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  • The Bevis Frond – Hit Squad

    Es gab Zeiten in den 90ern, da hätte man The Bevis Frond fast abgeschrieben. Nicht, weil Nick Saloman die Songideen ausgegangen wären, aber seine oft im Alleingang im eigenen Schlafzimmer eingespielten Platten ließen einfach mitunter den klanglichen Abwechslungsreichtum vermissen, den man selbst in einem Genre wie Psychedelic Rock nun einmal braucht. Mit den Alben „Valedictory…

  • Saturday Looks Good To Me – Every Night

    Fans von Belle & Sebastian, aufgemerkt: Hier kommt womöglich eure nächste Lieblingsgruppe. Ähnlich wie Stuart Murdoch und die Seinen hat sich nämlich auch SLGTM-Mastermind Fred Thomas aus Detroit dem unverfälschten Sixties-Kammer-Pop verschrieben. Zusammen mit dem frühen His Name Is Alive-Kopf als Co-Produzenten ist es Thomas und seinen knapp 20 Mitstreitern gelungen, eine klanglich noch perfektere…

  • Cuts – Cuts

    Zunächst mal hört sich das so an, als sei hier eine beliebige CD aus den 60s falsch verpackt worden. Doch mit der Zeit stellt sich heraus: Das sind gar nicht The Who, auch wenn sich der Drummer anhört wie ein drogengesättigter Sohn von Keith Moon. Das sind gar nicht The Stooges, auch wenn die Gitarrenkaskaden…

  • Elliott Smith – Songs From A Basement On The Hill

    Schade, dass ausgerechnet diese Scheibe nun zum Vermächtnis des genialen Songwriters werden musste, der unter mysteriösen Umständen vor ziemlich genau einem Jahr verstarb. Dieses Werk ist – trotz oder wegen der von Rob Schnapf und Joanna Bolme geleisteten Schützenhilfe bei der posthumen Fertigstellung – ganz klar ein Transitions-Album, auf dem der Meister (nicht immer mit…

  • The Delgados – Universal Audio

    Es hätte ja auch nicht immer so weiter gehen können. Sehr viel mehr hätte man schwerlich auf die Songs unserer emsigen Schottenband draufpacken können. Und so entschloss man sich dann auf Album Nr. fünf für eine Art Rückschritt. Wo auf den letzten beiden Werken noch filigrane String-Arrangements die facettenreichen Songkunstwerke von Alun Woodward, Emma Pollock…

  • Family*5 – Wege zum Ruhm

    Klingt so eine Band, die seit mehr als zehn Jahren keine Platte mehr veröffentlicht hat? Wie schon zu ihren Glanzzeiten Mitte der 80er kümmert sich die legendäre Band, von der inzwischen nur noch Sänger Peter Hein in der alten Heimat Düsseldorf wohnt, auch heute nicht um Trends, Moden und den Zeitgeist. Die „Wege zum Ruhm“…

  • Silkworm – It’ll Be Cool

    Wer glaubt, dass Indierock keine Lebensaufgabe ist, kennt Silkworm vermutlich nicht: Den großen Durchbruch haben sie nie geschafft, aber knapp unter dem Radar der großen, mächtigen Musikindustrie macht die Band aus dem Nordwesten der USA bereits seit mehr als 15 Jahren beständig mit tollen Konzerten und ebensolchen Platten auf sich aufmerksam. Die ersten drei Songs…

  • Ocean Colour Scene – Live – One For The Road

    Da OCS eh nie etwas anderes getan haben, als zu versuchen, ihre Live-Energie möglichst adäquat und lebendig ins Studio hinüber zu retten (weswegen sie zu Boom-Zeiten des Brit-Pop stets als zu unpoppig galten), erstaunt es nun nicht wirklich, dass die Jungs hier mit einem richtig schönen, altmodischen Live-Album herauskommen. Inkl. Drum-Solo übrigens. Da eben OCS…

  • Nozzle – Twisted Vision

    Schon beim Debütalbum „Winter“ vor vier Jahren dürfte es kaum einen Review gegeben haben, in dem hinter dem Namen von Sänger, Gitarrist und Songwriter Dave Blomberg nicht die ominöse Klammer mit den Worten „Gitarrist von New Model Army“ aufgetaucht wäre. Dass sich das mit diesem zweiten Album ändert, ist unwahrscheinlich, denn inzwischen gehört auch NMA-Drummer…

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