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  • Jaimi Faulkner – Back Road

    Jaimi Faulkner gehört zu jener Spezies australischer Songwriter, die den Blick auf die Musik schon lange jenseits des eigenen Kontinents schweifen lassen. Bemerkenswerterweise hat sich der Mann für Europa als Basis für sein musikalisches Wirken ausgesucht und ist bereits 2010 dort ansässig. Bemerkenswert ist das deshalb, weil er sich musikalisch – nach einem kurzen Ausflug…

  • Karoshi – Rabauken und Trompeten

    Es gab wohl kaum ein Jahrzehnt mit dermaßen vielen Trends und musikalischen Hypes wie die 1990er Jahre. Grunge und Neo-Punk, Cross-Over, Eurodance und Trip-Hop. Und: Ska-Punk bzw. Trompeten-Punk. Was war das groß damals. Rancid und die Mighty Mighty Bosstones, Less Than Jake und Mad Caddies, No Doubt (so irgendwie…) und viele viele mehr. Karoshi gab…

  • John van Deusen – (I Am) Origami – Pt. I – The Universal Sigh

    Spezialisten dürfte John Van Deusen, der Mann aus dem Staat Washington, gegebenenfalls als Sänger der Indie-Band The Lonely Forest bekannt sein, deren (bei uns nicht veröffentlichte) Alben von Chris Walla produziert wurden, was die Band in den Dunstkreis um Death Cab For Cutie propellerte. Das muss man aber nicht wissen, um dieses Solo-Debüt von van…

  • Kathryn Williams – Songs From The Novel Greatest Hits

    Platte der Woche KW 33/2017 Zunächst mal: Es handelt sich bei dieser Veröffentlichung keineswegs um ein „Greatest Hits“-Album von Kathryn Williams. Es ist auch kein „Greatest Hits“-Album von Cass Wheeler. Was nicht weiter verwunderlich ist, denn Cass Wheeler ist ein fiktiver Charakter. Die britische Autorin Laura Barnett („The Version Of Us“) hat Cass Wheeler erfunden…

  • Kolari – Fear/Focus

    Da kommen ein paar Jungs aus Hamburg um die Ecke, veröffentlichen ihr neues Album, ihr erstes Album, auf dem kleinen, sympathischen Label Sportklub Rotter Damm (Heimat von unter anderem Abramowicz und Farben/Schwarz) – und dann sind die so gut. So unglaublich gut, so überragend gut. Kolari, Alter, hör‘ dir das an. Post-Hardcore ist das, aber…

  • Bunny – Bunny

    Das ziemlich ungelenk benannte Kollektiv Bunny (man versuche, das zu googeln) gehört zu jener Kategorie kanadischer Indie-Supergroups, die sich aus Musikern diverser anderen Bands zusammensetzen. In der Tat haben alle fünf Mitglieder ihre Finger in gleich mehreren Projekten. Das – und der Umstand, dass sie als Bunny schon seit sieben Jahren herumwerkeln, aber erst jetzt…

  • Aldous Harding – „Ich genieße inzwischen alles viel mehr“

    Die Emotionen sind echt, der Titel trotzdem eher eine Mogelpackung: Eine „Party“ im konventionellen Sinne veranstaltet Aldous Harding natürlich auch auf ihrem zweiten Album nicht, aber mit PJ Harveys langjährigem Wegbegleiter John Parish am Mischpult hat die neuseeländische Ausnahme-Singer/Songwriterin ihren Sound nun mit allerlei Pianos, Orgeln, Bläsern und leise pulsierenden Beats aus der Steckdose betont…

  • Jetzt! – Liebe in großen Städten (1984-1988)

    Jochen Distelmeyer, Frank Spilker, Bernd Begemann, Bernadette La Hengst – die Liste der bekannten Größen aus dem Umfeld der Hamburger Schule, deren (musikalische) Wiege im beschaulichen ostwestfälischen Kurort Bad Salzuflen stand, ist lang und illuster. Ein Musiker, der (wie Andreas Henning von den Time Twisters) in diesen Aufzählungen gerne vergessen wird, ist Michael Girke –…

  • Poppy Ackroyd – Sketches

    Die britische Pianistin Poppy Ackroyd besinnt sich auf ihrem neuen Album „Sketches“ auf ihre Wurzeln und präsentiert Solo-Versionen ihres Materials, das die versierte Neo-Klassikerin zuvor ansonsten auch schon mal reichhaltiger orchestriert präsentierte. Dennoch ist der Titel des Werkes „Sketches“ nicht so glücklich gewählt, denn obwohl hier nur Klavier und (sehr effektive) atmosphärische Field-Recordings wie Regen,…

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