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  • Bart Davenport – Episodes

    Bereits anlässlich von Bart Davenports zweiter Solo-LP „Game Preserve“ von 2003 ließen wir uns zu der Aussage hinreißen, dass diese klänge wie „das Re-Issue einer obskuren, verschollenen Westcoast-Scheibe von 1967“. Ungefähr 20 Jahre nach Beginn von Barts Solo-Karriere und mindestens sechs eigene Alben später ist das im Grunde genommen immer noch ganz ähnlich. In seinem…

  • Rome Is Not A Town – Tender Arms Power Heels

    Thurston Moore persönlich hat die Musik des schwedischen Postpunk-Ensembles Rome Is Not A Town mit dem Gütesiegel eines Sonic Youth-Vergleiches ausgezeichnet. Interessant dabei ist der Umstand, dass er über seine Tochter, die als Covergestalterin für die Band arbeitete, an die vier Damen aus Göteborg geraten war. „Tender Arms Power Heels“ ist nach der Debüt-EP, dem…

  • Jeremy Ivey – Invisible Pictures

    Platte der Woche KW 10/2022 Es ist ja immer erfreulich, wenn sich auch gut situierte, erfolgreiche Musiker die Mühe machen, sich aus ihrer Komfortzone zu lösen und über den musikalischen Tellerrand hinauszublicken. Für sein neues Album nahm Jeremy Ivey das sogar ganz wörtlich und begab sich vom heimatlichen Nashville aus (wo er ja zuletzt seine…

  • Jenny Hval – Classic Objects

    Nun auch schon fast 20 Jahre im Geschäft ist die norwegische Musikerin Jenny Hval – die man – nach anfänglich eher experimentell ausgeführten Ausflügen in abstrakte avantgardistische Gefilde – spätestens seit ihrem letzten Album „The Practice Of Love“ auch ungestraft eine Songwriterin nennen darf. Denn nachdem sie sich mit diesem Album von der Provokateurin zur…

  • Ethan P. Flynn – Universal Deluge

    Mit der Aussage, dass er sowieso „noch etwas wirklich fertig bekommen habe“, entschuldigt der britische Musikanarchist Ethan P. Flynn, dass er nach der eigenartigen Oddity-Sammlung „B-Sides & Rarities: Vol. 1“ von 2020 nun wieder kein ordentliches Debütalbum vorlegt, sondern eine Sieben-Track-EP, die wieder verdächtig seltsam daher kommt. Dass die Elaborate des Mannes, der seit 2015…

  • The Dead South – Easy Listening For Jerks – Part 1 / Easy Listening for Jerks – Part 2

    Ist das nun augenzwinkernde Ironie oder betrachten sich Nate Hilts und seine Jungs tatsächlich als Nulpen? Wohl eher ersteres, denn bei diesem zweigeteilten EP-Projekt handelt es sich um zwei Sammlungen von Coverversionen, mit denen die Kanadier sich die Musik-Welt im Bluegrass-Party-Easy-Listening Setting unter dem Motto „Carter Family Meets Addams Family“ untertan machen. Teil 1 besteht…

  • Oysterband – Read The Sky

    Das Problem mit der Oysterband ist jenes, dass zumindest die Gründungsmitglieder John Jones, Alan Prosser und Ian Telfer seit ungefähr 40 Jahren zusammen musizieren – und sich dabei (zumindest musikalisch) doch recht treu geblieben sind. Zugegebenermaßen haben die Jungs das britisch geprägte Folkpop-Genre, über sie nun als graue Eminenzen und Ehrenvorsitzende wachen, in wesentlichen Teilen…

  • Kristine Leschper – The Opening, Or Closing Of A Door

    Also die Sache ist die: Bislang agierte Kristine Leschper unter dem Projektnamen Mothers – und stand in dieser Eigenschaft letztlich dann einer Band vor, nachdem sie zuvor alleine agiert hatte. Die Mothers fungierten dabei als ein zwischen Postpunk und Indie-Folk agierendes Ensemble, mittels dessen Kristine auf rätselhaft poetische Weise ihr Innenleben ausforschte und dabei den…

  • Early Eyes – Look Alive!

    Ach. Dieser Mister Brett Gurewitz. Dieser Gitarrist von Bad Religion und vor allem Boss von Epitaph Records. Was der inzwischen alles signt, was der wohl nur vorhat? Erst Punk und Artverwandtes, dann Emo-Rap, jetzt mal wieder purer Pop von und mit den Early Eyes. Heißt: Tanzmusik, Beats, Synthies, Soul, Schmalz, ein paar Gitarren, Indie. Und…

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