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  • Placebo – A Place For Us To Dream / Life’s What You Make It

    20 Jahre Placebo. Mein lieber Scholli, was ist in der Zeit passiert, was haben Placebo in dieser Zeit abgeliefert. Was für eine Menge, ach was, was für eine Masse an Hits. An Klassikern, an zeitlos-schöner Musik, an atemberaubender Musik. Und das alles gibt es nun in komprimierter Form zu hören. Mit dem vielleicht besten Titel…

  • Kate Tempest – Let Them Eat Chaos

    Auf ihrem neuen Werk gelingt der Poetry-Slam-Queen Kate Tempest etwas recht Bemerkenswertes: Sie schafft es nämlich, sich konsequent und bewusst fast vollständig von den (sich ja eigentlich aufdrängenden) Assoziationen zur Rap-Ästhetik zu lösen. Warum das so ist, wird schnell klar: Bei Kate Tempest geht es nicht um egozentrische Wortakrobatik und schon gar nicht um’s Party-Machen,…

  • Marcus King Band – Marcus King Band

    Bei manchen Veröffentlichungen schleicht sich ja zuweilen das Gefühl ein, dass die Zeit für so manchen Musiker schlicht stehengeblieben ist – meist dann, wenn gestandene Persönlichkeiten in der Erinnerung an die großen Zeiten handgemachter Rockmusik schwelgen. Wenn dann allerdings ein 20-jähriger daherkommt, der in Sachen souligem Roots-Rock mit 70s-Touch macht, dann lässt das doch schon…

  • Slaves – Take Control

    Oh Mann. Sensationell. Slaves treten der Welt in den Arsch und hauen ein Album raus, das sich mal nicht gewaschen hat. „Take Control“ ist ein Album voller Dreck und Lärm, voller Noise und Punk und Rap und noch mehr Eiern, Mittelfingern, fiesen Grimassen und geballten Fäusten. Es ist der Wahnsinn.Slaves bestehen aus zwei Musikern, aus…

  • Tor Miller – American English

    Tor Miller ist eher eine atypische Singer-Songwriter-Erscheinung. Der Mann sieht aus wie ein Football-Quarterback jener Couleur, die in den US-Teenie-Komödien immer die Prom-Queens abbekommen (also bevor die Nerds dann drehbuchbedingt zum Zuge kommen). Insofern sind seine Liebesdramen dann auch ein wenig anders gewichtet, als die „normaler“ Songwriter – indem er z.B. über seine zahlreichen Liebesaffären…

  • Temple Of The Dog – Temple Of The Dog – 25th Anniversary Edition

    Das will was heißen. Stone Gossard nennt „Temple Of The Dog“ das „leichteste und schönste Album, an dem ich je mitgewirkt habe.“ Und dieser Stone Gossard spielte bei Green River und Mother Love Bone und spielt bei Brad und natürlich Pearl Jam. Aber wenn man ehrlich ist: Viel schöner als hier geht’s ja auch nicht.…

  • Hamilton Leithauser + Rostam – I Had A Dream That You Were Mine

    Manchmal gibt es sie noch, diese Zufallsbegegnungen, wo dann die Funken überspringen. Der ehemalige Walkmen-Frontman Hamilton Leithauser ist ja schon seit einiger Zeit als Solo-Künstler unterwegs. Nun traf er auf seinen Fan, den gewesenen Vampire Weekend-Musikanten Rostam – und beide beschlossen, ihre gemeinsamen Pfunde in Gold aufzuwiegen. Das Ergebnis ist insofern eine bemerkenswerte Scheibe geworden,…

  • 10+10 mit: Wallis Bird

    Nomen est Omen: Mit dem neuen Album „Home“ ist die in Berlin lebende Irin Wallis Bird erkennbar zu Hause angekommen – und zwar (wie das Covermotiv belegt) im Leben, wie auch in der Musik. Nachdem sie mit dem Vorgängerwerk einen eher radikalen musikalischen Richtungswechsel vollzogen hatte, setzt sie mit „Home“ genau dort an und liefert…

  • All diese Gewalt – Welt in Klammern

    Als Gitarrist seiner Mutterband Die Nerven macht sich Max Rieger auf der Bühne gerne mal zum hyperaktiven, apokalyptischen Zappelmann und Musikkaspar mit einem erkennbaren Gusto für die Ironie seines Tuns. Solo, unter dem Namen All diese Gewalt geht es da wesentlich ernster und gesitteter zu. Hier entdeckt Rieger – auch auf diesem zweiten Album –…

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