„Zerbrechliche Indie-Balladen folgen auf schroffe Gitarren, es kommen Bläser, Banjos, eine Mundharmonika und Streicher zum Einsatz, es gibt Country, Lo-Fi,…
„Zerbrechliche Indie-Balladen folgen auf schroffe Gitarren, es kommen Bläser, Banjos, eine Mundharmonika und Streicher zum Einsatz, es gibt Country, Lo-Fi, Pop, Folk. Nach ein, zwei, drei Durchgängen ertappt man sich dabei, wie man sich in Claudias Stimme verliebt, wie man diese kleinen Spielereien mag und die musikalische Vielfalt zu schätzen weiß.“ Das schrieb der Kollege…
Eine lange Reise hat der Isländer Helgi Jonsson hinter sich gebracht. Sowohl räumlich (über den Umweg Graz etwa, wo er sich die deutsche Sprache mit einem charmanten österreichischen Akzent aneignete) wie auch musikalisch: Vom Posaunisten im isländischen Symphonieorchester über den Sidekick für andere Künstler wie Tina Dico oder Teitur bis hin zum Songwriter von eigenen…
Letzte Woche stellten wir an dieser Stelle noch Iceage aus Kopenhagen vor: Vier Jungspunde, die zwölf Punks-Songs in etwa 25 Minuten durchprügeln. Nun, Cerebral Ballzy schaffen die zwölf Stücke in unter 20 Minuten. Dennoch sind einige Gemeinsamkeiten festzustellen: Cerebral Ballzy sind mit 19-20 Jahren ebenfalls noch blutjung, stehen auf Punk und Hardcore und sind gerade…
Lange hat es gedauert, aber jetzt liegt doch die ultimative Werkschau des ehemaligen Glitterhouse Paradepferdes 16 Horsepower vor. Die erste CD heißt „People’s Choice“ und ist ebendas: Die Greatest Hits according to the Fans. Es darf da natürlich gerätselt werden, ob dabei grundlegend etwas anderes herausgekommen wäre, wenn die Herren Edwards & Co. das Material…
Vier Teenager, fünfundzwanzig Minuten, zwölf Mal auf die Schnauze. Das war die Kurzversion zum Iceage-Album „New Brigade“. Die lange geht so: Iceage sind vier Jungs aus Kopenhagen im Alter von gerade mal 18 und 19 Jahren. Ihr Debütalbum mit dem Titel „New Brigade“ wird mal wieder als nichts Weniger als die Rettung des Punk gefeiert.Daran…
Live-Alben sind ja immer so eine Sache. Häufig nett, manchmal überflüssig, selten wirklich fantastisch und in der Regel Lückenfüller oder verkappte Best-Of-Compilations. „Live In Kreuzberg“ dagegen ist ein in erster Linie ein Heißmacher. Denn bevor Jingo de Lunch im Oktober auf Tour kommen, zeigen sie auf ihrem ersten Live-Album überhaupt noch mal, was sie auf…
Dangerous! Gefährlich? Eigentlich so gar nicht. Eher lustig. Unterhaltsam und so. Die Jungs aus Down Under vergreifen sich an The Hives und Danko Jones, an AC/DC, Mötley Crüe und The Clash und legen einfach mal los. Das kann man sich auch durchaus mal anhören und Lieder wie „Slo Mo Video“ oder „Chasing The Girls“ stören…
Es ist natürlich nicht so, dass Annie Erin Clark sich auf diesem Album neu erfunden hat – denn niemand erfindet sich selbst. Es klingt aber verdammt noch mal so. Das, was sie auf dieser Scheibe musikalisch zu bieten hat, hat mit dem, was sie bisher so machte, nur noch Ansatzweise etwas zu tun – außer,…
Vielleicht ist es ja ganz gut, dass die verschiedenen Mitglieder der amerikanisch, französisch, schweizerisch, peruanischen, vietnamesischen Band Moriarty alle unterschiedliche Musikgeschmäcker haben – denn so kommt bei der Combo aus Paris ein ziemlich eklektischer „Antifolk“-Stilmix heraus. (Anitfolk in dem Sinne, als dass ziemlich geradlinig drauflos geschrammelt wird.) Tatsächlich hört sich die Melange aus Folk, Jazz,…