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  • Acid Mother Temple / Escapade – A Thousand Shades Of Grey

    Wenn eine Band (oder in diesem Falle zwei) für gerade einmal drei Nummern eine geschlagene Stunde braucht, ist die Richtung vorgezeichnet: Als „kosmischer Wahnsinn“ ist dieses im doppelt aufklappbaren Digipak daherkommende Werk bereits treffend beschrieben worden, auf dem die außerweltlichen Elektronik-Soundscapes der japanischen Acid Mother Temple auf den etwas bodenständigeren Sound der New Yorker Space-Rocker…

  • Marble Sheep – For Demolition Of A Spiritual Framework

    Als Grateful Dead des Spacerock sind die Japaner bereits beschrieben und mit Hawkwind, Black Sabbath und St. Vitus gleichermaßen verglichen worden, doch auf ihrem aktuellen Release lassen es der frühere White-Heaven-Gitarrist Ken Matsutani und die Seinen lieber MC5-mäßig krachen. Folglich hat diese Platte relativ wenig mit dem kakophonischen Vorgänger „Marble Sheep meets Circle Triangle Square“…

  • Friends Of Dean Martinez – Random Harvest

    Dass diese Scheibe ursprünglich „Lost Horizon“ heißen sollte, mag sich ja inzwischen herumgesprochen haben. (Letztlich kamen die Labelkollegen von Savoy Grand mit dem Titel zum Zug). Dass dies aber der bessere Titel für dieses Werk gewesen wäre, steht außer Frage. Denn eine „willkürliche Ernte“ stellt diese bemerkenswert schlüssige Scheibe wirklich nicht dar. Erinnerte die letzte…

  • Boomhauer – Wild Human Condition

    Boomhauer kommen aus dem hohen Norden, genauer gesagt aus Turku in Finnland. Sie sind zu dritt und spielen Garagenrock. Ihr erstes Album heißt „Wild Human Condition“, und ja, es ist in der Tat wild. Die Jungs um Saku Krappala haben Songs über Gitarrenverstärker, Liebe machen, Eis essen und Vinyl. Was will man mehr?Weiß der Teufel,…

  • Johnny Dowd – Beerdigte Songs

    Johnny Dowd als Unikum bezeichnen zu wollen, wäre eine an Maßlosigkeit kaum noch zu übertreffende Untertreibung. Der erfolgreiche Unternehmer, der seit fast 30 Jahren eine Umzugsspedition führt, beschloss erst Mitte 50 zum Rock-Musiker zu werden. Nicht, weil er besonders gut singen kann (was definitiv nicht der Fall ist), sondern weil er den unbändigen Drang verspürte,…

  • Seachange – Lay Of The Land

    Platte der Woche KW 11/2004 Da sind sie wieder, die altbekannten Eckpfeiler des kreativen Schaffens: Melancholie und Wut. Diese Mischung hat auch den Nottingham-Sechser-Pack namens Seachange dazu bewegt, diese Gefühle in Songs umzusetzen, eindrucksvoll nachzuhören auf dem Matador-Records-Debüt „Lay Of The Land“. Sehr treffend ist hier die Kurz-Beschreibung des Werdegangs auf der Band-Website: „Get your…

  • Firewater – The Man On The Burning Tightrope

    Wenn Firewater aus New York demnächst auf Tour gehen, müssten sie eigentlich konsequenterweis ein riesiges Zirkuszelt mitschleppen, um es auf dem Marktplatz jeder Stadt, in der sie Halt machen, aufzustellen und am Abend darin ihre Konzerte zu geben. Denn kaum ein Club dieser Welt würde einem ähnlichen Ambiente gerecht werden, wie es auf der neuen…

  • Cass McCombs – A

    Nun, eine waschechte 4AD-Scheibe im klassischen Sinne ist dies nicht. Anstelle ätherischer Klangwolken gibt es mit Cass McCombs hier einen spröden, alternativen Songwriter aus New York, der in etwa in die Kerbe haut, in die auch seine Kollegen Connor Oberst oder Damien O schlagen. D.h.: Es gibt übersteuerte Schnürsenkel-Drums, leicht verstimmte Gitarren, unsteten Gesang und…

  • Mother Tongue – Mother Tongue

    Aha, ein Re-Release. Wer jetzt Geschäftemacherei wittert, liegt falsch. Und auch wieder nicht, siehe unten. Die Geschichte dahinter ist schnell erzählt: 1994 erschien das selbstbetitelte Debüt-Album der in L.A. ansässigen Band Mother Tongue. Es strotzte nur so vor Energie und konnte mit seiner organischen Mischung aus Bluesrock, psychedelischem Funk und dem, was man damals noch…

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