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  • Jim White – Waffles, Triangles & Jesus

    Jim White ist mit Sicherheit einer der wunderlichsten Gestalten der Musikbranche. Der unstete Geist arbeitete in so unterschiedlichen Berufszweigen wie Male-Model, professioneller Kicker-Spieler, Gärtner oder Landschaftsbauer. Davon zeugen seine Scheiben ebenso wie von Jims Interesse an den obskuren, sektiererischen Aspekten des evangelikalen Christentums in den USA. Dass er zur Zeit an seinen Memoiren arbeitet, ist…

  • Shed Seven – Instant Pleasures

    Nachdem es sich herumgesprochen hat, dass man mit einer Neuauflage des klassischen BritPop der 90er Jahre immer noch ein wenig Geld verdienen kann, wagen nun auch Shed Seven aus York nach 16 Jahren Sendepause einen Neuanfang. Musikalisch klingt das von Produzent Youth entsprechend voluminös aufbereitete Werk so, als habe es die letzten 20 Jahre nicht…

  • Lonely The Brave – Things Will Matter (Redux)

    Im vergangenen Jahr erschien „Things Will Matter“. Jetzt erscheint es noch mal. Klingt aber ganz anders. Lonely The Brave covern sich selbst heißt es. Und das bedeutet: Chill mal. Denn zwar war schon die erste Version kein wirklich wildes Ding, „Redux“ heißt hier aber tatsächlich noch mal reduziert, jetzt meist ganz runter vom Gas, weg…

  • Mo Kenney – Die halbierte Katze

    „Wir haben eine Katze und die Katze ist unser Kind. Aber wenn wir uns trennen, müssen wir die Katze entzwei schneiden und ich weiß, dass du versuchen wirst, das größere Stück zu nehmen – aber eine Katze ist ja kein Kuchen.“ Das ist schon der Text des ersten Tracks auf „The Details“, dem dritten Album…

  • Lomond Campbell – Black River Promise

    Platte der Woche KW 44/2017 Dass das Debüt-Album des Schotten Lomond Campbell in einem verfallenen, einsamen Schulgebäude in den Highlands entstand – deutlich jenseits der Metropole Edinburgh, wo Campbell normalerweise residiert -, mag man gerne glauben. Denn Campbell ist hier etwas ziemlich Einzigartiges gelungen: Die visuelle und atmosphärische Qualität der schottischen Landschaften mit Hilfe von…

  • Lost Horizons – Ojala

    Lost Horizons ist eine Kollaboration zwischen Bella Union-Mastermind und Ex-Cocteau Twin Simon Raymonde und Richie Thomas, dem Drummer des Post-Rock-Jazz Ensembles Dif Juz. Gemeinsam versuchen die beiden – mit einer Unzahl veritabler Gesangsgäste (wie Marissa Nadler, Karen Peris (Innocence Mission) oder Liela Moss (Duke Spirit) sowie zahlreicher Newcomer(innen)) – eine Art von anspruchsvoller Alternative zu…

  • Philip Selway – Let Me Go

    Achtung: Auf diesem Album frönt der Radiohead-Drummer Phil Selway seinem dritten Hobby. Nachdem die letzten beiden Werke des Meisters noch astreine, wunderschöne und überraschend geradlinige Songwriter-Alben geworden waren, widmet sich Selway auf „Let Me Go“ einer Soundtrack-Arbeit (nachdem er zuvor bereits in dieser Richtung für die Rambert Dance Company gearbeitet hat). In dem zugrundeliegenden Film…

  • Sol Heilo – Skinhorse Playground

    Als Teil des wirbelnden Damen-Quartetts Katzenjammer hat die Norwegerin Sol Heilo ja bereits eine solide Musikantinnen-Karriere hingelegt. Offensichtlich fühlte sie sich selbst dort noch unterfordert, so dass sie sich in stillen Momenten die Notwendigkeit verspürte, die nun auf ihrem Solo-Debüt vorliegenden Songs zu schreiben. Heraus kam dabei eine Art Selbstverwirklichungs-Trip, auf dem Sol Heilo durchaus…

  • Lee Ann Womack – The Lonely, The Lonesome & The Gone

    Auf ihrem neuen Album widmen sich Lee Ann Womack und ihr Gatte und Produzent Frank Lidell erneut der Erforschung ur-amerikanischer Musiktugenden – vom Blues über Gospel, Country und Folk bis hin zum angedeuteten Südstaaten-Soul. Beide – also Lee Ann Womack und Frank Lidell – zu erwähnen, ist notwendig, da Lidell erstens die Songs maßgeblich mitgestaltete…

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