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  • Blue October – Approaching Normal

    Rockbands definieren sich über ihre Sänger. Vor allem jene, die versuchen, sich in den Charts festzusetzen. Blue October aus Houston gehören zu dieser Sorte Bands. Sänger Justin Furstenfeld versucht seine Kapelle, die vor allem in den USA sehr erfolgreich ist und mit ihrer Single „Hate Me“ des Vorgängers und vierten Albums „Foiled“ mehrere Wochen in…

  • BLK JKS – After Robots

    BLK JKS soll man bitte Black Jacks aussprechen. Das ist aber auch schon das Einzige, auf das man sich in Sachen dieser nach New York transplantierten Band aus Johannesburg einigen kann. Man stelle sich folgendes Szenario vor: Die Talking Heads der mittleren Phase, Frank Zappa, Fela Kuti und Rage Against The Machine hätten sich in…

  • Zoot Woman – Past, Present and Future

    Der künstlerische Prozess als solcher und dessen Ergebnis werden regelmäßig und meist ohne Umschweife in Beziehung zu allem Vergangenen gesetzt oder müssen sich inmitten jetziger Standards behaupten. Zeitlich gesehen hat man es also nicht gerade einfach, wenn man sich kreativ betätigt. Zoot Woman sind sich dieser Herausfoderung bewusst, verschließen sich keineswegs vor eventuellen Zeitsprüngen vor-…

  • J. Tillman – A Year In The Kingdom

    Das Jahr im Königreich hat der Fleet Foxes-Drummer und Songwriter in eigener Person Josh Tillman genutzt, um endlich ein Mal ein wenig aus seiner fast katatonischen Starre als Songwriter auszubrechen. Zwar konnte man bislang auch schon Joshs Songs nicht den Reiz der mondänen Tristesse absprechen – doch klangen diese immer wieder auch gerne ganz schön…

  • Willie Nelson – Lost Highway

    Der Name des neuen Willie Nelson-Albums ist nicht nur eine Hommage an sein Label und den Song, den Hank Williams dereinst populär machte, sondern auch Programm: Diese Retrospektive gilt schließlich einem Mann, der in den 70ern dereinst auszog, als Outlaw und Loner gegen den Mainstream-Country zu rebellieren. Willie versammelte hier einige seiner Lieblingstracks in z.T.…

  • The Wave Pictures – If You Leave It Alone

    Die Wave Pictures stehen mit allen Füßen auf dem Boden. Genauer gesagt: Auf dem Boden des Studios, in dem sie ihren Schrammel-Indie-Folkpop live einspielen. Unterstützt von einer Blaskapelle bieten Dave Tatersall und seine Mannen in etwa das, was Working-Class-Hero-Kollegen wie Darren Hayman auch bieten: Betont organischen, handgemachten und unmittelbaren britischen Underdog-Pop. Das, was Tattersall noch…

  • Pearl Jam – Backspacer

    Was ist denn mit Pearl Jam los? So befreit und kindlich euphorisch, wie sie dieses Album eröffnen, hat man die Herren seit „Vs“ oder „Vitalogy“ nicht mehr gehört. Die ersten drei Songs – „Gonna See My Friend“, „Got Some“ und „The Fixer“ – nämlich sind einfach, aber einprägsam, nicht einzigartig, aber besonders. Sie stürmen nach…

  • Noah And The Whale – The First Days Of Spring

    „Peaceful, The World Lays Me Down“ und „The First Days Of Spring“ – allein die Titel der ersten beiden Alben verraten viel über Noah And The Whale. Und der erste Eindruck wird bereits mit dem Opener „The First Days Of Spring“ des gleichnamigen Albums bestätigt: Der Himmel voller Geigen, dazu trauender Gesang und viel, viel…

  • Berry – Die Grenzen der Liebe

    Wer oder was ist Berry? Assoziationen, die man möglicherweise haben könnte, laufen hier ins Leere. Fangen wir mal so an: Berry ist eine Gegend im Departement Indre in Frankreich, aus der die früh-feministische Schriftstellerin George Sand stammt, die Mitte des 19. Jahrhunderts für Aufruhr sorgte – nicht nur, weil sie sich einen Männer-Namen gab und…

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