Irgendwie schon.“ Ein paar Tage später. Er mit Kopfhörern. Fragt sie: „Was hörst du da?“ Er: „Sport.“ Sie: „Die sind langweilig.“ Er: „Aber so was von NEIN. Die sind super und ihre Platte ist es auch. Wunderschön.“15 Jahre…

  • Mark Lanegan – Blues Funeral

    Hm. Wie ist wohl der Titel dieses ersten Mark Lanegan Solo-Albums seit des 2004er „Bubblegum“-Epos zu verstehen? Trägt der Mann hier tatsächlich den Blues zu Grabe? Ja und nein, muss die Antwort heißen. Denn wenn jemand den Blues in der Stimme hat, dann ist das zweifelsohne Mark Lanegan. Musikalisch allerdings geht dieses (selbstredend rabenschwarze) Album…

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