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  • Dakota Suite – Süße Depression

    Wie Chris Hoosen das genau macht, ist nicht ganz klar, trotzdem gelingt es dem unscheinbaren Engländer irgendwie, alle paar Monate ein Album zu veröffentlichen, das in der Regel die Vorgänger ganz locker zu toppen versteht. Dakota Suite, das bedeutet melancholisch-getragene Kammermusik von fast unglaublicher Schönheit, bei der Melodie und Atmosphäre in einem perfekten Verhältnis zueinander…

  • Kettcar – Die große Kunst der Reduktion

    Um es schwarz auf weiß zu bekommen, dass „Du und wieviel von deinen Freunden“, das erste Album von Kettcar, die beste deutschsprachige Platte des abgelaufenen Jahres ist, muss man nur die Gaesteliste.de-Endjahrescharts konsultieren. Oder wahlweise die Bestenliste jeder x-beliebigen anderen Publikation zwischen Flensburg und Passau, denn selten war sich die hiesige Journaille in der Bewertung…

  • Tilman Rossmy Quartett – Seitdem man mich…

    Endlich! Nach rund viereinhalb Jahren wieder ein Album mit neuen Songs des Wahl-Münchners. Zwar gab es letztes Jahr die schönen „Reisen im eigenen Land“, aber so gelungen die neu arrangierten Stücke von Tilmans alter Band, Die Regierung, auch waren – ein vollwertiger Ersatz für neuen Stoff vom Tilman Rossmy Quartett waren sie nicht. „Seitdem man…

  • Andy Partridge – Adult Pop

    Da sind sie also, die beiden ersten Ausgaben der lange versprochenen Archiv-Veröffentlichungen aus dem Hause XTC. Oder besser gesagt: Andy Partridge, denn obwohl ursprünglich geplant war, dass diese CD-Serie über das XTC-eigene Label Idea Records veröffentlicht wird und Musik beider XTC-Köpfe, Andy Partridge UND Colin Moulding, enthält, ist „Fuzzy Warbles (The Demos Archives)“ nun doch…

  • Richmond Fontaine – Winnemucca

    Platte der Woche KW 50/2002 Die neue Scheibe des Quartetts aus Portland, Oregon, klingt genau so ortsfremd wie die anderen Elaborate auch. Das meint in diesem Falle: Auch wenn die Scheibe von Joanna Bolme produziert wurde, klingt die Sache weder nach Sleater-Kinney, noch nach Elliott Smith – sondern eher wie die Eagles mit Arlo Guthrie…

  • The All Golden – A Long Good Friday

    Die vier Mitglieder der Band aus Kent, Ohio, haben zwar schon in einer ganzen Reihe von Bands (The Witch Hazel Sound, Harriet The Spy, New Terror Class, Dreadful Yawns) gespielt, aber niemand außer ein paar Nerds mit der Nase für echte Geheimtipps hat sie leider hierzulande so richtig wahrgenommen. Das könnte sich jetzt ändern, denn…

  • Bauhaus – Gotham

    Das Cover hat die gleiche kühle Ästhetik, die schon vor fast 20 Jahren das geniale 4AD-Debüt „In A Flat Field“ auszeichnete. Und natürlich ist es auch dieses Mal wieder ganz in Schwarzweiß gehalten. Die zwei Silberlinge „Gotham“ – die hier nun auf dem neu ins Leben gerufenen bandeigenen Label Bauhausmusik erneut im formschönen Digi-Pak wiederveröffentlicht…

  • Ai Phoenix – The Driver Is Dead

    Es wirft schon ein bezeichnendes Licht auf das Land Norwegen, in dem Ai Phoenix mit dieser Scheibe zu einem Household Name wurden. Hier sind die Nord-Hippies sehr viel mehr sie selbst, als auf dem dann doch durchwacheseneren Nachfolger „Lean That Way Forever“, der ja im Frühjahr hierzulande erschien. Auf dieser Scheibe leuchten auch die Vergleiche…

  • The Old Joe Clarks – November

    Die Old Joe Clarks sind eine Americana-Band, wie sie im Buche steht – und haben doch keine Ahnung von Americana. Jedenfalls wussten sie nicht, was dieses Genre meint, bevor sie diese bezaubernde Scheibe einspielten. Insofern fehlt dieser Scheibe auch jegliches Kalkül, mit dem man sich z.B. aus marketingaspektischer Sicht zuweilen in bestimmte Genres einschleicht. Nein:…

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