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  • Xul Zolar – Fear Talk

    Nach dem Künstlernamen Xul Solar des argentinischen Malers Oscar Agustin Alexander Schulz benannte sich die Kölner New-Wave-Pop-Truppe Xul Zolar. Weniger weil es um Klangmalerei, sondern weil es bei der Musik des Quartetts – wie auch bei den Arbeiten Xul Solars – um das Erschaffen von „imaginären Welten“ geht. Welten, die mit der Realität nur noch…

  • Gisbert zu Knyphausen – „Mir fließen die Texte nicht so von der Hand wie Bob Dylan oder Conor Oberst“

    „Es war für mich überlebenswichtig, um es mal mit einem großen Wort zu sagen, mich neu aufzustellen“, sagt Gisbert zu Knyphausen über sein Ende Oktober erschienenes drittes Album unter eigenem Namen, das den Titel „Das Licht dieser Welt“ trägt. Sieben Jahre lang hatte er davor als Solist veröffentlichungstechnisch nichts von sich hören lassen, getroffen vom…

  • Someday Jacob – Everybody Knows Something Good

    Die bisherigen Alben des norddeutschen Folkpop-Projektes Someday Jacob wurden allenthalben dafür gelobt, wie elegant Jörn Schlüter und seine Mannen Americana-Reminiszenzen zu einer angenehm temperierten Melange verquickten, die kaum vermuten ließ, dass die Band eben nicht aus den USA stammte. Was dabei gerne übersehen wurde, war der Umstand, dass die Songs, die Someday Jacob bis dato…

  • Karl Blau – Out Her Space

    Platte der Woche KW 46/2017 Das im letzten Jahr veröffentlichte Karl Blau-Album „Introducing“ war eine Art musikalischer Visitenkarte des Mannes aus dem Staate Washington, der dortselbst – aber eben nur dort – seit Jahren emsig vor sich hinwerkelte und Scheiben auf dem K-Records Label veröffentlichte. Sein offizielles, internationales „Debüt“ erschien erst letztes Jahr. Hier coverte…

  • Fabrizio Cammarata – Of Shadows

    Als einer der wenigen italienischen Barden, der im konventionellen, englischsprachigen Songwriter-Segment ohne Probleme reüssieren und begeistern kann, ist der Sizilianer Fabrizio Cammarata auch in unseren Breiten schon seit einiger Zeit kein unbeschriebenes Blatt mehr. Nach einer relativ langen Wartezeit kommt er nun mit einem neuen Album daher, das den Mann von einer relativ düsteren Gemüts-Position…

  • Pearls Before Swine – One Nation Underground (50th Anniversary Remaster)

    Lange bevor er Pearls Before Swine aus der Taufe hob, nahm Tom Rapp in Rochester, Minnesota, an einer Talentshow teil, bei denen einer der anderen Mitbewerber ein gewisser Bobby Zimmerman war, der nicht viel später nach New York übersiedelte und sich dort als Bob Dylan neu erfand. Da mag man nicht an Zufall glauben, dass…

  • The Weight – The Weight

    Nicht nur das Label der Wiener Band The Weight trägt den Namen „Heavy Rhythm & Roll“ im Titel – sie haben sich das auch als musikalisches Genre ausgedacht. Was das meint, ist folgendes: Tobias Jussel und seine Manne interessieren sich für den klassischen Gitarrensound der 70er Jahre und interpretieren ihre Songs demzufolge als Schweine-Rock-Orgien allererster…

  • Chris Gantry – At The House Of Cash

    Im Alter von 14 Jahren begann Chris Gantry seine mittlerweile über 50 Jahre andauernde Karriere als Songwriter und graue Eminenz der Country-Szene in Nashville, wo er seit 1963 residiert. Dass das nun erstmals erscheinende Album „At The House Of Cash“, das bereits 1973 anlässlich eines Aufenthaltes in Johnny Cashs Domizil entstand (wo Cash Gantry beherbergte,…

  • Dillon – Kind

    Die in Berlin lebende und arbeitende Brasilianerin Dillon legt mit diesem dritten Album ein Werk vor, das ganz klar geprägt ist von der Suche nach einer eigenen musikalischen Sprache. Nachdem das erste Album mit zurückhaltender Elektronik überraschte und das zweite organisch in Richtung Pop zeigte, ist „Kind“ pure stilistische Avantgarde und inhaltlich eher kryptisch. Dillon…

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