Ein besserer Titel hätte dem elektrischen Liedermacher für seinen neuen Output wahrlich nicht einfallen können. Immerhin war „Sag Hallo zur…
Ein besserer Titel hätte dem elektrischen Liedermacher für seinen neuen Output wahrlich nicht einfallen können. Immerhin war „Sag Hallo zur Hölle“, der letzte Longplayer des Hamburgers, bereits vor drei Jahren erschienen. Dazwischen tourte er unermüdlich durch die Städte der Republik und beglückte seine Fans mit einem fulminanten Live-Album.Nun also „Endlich“, das neue Album, das die…
Chris Wicky ist eigentlich Sänger der großartigen schweizer Emocore-Band Favez, aber mit diesen offensichtlich nicht voll ausgelastet. Zudem gilt seine eigentliche Liebe traditioneller amerikanischer Musik, vom klassischen Country bis zum Americana unserer Tage. Folgerichtig hat er nun mit einigen Freunden (Greg von Chewy und Fig von Magic Rays) eine Scheibe eingespielt, die einem manchmal einen…
Salvatore ist das zweite Standbein des The White Birch Masterminds Ola Flottum. Was eigentlich als Versuch begann, entwickelte sich bald schon zu einem „runaway success“. Der Anspruch von Salvatore ist, die Ästhetik des Krautrock mit eigenen Mitteln (z.B. zwei Drummern) zu ergründen. Da man sich prächtig mit Gleichgesinnten verstand (Godspeed, Mogwai, Damo Suzuki) ist es…
A „Slow Grower“ of an album indeed… Beim ersten Hören denkt / flucht / vorformuliert man vieleicht noch: „Diese Scheibe hat den melodischen und intellektuellen Gehalt eines Pupskissens“, beim etwa zweiten Mal wird man langsam sehr nachdenklich und beim dritten oder vierten Mal will man verdammt nochmal wissen, an welchen der eigenen Lieblinge einen Party…
The Dackel 5 sind natürlich niemand anderes als Unser Kleiner Dackel. Dass die Jungs (und Mädel Stefanie Schrank) dennoch nicht so richtig erwachsen geworden sind, zeigt sich z.B. darin, dass immer noch ein Dackel im Bandnamen rummacht. Musikalisch sieht das schon ganz anders aus: Eine so dermaßen nonchalante und erwachsene Mixtur aus allem, was der…
Paul Dimmer gibt es nicht. Hinter der fiktiven Person verstecken sich drei junge Musiker aus Frankfurt, die nach eigener Angabe hier eine Platte mit dem Konzept „Weltschmerz können wir auch“ vorlegen. Musikalisch ist die Veröffentlichung unauffällig. Klingt alles ein bisschen nach amerikanischen Sad- und Slowcore Bands und immer wieder auch ein bisschen nach Tilman Rossmy…
Eine interessante Tendenz in der Rockmusik unserer Tage, ist der Hang zu elegischen, instrumentellen, musikalischen Reisen. Musiker entdecken das Arrangement, oder besser die Liebe dazu und leben das in Songstrukturen aus, die über die Ufer treten. Dass sie die üblichen Songformate sprengen, wäre schon zu hart ausgedrückt. Es ist vielmehr ein sanftes, aber beharrliches Strecken.…
Album Nummer vier der Herren aus München, und wieder einmal sind sie ihren eigenen Weg weitergegangen, haben sich wieder einmal weiterentwickelt. In welche Richtung? Musikalisch scheinen die Songs beim ersten Durchgang ruhiger und von allem Ballast befreit worden zu sein – nach mehrmaligem Hören aber wird man hineingezogen in die bunte und vielfältige Welt, man…
Für die Uneingeweihten: Love And Rockets gingen vor zwanzig Jahren aus der Gothrock-Legende Bauhaus hervor, als deren Sänger Peter Murphy ein Leben mit seiner Familie dem Tourstress vorzog. Knapp 15 Jahre lang konnten Daniel Ash, David J. und Kevin Haskins stets mit sehr ausgeglichenen Platten einen konstant hohen Qualitätsstandard halten und mit Songs wie dem…