Aus zwei mach drei und aus drei mach zwei: Auf ihrem dritten Album „Ghostory“ sind die New Yorker School Of…
Aus zwei mach drei und aus drei mach zwei: Auf ihrem dritten Album „Ghostory“ sind die New Yorker School Of Seven Bells vom Trio zum Duo geschrumpft. Claudia Deheza hat die Band verlassen, sodass nur noch ihre eineiige Zwillingsschwester Alejandra am Mikrofon und Benjamin Curtis als Gitarrist und Produzent verblieben sind.Dem Sound hat das keineswegs…
Zwar ist diese Scheibe das Debüt der Solo-Künstlerin Sophia Knapp – allerdings ist Sophia seit über fünf Jahren als Mitglied der Projekte Lights und Cliffie Swan tätig. Die Dame aus Brooklyn weiß also recht gut, wie man Songs in Form bringt bzw. was man tun muss, um sein Ziel zu erreichen. Dieses bestand übrigens darin,…
So gesehen ist die Irin Lisa Hannigan auf dem zweiten Bildungsweg zu ihrer eigentlichen Berufung – der autarken Songwriterin – gekommen. Bevor sie nämlich 2008 ihr erstes Solo-Album „Sea Sew“ einspielte, hatte sie schon ein respektables Resumé als Künstlerin aus der zweiten Reihe vorzuweisen. Hauptsächlich war Lisa zu dieser Zeit nämlich als Partnerin von Damien…
Auf der Tour zum letzten Lambchop-Album, „OH (Ohio)“ erlebte das verblüffte Publikum quasi einen „neuen“ Kurt Wagner. Einen, der nicht mehr ausschließlich auf seinem Schemel saß, sondern einer, der auf der Bühne herumfuhrwerkte wie ein junger Wilder. Bei der anschließenden Tour zu dem KORT-Projekt steigerte Wagner dieses Gebaren gar noch und wurde beobachtet, wie er…
Zunächst mal muss man wissen, dass das neue Album des Southern Eccentric Jim White unter dem Eindruck der ungewollten Trennung von seiner Frau und Mutter seiner Kinder entstanden ist. Das erklärt die Sache allerdings bestenfalls inhaltlich (soweit das bei jemandem möglich ist, der einen Song über das Wissen der Steine fabriziert). Musikalisch ist das Album…
Es gibt so Platten, da ärgert man sich einfach, dass dafür Rohstoffe, Zeit und mehr verschwendet wurden. Diese ist so eine. Denn der gute Tom Fuller mag vielleicht ein netter Kerl sein und seine Band eine vielleicht gar nicht so schlechte. Was sie hier aber gemeinsam abliefern, ist an Belanglosigkeit, an vertonter Langeweile nicht zu…
Vorab: Dem Rezensenten kräuselt sich wg. Spock’s Beard schon lange kein Barthaar mehr. Seit die atemberaubenden Gentle-Giant-Rasereien fast völlig verschwunden sind, seit Neal Morse zunächst zusehends von missionarischem Sendungsbewusstsein überfallen wurde und dann (zunächst!) ganz der teuflischen Rockmusik entsagen musste, seit der ehemals halsbrecherische Progrock gefälligem Wohlklang allüberall wich, ist der Bart sogar richtig ab.…
Itai Simon und Hagai Izenberg haben ein heutzutage schon fast rührend anmutendes Konzept: Mit Synthesizer und basslastigen Disco-Beats erschufen sie einen (instrumentalen) Gegenentwurf zum modernen, elektronisch geprägten Dancefloor-Sound im Stile der seligen 80er. Unterstützt von der Produzentenlegende Dave Bascombe (Kylie Minogue, Suede oder Erasure) kreierte das Duo ein Klanguniversum, das sich so fast Retro nennen…
Wenn ein Engländer wie Jack Savoretti gleich mit vier Tracks in einer US-Fernsehserie wie „Grey’s Anatomy“ vertreten ist und dabei auch noch Americana macht, dann darf man glauben, dass der Mann das kann. Obwohl die Stilistik bei Jack gar keine soo große Rolle spielt. Sicher, Country scheint ihm mehr zu liegen als britischer Folk, aber…