Cate Le Bon machte erstmals von sich reden, als sie mit Gruff Rhys von den Super Furry Animals auf dessen…
Cate Le Bon machte erstmals von sich reden, als sie mit Gruff Rhys von den Super Furry Animals auf dessen Solo-Tour supportete. Ergo wundert es nicht, dass sie nun die erste Künstlerin ist, die auf dessen neuem Label debütiert. In der Bio heißt es, dass Cate ihre Songs „nur im Dunkeln“ komponiere. Und so klingen…
Vor wenigen Monaten erst heimsten The Ettes bei uns doch die Platte der Woche ein, auf ihrem neuen Album „Do You Want Power“ klingen sie leider wie ausgewechselt und dadurch ziemlich lahm und langweilig. Plötzlich nämlich fehlt jede Spur vom knarzigen Garagen-Rock, der „Look At Life Again Soon“ so toll machte. Garage und Rock gibt…
Hinter dem malerischen Namen „Die blutigen roten Beete“ verbirgt sich ein Elektronik-Frickler namens DJ Sir Bob Cornelius Rifo (und seine Helfershelfer). Rifo ist einer, der sich als „alt gewordenes Kind mit einer Vorliebe für 70s Comics, Punk und klassischer Musik“ bezeichnet. Denkt man dann noch eine Prise Filmmusik hinzu und würgt das alles gedanklich durch…
Für eine Band, die mit ihrem Debütalbum bereits hoch punkten konnte, ist die Messlatte besonders hoch. Wird sie es schaffen, dem Erstlingswerk das Wasser reichen zu können?Gespannt blickt man deshalb auf Port O’Brien. Die kalifornische Band hat mit ihrem Debüt „All We Can Do Is Singing“ ein fulminantes Werk hingelegt, das so mancher Orts für…
Bereits vier Jahre her ist es, dass das letzte Element Of Crime-Album in den Plattenläden stand. Das erklärt sich in diesem Fall schlicht durch familiäre Verpflichtungen, die Rockstars diesen Alters nun mal eingehen müssen (wenn sie nicht so enden wollen, wie die Stones). Der Begriff „Rockstars“ ist dabei natürlich mit Vorsicht zu genießen, denn EOC…
Mit ihrem letzten Album „Decemberunderground“ haben AFI Maßstäbe gesetzt und einen dunklen Klassiker geschaffen. Kein Wunder also, dass die Erwartungshaltung vor dem Genuss des neuen Silberlings riesig ist. Ein wenig zu riesig, denn am Ende muss man feststellen, dass „Crash Love“ nicht ganz die Größe des Vorgängers hat. Und dabei trotzdem groß ist.AFI sind sich…
Die Begriffe, die in der Info zum Release dieses Albums herausstechen sind: „Mantra“, „Powerpoint-Präsentation“, „Effektivität“, „Lebenswerk“ und „Mildly Psychedelic Danceable 2000s-Era Grunge Music“ (Wobei man die Reihenfolge der letztgenanntren Begriffe beliebig ändern könnte.) Im Prinzip subsumiert das auch, was der Hörer ins Ohr bekommt: Jona Bechtold aus Oregon und Partnerin Clare L. Evans machen eine…
Griechenland. Besonders Thessaloniki. Kennt man. Hier feiert(e) man, machte Urlaub, tanzte am Strand und im Club. Von genau hier kommen Marsheaux. Genauer gesagt zwei Damen, die seit einigen Jahren die passenden Soundtracks dazu liefern. Doch das tun sie nicht in Form von Fetenhits, sondern im Stile der Großen. Es gibt Dancefloor, Elektronik und synthetische Popmusik,…
So richtig gesund für den Zuhörer ist die Art, wie es Health hier gelingt, musikalischen Krach zu strukturieren und kanalisieren, nicht wirklich. Sicher, da gibt es jede Menge unverbrauchter Energie. Aber das mit unendlichen Effekten verbrämte und mit Percussion-Einlagen vorangetriebene Gitarrensound-Gewitter nervt in seiner unerbittlichen Konsequenz dann doch schon sehr. Zumal die Vocals hier bestenfalls…