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  • Ólafur Arnalds – Living Room Songs

    Ólafur Arnalds ist ein begnadeter Isländischer Melancholiker. Bis dahin ist das noch keine Leistung, denn irgendwo sind alle Isländer begnadete Melancholiker. Arnalds hat die Sache allerdings zu einer ästhetisch hochwertigen Kunstform erhoben, die er auf jeder Veröffentlichung sorgsam pflegt und ausweitet. So auch hier. Die hier versammelten „Living Room Songs“ entstanden im Rahmen eines Projektes,…

  • This Love Is Deadly – This Love Is Deadly

    Deutschland, deine Labels. Was gibt es da doch für Perlen. Wir müssen hier nicht alle aufzählen, sicher ist nur, dass Nois-O-Lution in der Reihe der guten ganz weit oben steht. Da ist es keine ganz große Überraschung, dass auch die neueste Veröffentlichung der Berliner Indie-Institution in die gut sortierte Sammlung gehört.Hinter This Love Is Deadly…

  • Woven Hand – Black Of The Ink

    Um es gleich zu sagen: Das hier ist nur etwas für die gutbetuchten, beinharten Fans von David Eugene Edwards. Denn hier geht es weniger um die neue CD (obwohl die sechs neuen, akustischen Tracks nicht von schlechten Eltern sind), sondern um das zugrunde liegende Songbook, das die Texte des Meisters zum Nachlesen in ansprechend illustrierter…

  • Michy Reincke – Der Name kommt mir nicht bekannt vor

    Das Problem von Michy Reincke könnte sein, dass er schlicht doppelt so alt ist wie die Cluesos und Bendzkos unserer Tage – obwohl die eigentlich nichts anderes machen als Reincke seit ca. 30 Jahren: Angenehm temperierten Deutschpop ohne doppelten Boden. „Könnte sein“ deshalb, weil Reincke selbst sagt, dass es nur einen schmalen Grat zwischen „Coolness…

  • The Unthanks – Diversions Vol 1: The Songs Of Robert Wyatt And Antony & The Johnsons

    Als neue Folk-Ikonen haben die Schwestern Unthank im vereinigten Königreich längst ein solides Standing. Nach der Tour zur letzten Studio CD gab es eine längere Pause, die die Musiker der Band für ein lange gehegtes Projekt nutzen wollten: Konzerte mit Coverversionen von Robert Wyatt und Antony Hagerty, die die Band zusammen mit einem Streicherorchester in…

  • Chewy – Bravado!

    Ende der 90er betrat eine eigentlich unwahrscheinliche Band die Szene: Das Quartett Chewy aus Lausanne, aus der Schweiz. Die Herren spielten nämlich weder Folklore noch französische Chansons, sondern gut gelaunten, flotten Gitarrenpop. Das tun sie auch heute noch – nur wesentlich besonnener als früher. In einem Genre, in dem es eigentlich schon alles gegeben hat,…

  • Flare Acoustic Arts League – Big Top / Encore

    LD Beghtol ist ein Mann mit vielen (Künstler)-Namen, der schon weit rumgekommen ist. Die Flare Acoustic Arts League ist eines der unzähligen Projekte, an denen der Mann mitarbeitet (etwa neben den Magnetic Fields) und es gibt hier weder Akustik noch Kunst, sondern jene Art von angeschrägtem Indiepop, den die Briten schon mal „dodgy“ nennen. Auf…

  • Surfer Blood – Tarot Classics

    Letztes Jahr brachten die Jungs von Surfer Blood ihr Debütalbum „Astro Coast“ heraus und konnten damit einige Erfolge feiern. Insbesondere durch ihren kleinen Single-Hit „Swim“ eroberte das Quartett aus West Palm Beach, Kalifornien, mit ihrem melodischen, sonnendurchfluteten Indierock die Herzen der Kritiker.Auf der 6-Track-EP „Tarot Classics“ ist nun alles nicht mehr ganz so sonnig. Natürlich…

  • Shonen Knife – Osaka Ramones – A Tribute To The Ramones

    Wie lässt sich das 30. Bühnenjubiläum einer Punkband wohl am besten feiern? Indem man sich auf seine Wurzeln besinnt und ein Tributealbum herausbringt. Die aus Japan stammenden Shonen Knife widmen mit „Osaka Ramones“ ihr aktuelles Album den Ramones, ihrer größten musikalischen Inspiration. Darauf zu hören sind Klassiker wie „Blitzkrieg Bop“, „Chinese Rock“, „Sheena Is A…

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