Falsche CD? Nein, nur die „Black Side“ der neuen CBP. Und die hebt mit singender Säge und Lagerfeuer-Schrammel an, sodass…
Falsche CD? Nein, nur die „Black Side“ der neuen CBP. Und die hebt mit singender Säge und Lagerfeuer-Schrammel an, sodass man unwillkürlich auf vorbeiwehende Steppenhexen wartet. Stattdessen kommen die beiden Teile von von „NO!“. Spätestens beim sich schön aufschaukelnden „Pt. 2“ hat man verstanden, dass man auf die „floydigen“ Sounds sel’gen Angedenkens (vgl. „(Mankind) The…
Während sich Liam, der Sohn des Crowded House-Masterminds Neil Finn, heutzutage erfolgreich als musikalischer Stammhalter seines Vaters präsentiert (und teilweise verblüffend effektiv in dessen songwriterischen Schuhe schlüpft), sucht Neil Finn selber auf seinem neuen Album tatsächlich noch mal nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Dieses übrigens nicht alleine: Neben dem besagten Liam beschäftigt Finn alle musizierenden Mitglieder seiner…
Dass in Italien der Prog- und Post-Rock ein gewisses Standing hat, ist hierzulande nicht unbedingt Gegenstand musikalischer Betrachtungen. Umso erfreulicher, dass mal ein Act aus dieser Ecke es bis zur offiziellen Veröffentlichungsreife schafft. Julie’s Haircut kommen aus der Gegend um Modena und „Ashram Equinox“ ist ihre sechste Veröffentlichung. Das Gemisch aus Krautrock-Rhythmen (die Jungs fungierten…
Mark und Clive Ives gehören sicher nicht zu jener Spezies Musiker, die etwas spontan oder schnell entschlossen tun. Für ihr erstes Werk nach 20 Jahren Pause durchsuchten die Herren, die seit 30 Jahren als Ur-Alternative in der Musikszene mitmischen z.B. unveröffentlichtes Material aus den 60s und 70s durch, um sich inspirieren zu lassen. Das Ergebnis…
Fortführend was sie mit „Hundreds“ schon begannen, bleiben die Geschwister Milner auf „Aftermath“ dem Elektropop treu, schaffen sphärische Soundscapes und kreieren eine Gänsehautatmosphäre, die ihren Reiz hauptsächlich aus Evas Stimme zu ziehen scheint. Und einem untrügerischen Gespür für den richtigen Kompromiss zwischen Synthies und Organik.Man trete einen Schritt zurück und besehe sich, was seit ebenjenem…
Seit ihrem Debütalbum „Herz aus Gold“ aus dem Jahr 2012 verzückt Die Heiterkeit ca. die Hälfte der Fans und Kritiker. Die andere Hälfte schüttelt ratlos den Kopf oder lächelt verächtlich. Dabei – so schien es eine Zeit lang – konnte niemand so richtig sagen, woran das eigentlich lag. Am – bewussten oder unbewussten – Lo-Fi-Sound?…
Donovan Quinn und Ben Chasny sind zwei Indie-Veteranen, die sich auf diesem Album als weitestgehend akustisch agierende Schnürsenkel-Troubadoure versuchen. Das Ergebnis ist dabei durchaus charmant zu nennen – und zwar in dem Sinne, dass die Herren gar nicht erst versuchen, die Perfektion der Großen des Genres zu re-kreieren. Sie können Gitarre spielen – aber nicht…
Riot Grrrls gibt es auch heute noch. Nur müssen diese sich nicht mehr bloß mit verstimmten Gitarren als musikalischer Ausdrucksmöglichkeit begnügen, sondern können aus dem Vollen schöpfen – wie die kanadische Künstlerin Lowell, die mit „I Killed Sara V.“ nun eine Debüt-EP vorlegt, die eine Vielzahl musikalischer Möglichkeiten bietet: Sozusagen von der Piano-Ballade über HipHop…
Ganz schön mutig: Da setzt sich also Hanna Meyerholz für ihr Debüt-Album fast ganz alleine mit ihrer Gitarre ins Studio, und klimpert ihre Songs nackt, verletzlich und ohne großes Tamtam ins Mikrofon. Damit setzt sich natürlich dem üblichen Joni Mitchell-Vergleich aus%3B weil sie das nämlich auf Englisch tut – weswegen sie deswegen auch daran scheitern…