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  • Richmond Fontaine – Winnemucca

    Platte der Woche KW 50/2002 Die neue Scheibe des Quartetts aus Portland, Oregon, klingt genau so ortsfremd wie die anderen Elaborate auch. Das meint in diesem Falle: Auch wenn die Scheibe von Joanna Bolme produziert wurde, klingt die Sache weder nach Sleater-Kinney, noch nach Elliott Smith – sondern eher wie die Eagles mit Arlo Guthrie…

  • The All Golden – A Long Good Friday

    Die vier Mitglieder der Band aus Kent, Ohio, haben zwar schon in einer ganzen Reihe von Bands (The Witch Hazel Sound, Harriet The Spy, New Terror Class, Dreadful Yawns) gespielt, aber niemand außer ein paar Nerds mit der Nase für echte Geheimtipps hat sie leider hierzulande so richtig wahrgenommen. Das könnte sich jetzt ändern, denn…

  • Bauhaus – Gotham

    Das Cover hat die gleiche kühle Ästhetik, die schon vor fast 20 Jahren das geniale 4AD-Debüt „In A Flat Field“ auszeichnete. Und natürlich ist es auch dieses Mal wieder ganz in Schwarzweiß gehalten. Die zwei Silberlinge „Gotham“ – die hier nun auf dem neu ins Leben gerufenen bandeigenen Label Bauhausmusik erneut im formschönen Digi-Pak wiederveröffentlicht…

  • Ai Phoenix – The Driver Is Dead

    Es wirft schon ein bezeichnendes Licht auf das Land Norwegen, in dem Ai Phoenix mit dieser Scheibe zu einem Household Name wurden. Hier sind die Nord-Hippies sehr viel mehr sie selbst, als auf dem dann doch durchwacheseneren Nachfolger „Lean That Way Forever“, der ja im Frühjahr hierzulande erschien. Auf dieser Scheibe leuchten auch die Vergleiche…

  • The Old Joe Clarks – November

    Die Old Joe Clarks sind eine Americana-Band, wie sie im Buche steht – und haben doch keine Ahnung von Americana. Jedenfalls wussten sie nicht, was dieses Genre meint, bevor sie diese bezaubernde Scheibe einspielten. Insofern fehlt dieser Scheibe auch jegliches Kalkül, mit dem man sich z.B. aus marketingaspektischer Sicht zuweilen in bestimmte Genres einschleicht. Nein:…

  • Giardini Di Mirò – The Academic Rise Of Falling Drifters

    Academic Rise, Rise and Fall, Falling Drifters…? Gab’s nicht schon mal ein Album von Giardini di Mirò, das so hieß wie dieses hier? Naja, fast. Aber halt, immer schön der Reihe nach – der gordische Wortspiel-Knoten um die neue Platte ist schließlich einfach zu lösen, wenn man nur aufmerksam genug durch diese Welt geht.Also: 2001…

  • Twice A Man – Agricultural Beauty

    Wer die lange, lange Karriere der Schweden verfolgt hat, weiß, dass die Musik der Nordlichter schon immer eine heimliche Vorliebe für außergewöhnliche Klänge offenbarte. Nachdem sie sich in den letzten Jahren etwas rar gemacht hatten, hat es sie nun für ihr neues Album – zumindest musikalisch – nach Indien verschlagen. Einige Klänge von „Agricultural Beauty“…

  • The Movies – In One Era Out The Other

    Dass gut gekl…äh, „geliehen“ streckenweise besser ist als schlecht selbst gemacht, ist The Movies durchaus bewusst. Denn auch wenn der sich stetig wandelnde Sound der Band aus Kalifornien selten wirklich originell ist, hat das Quartett unter der Regie des langjährigen Trans-Am-Produzenten Jonathan Krierik im National Recording Studio in Washington, DC ein Album aufgenommen, das wirklich…

  • Video Noise – Fragmentary

    Geräusche. Klänge. Geräusche. Beats. Geräusche. Schicht um Schicht wird hier – langsam aber beständig – aufgetragen. Nie zu dick, aber doch so, dass am Ende ein dichter Teppich aus einem riesigen Sammelsurium an elektronischem (und analogem) Allerlei entsteht. Christian Sörgel aus Landsberg heißt der Mann, der hinter Video Noise steht, und das Wort „Fragmentary“ trifft…

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