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  • 10+10 mit: Boozed

    Boozed? Klar, das sind die Jungs, die wie die Hellacopters klingen. So hörte man es häufiger. Mit dem neuen Album „Acid Blues“ sollte diese Ignoranz aber schnell der Vergangenheit angehören. Die fünf Jungs aus dem niedersächsischen Bramsche nämlich haben sich auf diesem Werk merklich entwickelt und klingen eigenständiger, reifer, aufregender und schlicht besser. Noch immer…

  • Murder By Death – Like The Exorcist, But More Breakdancing / Who Will Survive, And What Will Be Left Of Them

    Dass Murder By Death die etwas andere Americana Band sind, kann der geneigte Hörer nicht nur an Sarah Balliets fest integriertem Cello erkennen, sondern schon an der extravaganten Namensgebung. Überraschte die Band aus Indiana letztes Jahr mit dem Hammer-Album „Il Bocca Al Lupo“, so kann man auf diesen beiden Re-Releases aus den Jahren 2002 und…

  • Ulme – Dreams Of The Earth

    Schönes Ding. Der Opener des neuen Ulme-Albums ist erstmal knappe neun Minuten lang. So macht man auch sich aufmerksam, das ist Punkrock. Das sind Ulme und die heißen wir herzlich willkommen zurück! 1999 nämlich lösten sich die Hamburger Krachmacher auf, letztes Jahr feierten sie ihre Rückkehr und nun gibts das neue Album.„Dreams Of The Earth“…

  • Robert Forster & Grant McLennan – Intermission – The Best Of Solo Recordings 1990-1997

    Die Go-Betweens gehören sicherlich zu den wegweisendsten und wichtigsten Bands der achtziger Jahre, obwohl sie genau genommen schon 1977 gegründet wurden und damit locker so viele Jahre auf dem Buckel haben wie beispielsweise The Cure. Ende der Achtziger lösten dann die beiden Hauptprotagonisten Robert Forster & Grant McLennan die Band auf, um sich fortan getrennt…

  • 10+10 mit: Ai Phoenix

    Fast fünf Jahre hat es gedauert bis nach dem „Seefahrer“-Album „I’ve Been Gone – Letter One“ nun das neue Werk der musikalischen Eigenbrötler-Kommune Ai Phoenix aus Bergen in Norwegen vorliegt. Nicht mit böser Absicht, wie uns Sängerin Mona Mork schrieb: Man habe sich mit dem beschäftigt, was man normalerweise in den Dreißigern macht: Babies machen,…

  • This Et Al – Baby Machine

    Dass man für die Debütsingle von This Et Al mittlerweile horrende Summen bei eBay bezahlen muss, liegt wohl eher an der Rückseite dieser Splitsingle, die von den inzwischen zu größerer Bekanntheit gekommenen ¡Forward, Russia! stammt. Für die Fertigstellung ihres ersten Albums „Baby Machine“ haben sich die ebenfalls aus Leeds stammenden This Et Al derweil etwas…

  • Two Gallants – The Scenery Of Farewell

    Als Folkies machten Adam Stephenson und Tyson Vogel ja bislang nur eher am Rande auf sich aufmerksam – z.B. dann, wenn sie mal eine Fingerübung in Sachen musikalischer Vergangenheitsbewältigung unternahmen. Das sollte sich mit diesem Mini-Album wohl deutlich ändern – denn dieses ist nun rein akustisch gehalten. Dabei müssen sich die Freunde aus San Francisco…

  • Illicit – Cheap Propaganda

    Illicit kommen aus Holland und machen klassischen, handgemachten HipHop. Anders als heutzutage üblich arbeiten sie dabei weniger mit Elektronik und Samples, sondern – wie die Urväter von damals (z.B. Kurtis Blow) mit ganz „normalem“, organischer Funk und Soul Musik als Basis für ihr Tun. Gerade das macht dabei den Reiz des Unterfangens aus, denn –…

  • Frank Black – 93-03

    Kurz bevor uns Frank Black aus gegebenem Anlass mit einem neuen Black Francis-Album beehrt, gibt es noch schnell eine kompetente Aufarbeitung der bisherigen musikalischen Historie des Pixies-Vordenkers. Und Charles Thompson bringt es selber am besten auf den Punkt, wenn er feststellt, dass da tatsächlich so etwas wie eine rote Linie in seinen Arbeiten nach dem…

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