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  • Seachange – Lay Of The Land

    Platte der Woche KW 11/2004 Da sind sie wieder, die altbekannten Eckpfeiler des kreativen Schaffens: Melancholie und Wut. Diese Mischung hat auch den Nottingham-Sechser-Pack namens Seachange dazu bewegt, diese Gefühle in Songs umzusetzen, eindrucksvoll nachzuhören auf dem Matador-Records-Debüt „Lay Of The Land“. Sehr treffend ist hier die Kurz-Beschreibung des Werdegangs auf der Band-Website: „Get your…

  • Firewater – The Man On The Burning Tightrope

    Wenn Firewater aus New York demnächst auf Tour gehen, müssten sie eigentlich konsequenterweis ein riesiges Zirkuszelt mitschleppen, um es auf dem Marktplatz jeder Stadt, in der sie Halt machen, aufzustellen und am Abend darin ihre Konzerte zu geben. Denn kaum ein Club dieser Welt würde einem ähnlichen Ambiente gerecht werden, wie es auf der neuen…

  • Cass McCombs – A

    Nun, eine waschechte 4AD-Scheibe im klassischen Sinne ist dies nicht. Anstelle ätherischer Klangwolken gibt es mit Cass McCombs hier einen spröden, alternativen Songwriter aus New York, der in etwa in die Kerbe haut, in die auch seine Kollegen Connor Oberst oder Damien O schlagen. D.h.: Es gibt übersteuerte Schnürsenkel-Drums, leicht verstimmte Gitarren, unsteten Gesang und…

  • Mother Tongue – Mother Tongue

    Aha, ein Re-Release. Wer jetzt Geschäftemacherei wittert, liegt falsch. Und auch wieder nicht, siehe unten. Die Geschichte dahinter ist schnell erzählt: 1994 erschien das selbstbetitelte Debüt-Album der in L.A. ansässigen Band Mother Tongue. Es strotzte nur so vor Energie und konnte mit seiner organischen Mischung aus Bluesrock, psychedelischem Funk und dem, was man damals noch…

  • The Nightingales – Cartoon Of A Band

    Es ist leider sehr selten, wenn man eine Band nicht schon nach den ersten Tönen in eine Schublade stecken kann. Meist ist schnell klar, wie und wo nach die Band klingt. Nicht so in diesem Fall. Nach mehrmaligen Hören wird klar: The Nighingales sitzen zwischen allen Stühlen.Irgendwie sind die Finnen echte Punks. Sie kümmern sich…

  • Ai Phoenix – Die Liebe, das Meer und der Tod

    Also wer Ai Phoenix sagt, der muss eigentlich auch Glitterhouse sagen. Wer sich eine solch ulkige Band (die aber auf eine durchaus sympathische Weise ulkig ist) auf den Buckel lädt, der muss das Herz zweifelsohne am rechten Fleck haben – und (was noch wichtiger ist) auf einer gleichen, ulkigen Wellenlänge senden. Was meint: Hier haben…

  • Grant-Lee Phillips – Spontaneität deluxe

    „Ich mache Musik aus Leidenschaft, und deshalb ist mir das viel wichtiger als ein Haufen Geld oder der große Durchbruch!“, sagte Grant-Lee Phillips vor rund zwei Jahren, und die Hingabe, mit der er zu Werke geht, spürt man auch bei jeder Note seines neuesten Werkes, dem dieser Tage erscheinenden „Virginia Creeper“, das vor allem eines…

  • Kvlr – Kvlr

    Platte der Woche KW 09/2004 The band formerly known as Kevlar is back. Nach einem Rechtsstreit um zwei Vokale beraubt, scheinen Kvlr all ihre Kraft in diese neue Scheibe gesteckt zu haben. Auf ihrer vierten, selbstbetitelten Platte machen die Skandinavier eigentlich alles richtig. So sollte Indierock jenseits der üblichen Schubladen im neuen Jahrtausend klingen. Und…

  • Marr – Express And Take Shape

    Wem beim Anhören von „Express And Take Shape“ das ein oder andere Detail bekannt vorkommen sollte, dem soll und kann geholfen werden: Produktionstechnisch hat die Scheibe Swen Meyer zu verantworten, der auch u.a. das letzte Tomte-Werk zum Diamanten geschliffen hat. Dort wäre also schonmal eine Überschneidung, denn „Express“ besitzt einen ähnlichen Klang wie „Hinter all…

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