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  • Christian Lee Hutson – Quitters

    Das neue Album des kalifornischen Troubadours entstand erneut in dem Dunstkreis, dem sich der Mann aus L.A. 2018 über ein Treffen mit Phoebe Bridgers angeschlossen hat. Produziert wurde das neue Werk dann auch erneut von Phoebe Bridgers – mit Unterstützung von Conor Oberst. Auch die beteiligten Musiker kommen aus Projekten, an denen Hutson zuvor selbst…

  • Aldous Harding – Warm Chris

    Aldous Harding bleibt sich treu. Auf ihrem inzwischen vierten Album setzt die herrlich spleenige Neuseeländerin anders als so viele Künstlerinnen und Künstler, die auf ähnlichem Terrain unterwegs sind, nicht auf konstante Erneuerung, sondern gräbt lieber tiefer, als in neue Welten aufzubrechen. Zum dritten Mal in Folge mit PJ-Harvey-Intimus John Parish als Produzent an ihrer Seite,…

  • Max Paul Maria – Paradigm Beach

    Die musikalische Verwertung der auf seinen Reisen eingesammelten Geschichten hatte der Berliner Troubadour Max Paul Maria ja eigentlich bereits auf seinem 2013er Debütalbum „Miles & Gallons“ geleistet, so dass er sich bereits auf seinem zweiten Album „Figurines“ der musikalischen Weiterentwicklung als Bandleader widmen konnte. Im Prinzip hätte es dann auch so weitergehen können, wäre nicht…

  • Bart Davenport – Episodes

    Bereits anlässlich von Bart Davenports zweiter Solo-LP „Game Preserve“ von 2003 ließen wir uns zu der Aussage hinreißen, dass diese klänge wie „das Re-Issue einer obskuren, verschollenen Westcoast-Scheibe von 1967“. Ungefähr 20 Jahre nach Beginn von Barts Solo-Karriere und mindestens sechs eigene Alben später ist das im Grunde genommen immer noch ganz ähnlich. In seinem…

  • Rome Is Not A Town – Tender Arms Power Heels

    Thurston Moore persönlich hat die Musik des schwedischen Postpunk-Ensembles Rome Is Not A Town mit dem Gütesiegel eines Sonic Youth-Vergleiches ausgezeichnet. Interessant dabei ist der Umstand, dass er über seine Tochter, die als Covergestalterin für die Band arbeitete, an die vier Damen aus Göteborg geraten war. „Tender Arms Power Heels“ ist nach der Debüt-EP, dem…

  • Jeremy Ivey – Invisible Pictures

    Platte der Woche KW 10/2022 Es ist ja immer erfreulich, wenn sich auch gut situierte, erfolgreiche Musiker die Mühe machen, sich aus ihrer Komfortzone zu lösen und über den musikalischen Tellerrand hinauszublicken. Für sein neues Album nahm Jeremy Ivey das sogar ganz wörtlich und begab sich vom heimatlichen Nashville aus (wo er ja zuletzt seine…

  • Jenny Hval – Classic Objects

    Nun auch schon fast 20 Jahre im Geschäft ist die norwegische Musikerin Jenny Hval – die man – nach anfänglich eher experimentell ausgeführten Ausflügen in abstrakte avantgardistische Gefilde – spätestens seit ihrem letzten Album „The Practice Of Love“ auch ungestraft eine Songwriterin nennen darf. Denn nachdem sie sich mit diesem Album von der Provokateurin zur…

  • Ethan P. Flynn – Universal Deluge

    Mit der Aussage, dass er sowieso „noch etwas wirklich fertig bekommen habe“, entschuldigt der britische Musikanarchist Ethan P. Flynn, dass er nach der eigenartigen Oddity-Sammlung „B-Sides & Rarities: Vol. 1“ von 2020 nun wieder kein ordentliches Debütalbum vorlegt, sondern eine Sieben-Track-EP, die wieder verdächtig seltsam daher kommt. Dass die Elaborate des Mannes, der seit 2015…

  • The Dead South – Easy Listening For Jerks – Part 1 / Easy Listening for Jerks – Part 2

    Ist das nun augenzwinkernde Ironie oder betrachten sich Nate Hilts und seine Jungs tatsächlich als Nulpen? Wohl eher ersteres, denn bei diesem zweigeteilten EP-Projekt handelt es sich um zwei Sammlungen von Coverversionen, mit denen die Kanadier sich die Musik-Welt im Bluegrass-Party-Easy-Listening Setting unter dem Motto „Carter Family Meets Addams Family“ untertan machen. Teil 1 besteht…

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