Die Mad Caddies sind jetzt eine Reggae-Band! So kündigte es jedenfalls ihr Label an, der ins Web gestellte Track „State…
Die Mad Caddies sind jetzt eine Reggae-Band! So kündigte es jedenfalls ihr Label an, der ins Web gestellte Track „State Of Mind“ unterstützte diese Aussage und weil der Band alles zuzutrauen ist und sie ja schon immer eine Menge Dancehall- und eben Reggae-Einflüsse in ihrem Ska-Punk einfließen ließ, erschien das nicht wirklich überraschend. Doch nun…
Als vor vielen Jahren das kurze, aber heftige Neo-Swing-Revival mit Bands wie den Cherry Poppin‘ Daddies oder Royal Crown Revue das dicke Ding war, fiel der Name Wolfgang Parker in unseren Breitengerade recht wenig. In den Staaten aber gehört der gute Mann mit seiner Band aber wohl zu den größeren Acts und hat sich in…
Ray Wilson hat neben seiner stets erfolgreicher werdenden Solokarriere und seinem in Konzerten wortreich ausgelebten Schmerz darüber, als Phil Collins-Ersatz bei Genesis durchgefallen zu sein, tatsächlich auch noch Zeit dafür gefunden, seine schottischen „Roots“ Stiltskin wiederzubeleben. Wenn dabei auch von der in den 90ern u.a. durch die den Song „Inside“ verwendende und pushende Levi’s Fernsehwerbung…
Den Sturm- und Drang-Gitarristen kennen Prog-Fans bereits seit ’78 als Stunt-Live-Saitenzerrer (und seit ’80 auch auf Platte), der für Genesis das schwer zu stopfende Loch des entschwundenen Zaubergitarristen Steve Hackett mehr als nur ein wenig kaschierte. Seit ’87 gibt es auch (inzwischen neun!) Solo-Outputs des US-Amerikaners.Im Jahr des Hernn ’07 erscheint nun sein aktuelles Soloschaffen…
Ein wahrer Mucker ist einer, der macht, was er will. Chip Hanna hatte keinen Bock mehr auf Punkrock, ließ seine Bands (US Bombs, One Man Army) hinter sich, griff vom Schlagzeug zur Gitarre und liefert nun ein Album voller Bluegrass und Country ab.Hinter den drei Berlinern stecken Andy Laaf, Tex Morton und Valle, die man…
Sprechen wir es aus: Kid Down spielen Emo! Doch stop! Schnelles Wegklicken ist hier nicht angebracht, denn was die vier Schweden hier abliefern, ist allerfeinste Unterhaltung, für die man weder Scheitel noch geschminkte Fingernägel braucht und die sich trotz wenig neuer Ansätze wohltuend vom großen Rest absetzt.Das Quartett – und damit sollten sie bei vielen…
Beim Cover fängt es an, mit der Musik geht es weiter. Auf die Nekromantix ist Verlass! Auch mit neuer Besetzung macht Kim Nekroman genau das, womit er auf „Dead Girls Don’t Cry“ aufgehört hat und damit genau das, was wir von ihm wollen. Feinsten und unterhaltsamsten Psychobilly nämlich, der direkt in die Beine geht und…
Diesem Album kann man sich auf mindestens zwei Arten nähern: A) auf die alles, wo Ray Alder (Sänger der sich stets Release- wie Europaauftritts-technisch verdammt rar machenden Fates Warning) zu hören ist, umarmende. Oder B) auf der mäkelnden, immer noch mehr verlangenden Ebene. Nur eine Mischung davon wird vermutlich diesem zweiten Redemption-Output annähernd gerecht.A) Es…
Machen wir uns doch nichts vor: Anfang des neuen Millenniums war der klassische, unschuldige Elektropop, der in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts seine Geburt erlebte, doch im Prinzip schon ausgestorben. Die Reste davon in Techno und HipHop versickert oder von den wenigen Überlebenden, wie z.B. den Gründervätern von Depeche Mode zu einer eigenen Kunstform…