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  • Perfume Genius – Ugly Season

    Herrlich abgefahrene Kunstwerke zwischen Eigensinn und Eigenständigkeit, die das Publikum herausfordern (aber letztlich reich belohnen), sind schon seit Jahren das hervorstechendste Markenzeichen von Mike Hadreas alias Perfume Genius, mit „Ugly Season“ treibt der Amerikaner diesen Ansatz trotzdem auf die Spitze. Entstanden sind die Stücke für dieses, sein inzwischen sechstes Album, für die Tanzdarbietung „The Sun…

  • Joyce Manor – 40 oz. to Fresno

    Schon der Titel ist überragend. Sublime, klar. Das geht ja gut los. Und geht noch besser. Denn Joyce Manor eröffnen ihr neues Album tatsächlich mit dem OMD-Cover „Souvenir“. Was für ein Dicke-Eier-Opener auf einem Album, das ganz weit weg von einem Dicke-Eier-Album ist. „40 oz. to Fresno“ ist ein über-charmantes Indie-Album, ein wunderschönes, ein berührendes…

  • Trixsi – …And You Will Know Us By The Grateful Dead

    Puh. Einfach mal so hören ist nicht, einfach mal laufen lassen und bisschen feiern, bisschen lachen, eine gute Zeit mit Trixsi? Na ja. Nicht immer. Das neue Album ist super, keine Frage. Aber was der Mechenbier hier teilweise für Texte singt… übel. Übelst gut, aber übelst unlachbar. „Scheiß Urlaub“ zum Beispiel, ein bedrückendes Lied über…

  • Horsegirl – Versions Of Modern Performance

    Penelope Lowenstein, Nora Cheng und Gigi Reece heißen die drei Pferdemädchen, die gleich auf ihrem Erstling alles richtig machen und dabei ganz nebenbei beweisen: DIY lebt! Rau und kantig klingt „Versions Of Modern Performance“, wenn sich die Chicagoer Shootingstars nicht nur Songwriting und Gesang teilen, sondern auch noch regelmäßig untereinander die Instrumente tauschen, ohne Scheu,…

  • Poliça – Madness

    Als „Companion Piece“ zum letzten Poliça-Album „When We Stay Alive“ bezeichnet Mastermind Ryan Olsen das neue Werk des Quintetts aus Minneapolis. Das erklärt dann vielleicht, dass das Werk gerade mal sieben Tracks enthält, die auch nicht übermäßig episch ausgefallen sind. Musikalisch indes ist das Album deutlich anderes gelagert, denn es enthält weitestgehend atmosphärisch angelegte, klangmalerische…

  • Jasmyn – In The Wild

    Als Sängerin der kanadischen Indie-Pop-Truppe Weaves machte Jasmyn Burke auch bislang schon in Sachen New Wave-Pop von sich hören. 2017 erschien das zweite Album „Wide Open“ und als 2019 dann die Single „Internet Tears“ herauskam, wäre eigentlich ein neues Album zu erwarten gewesen. Doch stattdessen gab es eine Sendepause, die ggf. auch mit der Pandemie…

  • Belle And Sebastian – A Bit Of Previous

    Dass sich das Karussell der Krisen und Katastrophen mit weltumspannender Relevanz in letzter Zeit viel zu schnell dreht, um darauf mit politischen oder gar künstlerischen Kommentaren überhaupt noch reagieren zu können (wodurch auch etwa das Genre des altehrwürdigen Protestsongs brach liegt), haben sicherlich auch Stuart Murdoch & Co. bemerkt. Nun ist das aber so, dass…

  • Ibeyi – Spell 31

    Indem sich Lisa-Kaindé und Naomi Diaz auf ihren bisherigen zwei Alben mit ihrer afro/kubanisch/französischen Herkunft und ihrer Stellung als Frauen generell und politischen Aktivistinnen im Besonderen auseinandersetzten, beziehen sich die Zwillinge auf dem dritten Werk „Spell 31“ auf ihre spirituellen Roots – die (dem Titel nach) neben religiöser und esoterischer Aspekte wohl auch die Magie…

  • Johanna Amelie – Es ist immer gut, aus der eigenen Bubble rauszukommen

    Die Musik begleitet Johanna Amelie schon ihr ganzes Leben. Bereits im Kindesalter erlernte die heute in Berlin lebende und arbeitende Musikerin und Produzentin eine Reihe Instrumente, spielte Geige, Viola, Saxofon, Klavier und Flöte. Mit 17 entdeckte sie Regina Spektor, und das weckte in ihr den Wunsch, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Hunderte Konzerte in…

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