Diese Scheibe klingt in etwa so, wie man die letzte Bigbang-CD, die dann ja ganz anders klang, erwartet hätte. Je…
Diese Scheibe klingt in etwa so, wie man die letzte Bigbang-CD, die dann ja ganz anders klang, erwartet hätte. Je nachdem, wie man das sieht, lässt sich das jetzt positiv oder negativ werten. Positiv dann, wenn man auf messerscharfen, straighten Gitarrenrock mit 70s Anleihen steht, wie ihn Bigbang auch live spielen. Negativ wird das dann,…
Graham Parker war einer der ersten zornigen jungen Männer mit Gitarre und Band (The Rumour), die in England in der Mitte der 70er Jahre dem Glam-Rock den Rücken kehrten und sich – noch vor Punk und New Wave – auf die Grundwerte des Rock’n’Roll zurück besann. Während ihn im Folgenden seine damaligen Kollegen Elvis Costello…
Martha Wainwright zögert heute noch, auf französisch zu singen – weil dieses eben nicht ihre ursprüngliche Muttersprache sei. Ihre Mutter und ihre Tante haben damit kein Problem. Bereits 1976 reüssierten sie mit dem hier als Re-Issue vorliegenden „French Album“. Bereits hier zeigten die Schwestern ihre Vorlieben für folkloristisch gefärbtes Liedgut mit vertrackten Gesangsharmonien und eine…
Jon Rauhouse ist vielleicht am ehesten bekannt als multi-instrumenteller Sidekick in Neko Cases Band. Des Weiteren arbeitet er zuweilen als Gastmusiker bei den Kollegen von Calexico, Giant Sand oder den Waco Brothers. Das Mittel seiner Wahl ist dabei die Steel-Gitarre. Und diese steht auch im Zentrum seiner dritten CD unter eigenem Namen. Es gibt klassischen…
Ein Duo mit zwei Freunden aus Berlin macht sich auf, die unterschiedlichsten Stile der letzten Jahrzehnte auf eine Platte zu packen. Und irgendwie schaffen sie es dann sogar und machen mit „Back To You“ einen aufregenden Silberling, auf dem sich gefühlte tausend Teile mischen.Seit sechs Jahren gibt es Rich And Kool jetzt schon, und auch…
Diese von Tim Mooney (American Music Club) produzierte Scheibe des Songwriterduos John Murry und Bob Frank ist eine Sammlung originärer Möderballaden (ein Genre, das bei uns z.B. durch Nick Cave populär gemacht wurde), die allesamt auf wahren Fällen beruhen. Was meint: Obschon das Ganze alles andere als opulent orchestriert ist, dräut es geradezu unheilvoll aus…
Mit ihrer letzten Scheibe, dem vieldeutig benannten „Alligator“, erlebten The National den Durchbruch. Vergangen waren die Tage, in denen die Jungs um Matt Berninger noch als Americana Band durchgingen. Immer stärker entwickelte sich die Band aus New York in eine eigene Richtung, die mit irgendeiner Art von Schubladendenken nicht so richtig erfasst werden konnte. Dieser…
Dass diese Scheibe ein wenig anders klingt als die üblichen Hazelwood-VÖs, liegt darin begründet, dass es sich hier um eine Kooperation mit einem anderen Label (Rewika) handelt. Was meint: Da müssen die Hazelwoods aber schon mächtig beeindruckt gewesen sein von dieser Band aus dem Robokop Kraus-Dunstkreis. Zu Recht, wie sich nach den ersten Tönen herausstellt.…
Hussa! Das nennt man wohl Kehrtwende mit Effét! Galten King Khan und seine Schreins bislang immer als solide Fun Funk-Kapelle, so gibt es dieses Mal allerschönsten, psychedelischen 60s-Acid-Westcoast-Rock. Irgendwo zwischen Jefferson Airplane und Doors-Ästhetik ackern sich die Jungs bierernst durch eine Sammlung von Songs, wie sie – was den Sound, das Energielevel und die Spielfreude…