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  • Emiliana Torrini – Me And Armini

    Emiliana Torrini hat eine wirklich eigenartige Laufbahn zu verzeichnen: Das erste Album war eine Art Trip-Hop-Scheibe, das zweite – nach langer Wartezeit – eine Solo-Folk-Werk und diese – wieder drei Jahre später – ist eine radikale Indiepop-Scheibe. Dabei gelingt der Frau, die mit ihrem musikalischen Mitstreiter Dan Carey nebenbei auch schon mal Songs für Kylie…

  • Jerobeam – How One Becomes What One Is

    Auf seinem dritten Album löst sich Lennart A. Salomon alias Jerobeam sowohl von den vielschichtig angelegten Strukturen seines Debüt-Albums wie auch vom reduzierten No-Nonsense-Ansatz seines zweiten Werkes. Im Prinzip ist dieser dritte Anlauf sogar die genaue Schnittstelle der beiden Vorgänger: Es gibt intelligent zusammengesetzte Pop-Nummern mit einer Prise Elektronik, groovenden Rhythmen, ein wenig Funk und…

  • Compilation – About Songs Volume 3

    Zum dritten Mal hat Jörg Tresp ein feines Mixtape zusammengestellt%3B doch anstatt es auf eine C-90-Cassette zu bannen und unter seinen Freunden zu verteilen, hat er auch dieses Mal wieder eine formschöne CD daraus gemacht und sie auf seinem kleinen, aber feinen Label DevilDuck veröffentlicht. Wie schon bei den beiden Vorgängern ist die Mischung der…

  • Unbunny – Snow Tires

    Jared Del Deo hat es in 15 Jahre – mit demselben Musikantenstamm – auf sieben Plattenfirmen und vier Wohnsitze gebracht – ohne dass ihm der generelle Durchbruch als Musiker gelang. Das hat seine Vor- und Nachteile. Denn heutzutage machen Del Deo & Co. wohl einfach das, was sie wollen, ohne irgendwo nach Kompromissen zu schielen.…

  • John Q Irritated – Five Days Of Flat Water

    Langsam läuft sich der Witz aber tot! Von Ausnahmen abgesehen klingt alles, was vom Hazelwood-Label kommt, in letzter Zeit gleich. So auch John Q Irritated: Es gibt knackigen Rhythm’n’Blues im schrottigen (aber coolen) Retro-Sound mit mehr oder weniger vielen Bläsern und Vocals, die meist durch alte Vintage-Mikros dahergescheppert kommen. Der Gag dabei: Meist sind es…

  • Jackie Leven – Nicht ganz richtig

    Dass Jackie Leven gerne Scheiben aufnimmt, dürfte bekannt sein: Kaum jemand bringt so viele Live-Aufnahmen, Bootlegs, Outtakes und sonstige Sammelsurien unter das Volk, wie der schottische Songwriter und um auch offiziell mehr veröffentlichen zu können, hat er sich gar das Pseudonym Sir Vincent Lone zugelegt (das Nächstbeste, das ihm eingefallen war, nachdem er verbittert zur…

  • Son Ambulance – Someone Else’s Déja Vu

    Kein Zweifel: Das ist Joseph Kapps „Smile“ – oder doch zumindest sein „Yankee Hotel Foxtrot“. Auf dem neuen Son Ambulance-Werk ist alles anders – aber nicht unbedingt gut. Der Mastermind hinter dem Projektnamen Son Ambulance lotet hier ausgiebig die Möglichkeiten der Studiotechnik auf und zerlegt seine Songs in nicht immer nachvollziehbarer Weise. Es gibt viel…

  • Ben Weaver – The Ax In The Oak

    Von allen Songwritern, die mal als typischer Americana-Lumberjacks begannen, ist Ben Weaver sicherlich derjenige, der die erstaunlichste musikalische Entwicklung vollzogen hat. Anstatt – wie viele seiner Kollegen – immer wieder die gleichen musikalischen Versatzstücke, Themen und Stile miteinander zu kombinieren, entwickelte er sich – nicht erst seit, aber deutlich beeinflusst – durch seine Entdeckung des…

  • Jaguar Love – Take Me To The Sea

    Platte der Woche KW 33/2008 Jaguar Love hauen uns eine herrlich schräge Platte vor den Latz, die für tierisch gute Laune sorgt und zum Glück lange nicht so anstrengend ist, wie es die Band um den ehemaligen Blood Brothers-Schreihals Johnny Whitney beispielsweise auf der Bühne des diesjährigen Hurricane-Festivals streckenweise noch war. Gleichzeitig aber ist „Take…

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