Dass Greg Dulli schon seit den früheren Tagen der Afghan Whigs alles covert, was nicht fest am Boden angenagelt ist,…
Dass Greg Dulli schon seit den früheren Tagen der Afghan Whigs alles covert, was nicht fest am Boden angenagelt ist, setzen wir als bekannt voraus. Eine Tradition, die er mit seiner aktuellen Band The Twilight Singers nicht nur auf der Bühne fortführt. Auf diesem neuen Album – der ersten von gleich drei geplanten Cover-Platten –…
Ein sehr schöner, kranker Name für eine kaputte Scheibe. „Kaputt“ ist dabei natürlich als Lob zu verstehen, denn wenn Royal Trux eines jemals waren, dann „kaputt“ – im Rock’n’Roll’schen Sinne. Nun ist Royal Trux ja bekanntlich tot – was aber Jennifer Herrema nach Neil Hagertys Weggang dann letztlich doch nicht davon abhielt, genau da weiter…
Befragt nach dem derzeitigen Stand der Dinge bei Ween, antwortete Aaron Freeman alias Gene Ween letztes Jahr in einem Interview lediglich: „It’s groovy, baby!“ Wie Recht er damit hatte, spiegelt nun auch dieser letztes Jahr im Chicagoer Vic Theater mitgeschnittene CD / DVD-Doppeldecker wider – 17 Songs gibt’s auf dem Silberling, satte 26 auf der…
Für erste Aufmerksamkeit sorgte Evil Tordivel mit seinem Beitrag zum King Of Convenience Remixwerk „Versus“ vor drei Jahren. Nachdem sein Remake von „Leaving Against The Wall“ erschienen war, schrieb ein Vertreter der britischen Journaille, dass Herr Tordivel „vermutlich verrückt sei“. Diesen Eindruck erweckt auch sein Debütalbum, auf dem 60s-Kitsch-Pop, Effekt-beladener Psychedelic-Rock aus den 70ern und…
Manchmal sind die Wege des Herrn wirklich unergründlich: Cristina Donà ist eine Songwriterin aus Italien, die seit 1995 tätig ist und 1997 für den internationalen Markt von Robert Wyatt „entdeckt“ wurde (der auf einem älteren Track, „Goccia“, der der Vollständigkeit halber auch auf dieser Scheibe zu finden ist, höchstpersönlich Hand anlegte). Cristinas nun vorliegendes, drittes…
In Zeiten des totalen Crossovers, in denen auch musikalisch alles erlaubt ist, darf man auch klassischen Folk, moderne Loops und fernöstliche Rhythmik kombinieren. Padma Newsome und Bryce Dessmer von den an dieser Stelle unlängst auch sehr gelobten The National fahren hier einen ziemlich schrägen Egotrip, der sich sicherlich gut als Soundtrack für die Esoterikselbsthilfegruppe eignet,…
Man kann ja sagen was man will, aber eine Band, die in 20 Jahren gerade mal vier Tonträger veröffentlicht, dennoch über den ganzen Zeitraum unverändert zusammen bleibt, von Kollegen hochgeschätzt wird (auf der neuen Scheibe befindet sich z.B. das Stück „Soulboy“, das zuvor von Mel C. interpretiert wurde) und die gleich mehrere inoffizielle Websites von…
Diese Herren fühlen sich – trotz ihres eher zu einer Emoband passenden Namens – ganz offensichtlich dem Pop der frühen 80er Jahre verpflichtet. Madness oder Dexy’s Midnight Runners kommen einem gleich bei der ersten Single „Godhopping“ (in Großbritannien bereits ein Chart-Hit!) in den Sinn, kein Wunder, wurde das Debüt der Schotten doch von deren berühmtem…
Hinter dem imaginären Fluss des James Yorkston gibt es viel zu entdecken. Auf seinem zweiten Album gelingt es dem schottischen Singer / Songwriter mit seinen Athleten Songs von bezaubernder Schlichtheit zu spielen, die manchmal gar an Traditionals erinnern. Das von Kieran Hebden (Four Tet) sparsam und doch warm produzierte Album spannt einen Bogen zwischen eben…