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  • Stiv Cantarelli – Innerstate

    Stiv Cantarelli ist der Frontmann der italienischen Alt-Country Bands Satellite Inn und Gold Rust sowie ein langjähriger Freund und Wegbegleiter von Richmond Fontaine. Was mag also alles schief gelaufen sein, dass dieses sein Solo-Debüt auf so groteske Weise scheitern konnte? Es liegt jedenfalls nicht an Cantarellis Fähigkeiten als Songwriter. Seine Stücke kommen allesamt kompetent rüber,…

  • Lauscher – Auf der Pirsch

    So ganz ernst gemeint kann das nicht sein, was Christine Walterscheid und Dominique Täger alias Lauscher da machen. Ganz so, als habe es die letzten 40 Jahre nicht gegeben, arbeitet sich das Duo (mit Gästen) durch ein Programm derben Müsli Folks (bzw. Folklore), wie es sie in den 70ern genauso gegeben haben könnte. Da schieben…

  • M83 – Hurry Up, We’re Dreaming

    Platte der Woche KW 42/2011 Im Vorfeld der Veröffentlichung beschrieb Anthony Gonzalez alias M83 sein fünftes Album als „very, very, very epic“. Was sollte man davon halten, waren doch die Vorgänger bereits alles andere als kleinlaut gewesen? Durch die Single „Midnight City“ konnte man schon ungefähr ahnen, in welche Richtung die Reise gehen sollte. Nun…

  • Driver Drive Faster – Open House

    Neun Monate brauchten Driver Drive Faster aus Manchester, um die Songs dieses beeindruckend vielseitigen Debütalbums zu editieren, zu definieren und abzumischen. Und so hört es sich denn auch an. Jeder Song steht als Gesamtkunstwerk für sich und keiner klingt wie der andere. Es finden sich nervöse Prog-Rock-Stolpereien ebenso wie beatlesque Pop-Momente. Zwischen diesen beiden Extremen…

  • Walkabouts – Travels In The Dustland

    Über die Walkabouts noch etwas sagen zu wollen, hieße Eulen nach Seattle zu tragen. Und bösartig gesagt, könnte man auch sagen, dass dieses neue Werk in etwa auch so klingt. Denn nach dem schroffen Rock-Album „Acetylene“ kehren Chris Eckman & Co. hier wieder zu den Wurzeln zurück. Zumindest musikalisch, denn inhaltlich hat sich der Meister…

  • Golden Kanine – Scissors & Happiness

    Das ist nun also das Werk, das das Label Glitterhouse auf die Schwedentruppe aufmerksam machte, die durch einen viel bejubelten Auftritt beim hauseigenen Orange Blossom Festival nun zu den Lieblingen der Labelmacher gehört. Zu Beginn ihrer Laufbahn waren die Jungs auch auf Scheibe wesentlich lebhafter und ruppiger. Die skandinavische Melancholie, die heutzutage – zumindest auf…

  • Tav Falco’s Panther Burns – Lore & Testament Volume 1

    Als Gus Nelson im Oktober 1978 bei der Abschiedsvorstellung von Mudboy And The Neutrons die Bühne des Orpheums in Memphis betrat, war er genau genommen gar kein Musiker, sondern ein anarchistischer Theatermensch, ein schräger Performancekünstler. Doch nachdem er Leadbellys „Bourgeois Blues“ damit beendet hatte, dass er seine Gitarre auf offener Bühne mit einer Motorsäge zerlegte,…

  • Conmoto – Cut Cut Cut

    Man steckt ja nicht drin und weiß nicht genau, warum was passiert ist. Fakt aber ist, dass die von uns so hoch geschätzten Bubonix vor ungefähr zwei Jahren wohl nicht ohne Sänger und Gründungsschreihals Thorsten Polomski weitermachen wollten und sich auflösten – und sich nun eine Hälfte der damaligen Besetzung als Conmoto zurück meldet. Neben…

  • Jeffrey Lewis – A Turn In The Dream-Songs

    Der Antifolk ist Geschichte – aber Träumen tut Jeffrey Lewis (immerhin einer der Mitbegründer des Genres) immer noch. Tatsächlich ist er heutzutage derjenige, der die Tugenden des Antifolk noch am ehesten in Ehren hält. Gemeint sind dabei die unglaublich wortreichen, amüsanten, endlosen Wort-Lindwürmer, die Lewis da zu simplen, aber effektiven Gitarrenfiguren vom Stapel lässt. Musikalisch…

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