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  • Bakery – Lucy

    Berlin entwickelt sich schon seit einiger Zeit wieder zu einer Drehscheibe für kreative Köpfe aller Art. Meist handelt es sich hierbei um internationale Künstler, die sich – auf Bowies Spuren – in der Hauptstadt niederlassen (Dear Reader, Gemma Ray, Agnes Obel, Hanna Leess oder Ian Fisher gehören dazu – um nur mal einige zu nennen).…

  • Michael Baker – Der reisende Magier

    Michael Baker ist der geborene, klassische Troubadour. Der Mann mit den englisch/französischen Wurzeln entschied sich nämlich schon früh, einem konventionellen Leben die Alternative als Reisender in Sachen Musik gegenüber zu stellen. Selbstredend führte das zu einer Karriere als Straßenmusiker – nicht nur auf den Straßen von London, sondern in ganz Europa. Michael ging sogar noch…

  • Hope Sandoval And The Warm Inventions – Until The Hunter

    Besonders viele Scheiben machen Hope Sandoval und Colm Ó Cíosóig alias The Warm Inventions ja nun nicht gerade. Der Vorgänger dieses neuen Albums liegt nun ganz sieben Jahre zurück. Deswegen wundert es schon, wenn das Gespann das neue Werk nach einer solch langen Wartezeit nun mit einem neunminütigen Nicht-Stück beginnt – das (neben einiger Effekte)…

  • Tasseomancy – Do Easy

    Unter dem Label Tasseomancy firmiert das kanadische Zwillingspaar Romy und Sari Lightman, die sich von ihrer ehemaligen Mutterband Austra (mit der man nach wie vor freundschaftlich verbunden ist) auf dieser Scheibe insofern emanzipiert haben, als dass diese eine breiter aufgestellte, organische Basis bietet, die dem faszinierend vielschichtigen Unisono-Gesang der Schwestern auch in gesanglicher Hinsicht mehr…

  • Cory Hanson – The Unborn Capitalist From Limbo

    Das seltsam betitelte Solo-Debüt von Cory Hanson, der zuvor als Frontmann von Wand auf sich aufmerksam machte, hätte tatsächlich das Zeug zum Songwriter-Album des Jahres gehabt. Denn Hanson überzeugt mit brillanten, verstiegenen Kompositionen, die in ihrer harmonischen Üppigkeit durchaus an den großen Elliott Smith erinnern, fantastischen und immer wieder überraschend ausgelegten, dramatischen Streicherarrangements von Heather…

  • Laurel – Park EP

    Früher gab es Scheiben wie diese öfter – denn die in London lebende und arbeitende Laurel Arnell-Cullen hat sich auf jene Art von leicht sperrigem Indie-Pop spezialisiert, wie er in den 90ern en vogue gewesen ist. Dabei bietet die 22-jährige Singwriterin und Produzentin auf ihrer Debüt-EP vier recht unterschiedlich ausgerichtete Tracks, die von der nachdenklichen…

  • Agnes Obel – Das Geheimnis der Transparenz

    Als die in Berlin lebende und arbeitende Dänin Agnes Obel an den Songs ihres aktuellen, dritten Albums arbeitete, stieß sie auf den in unseren Breiten gerne verwendeten Begriff des „gläsernen Bürgers“. Wie wir alle wissen, ist damit die erzwungene Transparenz gemeint, der sich jedermann auszusetzen hat, der auf irgendeine Art und Weise im politischen oder…

  • Martha Wainwright – Goodnight City

    Martha Wainwright ist eine jener Songwriterinnen, denen das bislang Erreichte immer nur ein Ansporn zu sein scheint, sich in noch abenteuerliche Gefilde zu begeben. Jedenfalls schlägt Martha auf diesem von Thomas Bartlett und Brad Albetta produzierten Nachfolgealbum zu dem eher poppigen „Come To Mama“ in struktureller, harmonischer und arrangementstechnischer Hinsicht ein für sie neues Kapitel…

  • The Wave Pictures – Bamboo Diner In The Rain

    Auf der letzten Tour spielten Dave Tattersall und seine Mannen bereits einen Song des nun vorliegenden neuen Studioalbums und präsentierten diesen mit den Worten: „Der nächste Song handelt von einem Panama-Hut, weil man ja schließlich über irgendetwas seine Songs schreiben muss.“ Eine besondere Logik im wunderlichen Zitaten-Dschungel Tattersall zu suchen, macht also keinen großen Sinn.…

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