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  • Land Of Talk – Some Are Lakes

    Vor zwei Jahren krochen Elizabeth Powell und ihre beiden Mannen aus ihrem kanadischen Übungskeller und ließen – auf bemerkenswert lockere und unernste Art – ihre kleinen Indie-Schrammelpop-Songs auf das Publikum los. Bereits damals zeigte sich, dass die Band aus Spaß an der Freude tätig war und keine großartigen weitergehenden Ambitionen hat. Das ist auch beim…

  • The All New Adventures Of Us – Best Loved Goodnight Tales

    Genau genommen sind die Abenteuer, die „uns“ hier erleben (bzw. präsentieren, ja zelebrieren), nicht wirklich neu. Als typische britische Working-Class Kids bedient dieses Quintett jene Erwartungen, die man an diese Art von Musik hat: Man findet sympathische, kleine Underdog-Dramen, humorvoll und so positiv wie eben möglich in schrullige und leicht angeschrägte Beat-Pop-Songs verpackt, mit einer…

  • Nibs Van Der Spuy – A Bird In The Hand

    Bislang begnügte sich Nibs Van Der Spuy aus Südafrika damit, auf seinen Scheiben eine Art akustische Ben Harper-Variante vorzustellen. Das neue Album geht da einen Schritt weiter. Hier stehen weniger die zweifelsohne vorhandenen instrumentellen Fähigkeiten Van Der Spuys im Mittelpunkt, als vielmehr die Songs und der Gesang. Im Prinzip liefert Van Der Spuy hier eine…

  • Joe Bonamassa – Live From Nowhere In Particular

    Mit dem nächsten Blues-Mixtape für den besten Kumpel kann Rezensent es sich mal einfach machen: „Live From Nowhere In Particular“ auflegen, dezent übersteuern und „Record“ drücken. Das beste live aufgenommene Blues-Doppelalbum seit Anno Tubak sorgt für den Rest: Da gibt es mit „Bridge To Better Days“ eine zwischen Leslie West und Robin Trower changierende Riffbestie,…

  • Compilation – Born To The Breed – Tribute To Judy Collins

    Judy Collins ist als Songwriterin im Allgemeinen durch ihre Hits „Send In The Clowns“ und „Amazing Grace“ ein Begriff. Dass dieses Album (auf dem beide Nummern nicht vertreten sind) nun aber bereits das zweite Tribute-Werk ist und dass hierauf äußerst hochkarätige Kollegen der Songwriterin Collins huldigen, spricht für sich. Shawn Colvin, Rufus Wainwright, Jim Lauderdale,…

  • Ani DiFranco – Red Letter Year

    Dass Ani DiFranco sich gelegentlich selbst zitiert, ist fast unausweichlich. Denn das Tempo, in dem sie ihre CDs auf den Markt wirft, ist dermaßen atemberaubend, dass eigentlich kaum eine Weiterentwicklung möglich sein dürfte. Deswegen kommt es gelegen, dass das neue Werk aufgrund einer Babypause fast zwei Jahre zum reifen benötigte. Das Ergebnis ist die Ani…

  • A Place To Bury Strangers – A Place To Bury Strangers

    APTBS gelten gemeinhin als „die lauteste Band New Yorks“. Das lässt sich auf Konserve natürlich nur indirekt überprüfen – aber die Jungs geben sich alle Mühe. Auf diesem polternden Debütwerk kommen sie zumindest als die „übersteuerteste Band“ New Yorks her. Die Drums explodieren vor sich hin und versinken in einem Meer kakophonischer Gitarrenfeedbacks, in denen…

  • Ofrin – On Shore Remain

    Hinter Ofrin steckt die israelische Sängerin Ofri Brin, die derzeit in Berlin wohnt. Zusammen mit unter anderem ihrem Partner und Pianisten Oded K.dar. und Eddie Stevens von Moloko hat sie das Album „On Shore Remain“ aufgenommen, auf dem sie sich nicht zwischen Jazz, Soul, Downbeat und Pop entscheiden kann und daher einfach von jedem etwas…

  • Mt. Wilson Repeater – Mt. Wilson Repeater

    Um es vorweg zu nehmen: Ein wenig mehr Einsatz von Jim Putnams Stimme hätte dieser Platte gut zu Gesicht gestanden. Nicht dass die Songs langweilig wären, aber man ertappt sich immer wieder bei dem Gedanken, dass jetzt gleich der Einsatz kommen müsse, aber er kommt nicht. Das liegt vielleicht an der einen oder anderen Radar…

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