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  • Wir sind Helden – Guten Tag

    Helden retten. Entweder Kinder aus Teichen oder Katzen von Dächern oder Überlebende aus Flugzeugwracks. Vielleicht auch den deutschen Pop, mal sehen. Wir sind Helden aus Berlin wäre Letzteres zumindest zuzutrauen. „Guten Tag“, ihre Debüt-EP, ist rappelvoll mit guten Zeichen. Über fünf Songs hinweg spielt die Band um die schlagfertig-charmante Sängerin und Texterin Judith Holofernes markigen…

  • Townes Van Zandt – Absolutely Nothing

    Die Zusammenstellung dieses „neuen“ Albums mag beweisen, dass den Verwaltern/Vermarktern des Townes Van Zandt’schen Erbes inzwischen nicht mehr viel einfällt. Dass es sich bei „Absolutely Nothing“ aber um ein weiteres aufschlussreiches Tondokument des 1996 verstorbenen texanischen Troubadours handelt, bleibt unbestritten. 2/3 des Silberlings stammen von einem Solokonzert in Irland aus dem Jahre 1994, das Townes…

  • The Church – Parallel Universe

    „After Everything Now This“ hieß das letztes Jahr veröffentlichte Album der Australier, und nach zwanzig Jahren im Geschäft war es ohne Frage eines ihrer besten. So brauchte man dann auch nur wenige Sekunden, um zu merken, dass der Albumtitel – etwas abgegriffen, aber dennoch niedlich – natürlich ironisch gemeint war. Nun legen sie mit „Parallel…

  • Masha Qrella – Luck

    Manchmal gibt es Platten, die passen einfach! Zum Beispiel zur Jahreszeit. „Luck“ von Masha Qrella ist so ein Werk. Was die Contriva-Bassistin und Mina-Mitstreiterin hier solo eingespielt hat, ist nicht mehr und nicht weniger als der ideale Soundtrack zum fallenden Laub. Ein Herbstalbum und ein sehr feines noch dazu. Die Tracks sind sparsam instrumentiert und…

  • The Apples In Stereo – Hey ho, let’s go!

    Am 11.11. ist es so weit: The Apples In Stereo spielen ihr einziges Deutschland-Konzert im Hamburger Schlachthof. Und darauf darf man wirklich gespannt sein. Denn obwohl es die Band aus Denver, Colorado, seit rund einem Dutzend Jahren gibt, klingt ihr ausgezeichnetes neues Album „Velocity Of Sound“ doch gänzlich anders als die keinesfalls schlechteren Vorgänger, mit…

  • The White Birch – Ehrlichkeit

    The White Birch kommen zwar aus Norwegen – gehören aber genau genommen nicht zur aktuellen norwegischen „New Wave“. Denn bereits 1996 erschien das erste Album der Band um Ola Fløttum, „Self Portrayal“ und 1998 das zweite, „People Now Human Beings“. Dass es dann bis zum dritten, „Star Is Just A Sun“, das jetzt auf Glitterhouse…

  • Zita Swoon – Das Leben im Bauch des Wolfes

    „Life = A Sexy Sanctuary“ heißt die neue Scheibe der belgischen Querdenker-Combo Zita Swoon. Das Cover zeigt einen satten, grinsenden Wolf, in dessen Magen sich zwei gerade gefressene Kaninchen küssen. Das wirft natürlich ein ganz eigenes Licht auf den Begriff „Sanctuary“ – der in diesem Zusammenhang nur mit „Zufluchtsort“ übersetzt werden kann. Doch Zita Swoon…

  • Kettcar – Du und wieviel von deinen Freunden

    Platte der Woche KW 44/2002 Was bedeutet Indie? Im Falle von Kettcar jede Menge Schweiß und zwei abgelehnte Majorangebote, so steht’s geschrieben auf ihrer Website. Glaubt man dem fürchterlichen Geschwurbel des Presseinfos, gehört es für die Hanseaten allerdings ebenso zum guten Ton, die eigene Platte in die Nähe der besten Debütplatten aller Zeiten zu rücken…

  • Tom Liwa – Das nächste Teil des Puzzles

    Auf „2 Originals Of Tom Liwa“, seinem hervorragenden neuen Doppel-Album, präsentiert sich der Duisburger Songschmied als Dr. Jekyll und Mr. Hyde, als Lennon & McCartney in einer Person. Das eine Album namens „Nostalgia No Existe“, eingespielt mit seiner Punkformation No Existe, zeigt den Liwa musikalisch wie textlich als Rebellen. Dabei poltert Liwa durch 17 Songs…

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