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  • The Menzingers – On The Impossible Past

    Man kann echt nicht sagen, dass dieses Album nicht gut ist. Ganz und gar nicht. Aber so richtig und sehr gut ist es eben auch nicht. Es ist zu nett, es ist zu lieb und einfach nicht für eine echte Partnerschaft geeignet. Lass uns Freunde bleiben, okay? Ich mag dich, aber ich liebe dich nicht.…

  • Ron Spielman Trio – Electric Tales

    Erst nach einer 20 Jahre andauernden Laufbahn im Schatten anderer Musiker (Spilff, Bob Geldof, Chick Corea) und als Solo-Künstler fand der in Berlin lebende Deutsch-Amerikaner Ron Spielman zum Trio-Format. Dass sich so jemand mit halben Sachen nicht zufrieden gibt, ist schon klar. Somit ist das neue Werk ein bis ins Detail durchkonzeptioniertes Album, bei dem…

  • Sport – Aus der Asche, aus dem Staub

    Tatort Küche. Fragt sie: „Was hören wir da?“ Sagt er: „Sport.“ Sie so: „Eher langweilig, oder?“ Er: „Irgendwie schon.“ Ein paar Tage später. Er mit Kopfhörern. Fragt sie: „Was hörst du da?“ Er: „Sport.“ Sie: „Die sind langweilig.“ Er: „Aber so was von NEIN. Die sind super und ihre Platte ist es auch. Wunderschön.“15 Jahre…

  • Mark Lanegan – Blues Funeral

    Hm. Wie ist wohl der Titel dieses ersten Mark Lanegan Solo-Albums seit des 2004er „Bubblegum“-Epos zu verstehen? Trägt der Mann hier tatsächlich den Blues zu Grabe? Ja und nein, muss die Antwort heißen. Denn wenn jemand den Blues in der Stimme hat, dann ist das zweifelsohne Mark Lanegan. Musikalisch allerdings geht dieses (selbstredend rabenschwarze) Album…

  • The Funk League – Funky As Usual

    Hinter The Funk League stecken die französischen DJs Hugo „Jackson“ Jazz und Soulbrother Suspect, die ihren Hörern mit diesem Album und zusammen mit recht illustren Gästen – Afrika Bambaataa, Diamond D, Large Professor, Gift Of Gab von Blackalicious, Sadat X von Brand Nubian, Abdominal, Speech Defect, Andy C von Ugly Duckling, Joyous Juice oder Kylie…

  • Mount Washington – Mount Washington

    Mount Washington (früher einfach Washington) sind schon eine seltsame Truppe. Begonnen hatte die Truppe im Prinzip als typische Skandinamericana-Band mit klassischem Melancholie-Faktor, aber ohne großen Identitäts-Drang. Dann kamen die Live-Konzerte, auf denen die Band in unerwartet spielfreudiger Manier mit Sturm und Drang überzeugte. Es folgte die CD „Rouge Noir“, bei der dieses Prinzip – ergänzt…

  • The Soul Session – One

    Man muss diese Platte vielleicht nicht unbedingt mögen oder gar lieben. Aber muss den Menschen dahinter respektieren und irgendwie cool finden. Der heißt Ralph Kiefer, ist Komponist, Pianist und hat hier das Zepter fest in der Hand. Zusammen mit unter anderem De-Phazz Sänger Karl Frierson, der Sängerin Bajka und dem Rapper Declaime spielt er sich…

  • The Big Pink – Future This

    The Big Pink, das sind grob gefasst 80er Jahre Synth-Hymnen. Hall en masse, Psychedelic-Klangwelten und Stimmverzerrung ziehen sich auch durch den zweiten Longplayer des jungen Duos. Was anno dazumal sicher Stadionfüller-Potential gehabt hätte, kommt heute antiquierter daher, als vermutlich beabsichtigt. Auch in Anbetracht der Prise „Future“.An der Handschrift hat sich also nicht viel geändert. Das…

  • Penelope Houston – On Market Street

    Gewissermaßen ist dies ein Comeback-Album für Penelope Houston, auch wenn die nie so richtig weg war. Aber nach ihrem 2004er Album „Pale Green Girl“ gab es eine Phase großer persönlicher Unruhe und zunächst eine Reunion der Avengers. Erst jetzt fand Penelope Zeit, das seither entstandene Material in Form zu bringen. Mit dabei ist wieder ihr…

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