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  • Juana Molina – Tres Cosas

    Die Argentinische Pop- und Rockmusikszene ist bisher fast völlig auf die Musica Nacional beschränkt, die den globalen Popdiskurs in eine oft etwas pathetisch verspielte regionale Variante übersetzt. In Nordamerika oder Europa werden diese Artefakte der kulturellen Globalisierung kaum wahrgenommen und so ist es schon fast eine Meldung wert, dass uns überhaupt eine Veröffentlichung einer Songwriterin…

  • Neal Casal – Leaving Traces: 1994-2004

    Zwar hat sich Neal Casal immer noch nicht zu einer „richtigen“ neuen CD durchringen können (sein letztes Solo-Werk, „Return In Kind“ war ja eine Sammlung von Cover-Versionen), bringt aber zumindest zur anstehenden Tour eine Best-Of-Sammlung heraus. Interessanterweise gibt es hier einige alternative Versionen seiner besten Tracks, eine weitere Cover Version (Johnny Thunders „It’s Not Enough“)…

  • Compilation – A Guitar Supreme – Giant Steps In Fusion Guitar

    Der rastlose Gitarrenpapst Mike Varney (Shrapnel Records) hatte die Idee zu diesem Tribute-Album der etwas anderen Machart: Ihm war offensichtlich aufgefallenen, dass der wohl bekannteste Saxophonist überhaupt und besonders einflussreiche Interpret und Komponist John Coltrane eben nicht nur Generationen anderer Saxophonisten und Bläser allgemein beeinflusst hat. Auch unter Keyboardern und sogar Gitarristen hört man immer…

  • Giant Sand – Gordon Lightfoot rettet den Tag

    Noch anlässlich der letzten Giant Sand-Scheibe, dem Covers Album, war sich Howe Gelb ziemlich sicher, dass es Giant Sand hinkünftig nicht mehr geben würde. Denn damals betrachtete er John Convertino und Joey Burns noch als integralen Bestandteil – und die beiden hatten halt nun mal aufgrund des Erfolges mit Calexico keine Zeit mehr für die…

  • Jona – Mixen was du liebst

    „Sich freuen bei 150“ lautete das Motto seines ersten Albums, mit dem Jona Steinbach letztes Jahr schon einigen Staub aufwirbeln konnte. Als „Manifest einer gescheiterten Generation“ wurde es in der Presse beschrieben oder gar „eines der besten deutschsprachigen Debüts, die ich bis jetzt mitbekommen habe“. Dieser Tage erscheint nun das zweite Werk des immer noch…

  • Paul Weller – Studio 150

    Zu dieser Scheibe gab es redaktionsintern schon einen Diskurs: Wie sollte eine gute CD mit Cover-Versionen aussehen? Nun, eigentlich soll sie ja Stücke enthalten, die eben nicht schon hundertfach gecovert wurden – dann wieder soll der Interpret aber auch aus gängigem Material eigene Aspekte herausschälen können. Insofern macht Paul Weller sein Geschäft eigentlich ganz gut.…

  • Aberfeldy – Young Forever

    Wer immer schon mal wissen wollte, wie die englischen Folkbands der frühen 60er Jahre geklungen haben müssen (also jene, die noch vor dem Skiffle und dem Mersey-Beat existierten), der möge zu dieser Scheibe greifen. Dermaßen unbedarft, naiv und aus allen Poren nach Müsli müffelnd hat sich seit Adam Green schon lange niemand mehr an naivem…

  • Thalia Zedek – Trust Not Those In Whom Without Some Touch Of Madness / Hell Is In Hello

    Eher zufällig erscheint jetzt zeitgleich zur neuen Studio-CD von Thalia Zedek auch eine Sammlung mit Live-Stücken auf dem Return To Sender Mail-Order Label. Es ist aber ein glücklicher Zufall, da sich beide Werke hervorragend ergänzen. (Mit dem Track „Hell Is In Hello“ gibt es gar auch eine Überschneidung) Die Scheibe mit dem langen Namen ist…

  • Sons And Daughters – Love The Cup

    Platte der Woche KW 37/2004 Alex Kapranos von Franz Ferdinand bezeichnet die Sons And Daughters aus Glasgow als seine neue Lieblingsband. Das macht Sinn, denn S&D arbeiten auf dem gleichen Energie-Level wie unser aller Lieblings-Hype (und außerdem kommen sie aus derselben Stadt und sind auf demselben Label). Allerdings hören die Gemeinsamkeiten hier auf. S&D haben…

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